USA


Von New York westwärts, über Washington, Chicago, quer durch das Land, den bekanntesten Nationalparks bis hin zu den Metropolen im Westen, ~8000 KM Coast to Coast

New York D.C./New Jersey/Maryland/Pennsylvania/New York/Niagara Falls (USA+Canada) Ohio/Indiana/Illinois/Iowa/South Dakota/Wyoming/Utah/Arizona/Nevada/California

Komm mit auf eine Reise in Wort, Bild und Film-Come on a journey in words, pictures+films

Ein etwas anderes Reisetagebuch – Reisetagebuch und Länderinfo am Beitragsende

Welcome to America (1 € = 1,0184 USD) Welcome to Canada (1 € = 1,3088 CAD)
Wechselkurs am 04.08.2022

FOTOS:

VIDEOS

New York/Bootsfahrt über den Hudson River
Washington/Arlington National Cemetery
Canada/Niagara Falls
Chicago/Bootsfahrt am Chicago River zum Lake Michigan
Badlands National Park
Yellowstone Nationalpark mit Lower Falls und Old Faithfull
Bryce Canyon
Grand Canyon/North Rim
Grand Canyon
Grand Canyon Heli Flight
Sequoia National Forrest
San Francisco/Bootsfahrt in der Bucht von San Francisco
San Francisco/Fahrt mit dem Cable Car

Reisetagebuch – The travel diary

Tag 1

Nach 9,50h Std. Flug von Wien (Direktflug) in New York oder Big Apple – die Stadt die niemals schläft, am späten Abend angekommen. Zeitlich mühsame Einreise. Danach Hotelbezug und durch Manhattan gestreift.

Tag 2

Es gibt erwartungsgemäß einiges zu entdecken, so zum Beispiel Fifth Avenue, Times Square, Finanzviertel, Central Park, Empire State Building, 9/11 Memorial und Ground Zero – vieles mehr. Eine Bootsfahrt (Kurzvideo) mit oder ohne Besuch der Lady Liberty sollte aber auf keinen Fall fehlen ebenso ein Besuch in einer der zahlreichen Location. Bei so vielen Eindrücken wird der Tag zu kurz.

Tag 3

Von NY weiter nach Philadelphia, der Wiege der Nation. Ein Halt, um die Liberty Bell, Independence Hall und einiges mehr zu sehen. Schlussendlich wurde hier die Unabhängigkeit erklärt. Danach weiter nach Washington D.C… Abends lohnt sich ein Bummel durch die Stadt. (ca. 380km)

Tag 4

Am Morgen früh losstarten, in der Pennsylvania Avenue das Weiße Haus, dann das Capitol, vieles an weiteren Denkmalen, den Friedhof von Arlington (Kurzvideo), die Staatsbibliothek und die fantastischen Museen sind zu sehen. Heute geht es von der Hauptstadt der USA quer durch den Bundesstaat Pennsylvania zum Gebiet der Großen Seen. Das Ziel wird Niagara Falls (Canada) (Kurzvideo) mit seinem ‚Weltwunder‘ sein. Eines der besten Fotomotive ist bei Einreise nach Canada von der Brücke vor dem Zoll. Am Abend ist ein Besuch der in den Regenbogenfarben wechselnden Wasserfälle ein begehrtes Ziel. Wie mit dem Euro in Ungarn wird auch hier bei Barauslagen der Dollar akzeptiert. (ca.770km

Tag 5

Am Morgen ist es von Vorteil die Bootsfahrt frühzeitig zu den Fällen zu machen (im Preis eingeschlossen der Nässeschutz). Alternativ gibt es auch Hubschrauberflüge. Diese müssen aber spätestens am Vortag gebucht werden! Dann zurück in die USA, entlang des Eriesee, Ohio bis nach Toledo auch Glass City genannt. (ca. 530km

Tag 6

Nach dem Frühstück führt die Reise weiter nach Chicago am Michigansee, das zweitwichtigste Finanz- und Handelszentrum des Landes. Fotofreunde sollten es nicht verabsäumen die Waterfront vom Ufer des Michigansees abzulichten bevor man noch in die Stadt kommt. Hat man sein Quartier erreicht empfiehlt sich der Besuch des Hancock Towers mit seinem herrlichen Blick über Stadt und See. Eine Bootsfahrt auf dem Chicago River (Kurzvideo) und ein Bummel durch die Stadt empfehlen sich ebenso. Aufmerksame können dabei auch die nostalgische Tafel ‘Route 66‘ entdecken. (ca. 400km

Tag 7

Von Chicago zum heutigen Etappenziel gilt es die längste Strecke unserer Reise zu bewältigen. Sie führt uns durch die weiten Ebenen des mittleren Westens – der Kornkammer der USA. Am Abend erreichten wir Sioux Falls in South Dakota wo wir nächtigen. (ca. 920km)

Tag 8

Heute durchqueren wir South Dakota und halten im Badlands Nationalpark (Kurzvideo). Die Badlands Wall türmt sich vor uns auf und besticht durch seine Kalksteinformationen. Hinweistafeln machen uns auf die Gefahr von Klapperschlangen aufmerksam. Die Chance Bisons oder Bighorn Schafe zu sehen ist wohl gegeben aber doch sehr gering. Lediglich einige Bisons bekommen wir zu Gesicht. Umso mehr entschädigt und besticht uns später in den Black Hills die Kulisse von Mount Rushmore mit den im Felsen verewigten Köpfen der Präsidenten Washington, Jefferson, Lincoln und Roosevelt. In Rapid City endet die Fahrt für heute. (ca. 630km)

Tag 9

Über die Gebirgskette der Bighorn Mountains fahren wir heute weiter nach Cody der Heimat des legendären Buffalo Bill. Cody liegt in unmittelbarer Nähe zum östlichen Eingang in den Yellowstone Nationalpark. (ca. 670km)

Tag 10

Ein weiterer Höhepunkt liegt heute vor uns. Der Yellowstone Nationalpark! (Kurzvideo) Als absoluter Höhepunkt des Tages sehen wir die Wasserfälle des Yellowstone River – Lower Falls – am südlichen Ende des ‘Grand Canyon of the Yellowstone‘.  Mit 94 m sollen sie knapp doppelt so hoch wie die Niagarafälle sein. Beim Durchqueren sehen wir mehr von Flora, Fauna und geologischer Beschaffenheit der Region. Durch Hinweise auf markante Punkte haben wir das Glück eine kleine Gruppe Wapitis, hier beheimatete Tiere zu sehen. Das Tagesziel ist Jackson am Eingang zum Grand Teton Nationalpark gelegen. Abends nehmen wir die Chance wahr und besuchen ein heute Regional stattfindendes Rodeo. (ca. 370km

Tag 11

Wir starten frühzeitig, um zunächst den Grand Teton Nationalpark mit seinen klaren Gebirgsseen und schroffen Gipfeln zu besuchen. Danach führt uns die Fahrt über den in Wyoming gelegenen Wintersportort Jackson Hole bis in die Hauptstadt des Mormomenstaates Utah, Salt Lake City. Wir sehen uns nach dem Check-in die Innenstadt, das Capitol und den Mormonentempel, die Kirche ‚Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage‘, den größten Mormonentempel weltweit an. Die hier anwesenden Gläubigen zeigen dieselbe Verhaltensweise wie vormals die Zeugen Jehovas hierzulande. Im Gegensatz zu diesen sind die Mormonen nicht als christliche Glaubensgemeinschaft anerkannt. (ca. 640km

Tag 12

Quer durch Utah fahren wir heute in die Welt der Canyons. Zunächst besticht uns der Bryce Canyon Nationalpark (Kurzvideo) mit seinen bizarren Felsformationen. Wir steigen auf Pfaden hinab in die Tiefe des Canyons und können uns dabei am ständig wechselnden Farbenspiel nicht sattsehen. Beim Aufstieg merken wir wie tief der Canyon ist. Ehe wir zu unserer Lodge fahren genießen wir das prächtige Farbenspiel in der untergehenden Sonne. Es gibt unzählige Gelegenheiten für schöne Fotos! (ca. 440km

Tag 13

Wir verlassen heute Utah und wechseln nach Arizona wo wir den Stausee Lake Powell erreichen. Bald darauf stehen wir vor einem der Weltwunder dieser Erde: am North Rim des Grand Canyon (Kurzvideo). Es ist schon beeindruckend diese gigantischen Ausmaße der Schlucht zu erfassen. Im Visitors Center (Kurzvideo) gibt es einen Film darüber zu sehen. Wir haben uns entschieden mit dem Heli die ganze Schönheit des Nationalparks zu erleben. Das war tief beeindruckend. Dazu ist anzumerken, dass man einen Flug (Kurzvideo) über den Canyon so zeitig wie möglich aber nur am Tag des Fluges bucht da sich das Wetter hier ganz schnell verändert!(ca. 360km)

Tag 14

Nachdem wir die Schönheit der Landschaften von Utah und Arizona gesehen haben wenden wir uns heute einer ganz anderen Attraktion zu – Las Vegas. Auf der Fahrt dorthin halten wir beim Planes of Fame Air Museum, ein riesiges Open Air Museum für Flugzeuge und jene die sich dafür begeistern. Nach einem weiteren Stopp an Delgadillo’s Route 66 Gift Shop, sollte man gesehen haben, geht es jetzt direkt nach Las Vegas. Wir fahren am späten Nachmittag über das südliche Ende in die Stadt und halten da am „Welcome to Fabulous Las Vegas“ Schild. Weiter zu unserem Hotel – das liegt direkt am Fremont Street Experience, der größten Videoshow der Welt. Nach einem erfrischenden Bad im Pool starten wir am Abend zum Las Vegas Strip wo wir uns zu Beginn den Mirage Volcano ansehen, dann entlang des Canale Grande im Hotel Venetian bummeln, uns die Bellagio Fountains – die angeblich schönste Attraktion in Las Vegas – ansehen um zum Abschluss des Tages noch durch eine lautstarke Fremont Street zu ziehen und dann in unserem Hotelzimmer enden. (ca. 440km)

Tag 15

Bei Tageslicht ist es eine andere Stadt. Das Leben findet in den großen Hotels statt wo sich eine Menge an Menschen hindurch bewegt um diesen unglaublichen und dennoch schönen Aufwand/Luxus zu erleben. Dabei ist leicht zu übersehen, dass hier, ständig, rund um die Uhr in den Casinos gespielt wird. Wir sind überrascht egal wo und welches Casino es sind vorwiegend Frauen, die dieser Leidenschaft frönen. Wir überlegen eine Fahrt zum Death Valley nehmen aber ob der hohen Temperaturen davon Abstand und lassen diesen Tag am Pool ausklingen. 

Tag 16

Wir verlassen die Spielerstadt, fahren quer durch die Mojave Wüste und kommen in das Zentrum von Film und Fernsehen, Los Angeles. Wir erleben Hollywood, abseits der Schönen&Reichen, die Nobelgegend Beverly Hills und sehen uns in Downtown Los Angeles um. Zum Sonnenuntergang sind wir am Strand der Santa Monica Pier und genießen das Versinken der roten Sonnenscheibe am Horizont des Pazifiks. (ca. 640km

Tag 17

Fort von LA, fahren wir nach Santa Barbara und weiter nach El Paso de Robles, ein kleines Städtchen mit Großteils Native Americans. Obwohl hier fremd ladet uns der anwesende Pfarrer ein an einer eben stattfindenden Taufe teilzunehmen. Wir sehen noch einen Stammestanz in ihrer Indigenen Tracht bevor wir weiter durch das San Joaquin Tal welches zu den wichtigsten, produktivsten, landwirtschaftlichen Gebieten von Amerika zählt nach Visalia fahren. (ca. 350km

Tag 18

Visalia verlassen wir am frühen Morgen, um bald darauf den im zentralen Teil der Sierra Nevada gelegenen Sequoia Nationalpark (Kurzvideo) zu erreichen. Er hat sehr viel zu bieten: Gebirgsseen, Felsen, Wälder und seine Baumgiganten, die Riesenmammutbäume welche mehr als 80 m hoch und einen Durchmesser von über 11 m erreichen können! Der bekannteste davon ist der General Grant Tree. Wir lösen uns dann von dieser Gigantomanie und fahren nochmals zurück an die Pazifikküste nach Carmel-by-the -Sea, ein Künstlerstädtchen. Von dort ist es nicht allzu weit nach Monterey und weiter zu unserem letzten Ziel, San Francisco. Dahin halten wir noch an der Casa de Fruta, ein großer Laden, von Natives geführt um von deren Sortiment an Früchten, Nüssen, und vielem mehr (BIO) zu kosten. Nicht versäumen! (ca. 410km

Tag 19 – Tag 20

San Francisco – Wir beginnen den Tag mit dem Anblick der City Hall vom Memorial Court aus. Dann schauen wir zum Corona Heights Park hoch, um den Blick über die Stadt zu genießen bevor wir weiter zum Alamo Square mit den Painted Ladies den bekannten viktorianischen Häuser San Franciscos kommen. Besuchen noch den Golden Gate Park ehe wir beim weltweit bekannten Wahrzeichen der im Art Déco gebauten Golden Gate Bridge ankommen. Eine Fahrt über oder auch ein Gang auf die Brücke lohnt sich wegen der Sicht auf die Bucht und die ehemalige Gefängnisinsel Alcatraz auf jeden Fall. Über die Lombard Street (krummste Straße der Welt) und Ghiradelli Square geht’s weiter zur Fishermans Wharf dem ehemaligen Fischerhafen, heute das meistbesuchte Ausflugsziel. Die Ohrenrobben auf Pier 39 sind hier die Touristenattraktion. Unbedingt soll eine Harbor Cruise (Kurzvideo) und eine Fahrt mit der Cable Car (Kurzvideo) nicht ausgelassen werden. An der Kreuzung Market Street/Powell Street ist die Drehscheibe für die Linie Powell&Hyde und Powell&Mason. Tipp: Einen kurzen Spaziergang von Fishermans Wharf entfernt, in der Nähe von Pier 39 endet die von der Powell Street kommende Cable Car, mit weniger an Wartezeit für eine Fahrt. Wir lassen den letzten Abend am amerikanischen Kontinent bei einem Dinner mit Blick auf Bucht, Alcatraz, Golden Gate Bridge, nach mehr als 8000km Fahrt und einer Menge neu gewonnener Eindrücke ausklingen. 

Tag 21

Für die Rückreise nach Europa sollte trotz der vielen Zubringer zum Airport genügend Zeit und eine bestätigte Fahrt dorthin gewährleistet sein. Ein mehr an Zeit muss man auch für den Check-In und Zoll miteinrechnen. United Airlines bringt uns nach Zürich und unsere AUA wieder zurück nach Wien. 

Und wer jetzt das Gefühl verspürt, dorthin zu reisen kann sich vielleicht die eine oder andere Anregung mitnehmen.

Die vereinigten Staaten von Amerika

Indianer, die ursprünglichen Bewohner, stellen nur mehr 1% der Bevölkerung, während jene mit europäischen Vorfahren 72% der Gesamtbevölkerung bilden. Afroamerikaner mit 13%, Asiaten mit 5%, multiethnische Amerikaner 3% und der Rest mit anderer Herkunft. Es bestehen große Unterschiede in der Sozialstruktur.  58 Nationalparks in den noch großen verbliebenen Wildnis Regionen und mehrere hundert weitere Schutzgebiete weisen überwiegend eine große Artenvielfalt auf, rund 400 Säugetier-, 750 Vogel- und 500 Reptilien- und Amphibienarten sowie weit über 90.000 Insektenarten bilden einen Teil der Fauna. Der Yellowstone-Nationalpark war das weltweit erste Großschutzgebiet der Welt.  Die amerikanische Präsidentschaftswahl von 1920 war die erste, bei der das Frauenwahlrecht zum Tragen kam. Eine grundlegende soziale Absicherung im Alter erbringt auf Bundesebene nur die öffentliche Rentenversicherung Social Security. Die Vereinigten Staaten haben mit der Ratifizierung verschiedener Konventionen bestimmte Pflichten übernommen, die auch die Überprüfung der Situation der Menschenrechte in den Vereinigten Staaten durch den Menschenrechtsrat der UNO beinhalten. Sie waren 2016 gemessen an ihrem Bruttoinlandsprodukt (BIP) die größte Volkswirtschaft der Welt. Mit einer Gesamtlänge von 6.586.610 Kilometern haben die U.S.A. das längste Straßensystem der Welt (Stand: 2012).  Hier gibt es kein zentrales Kulturministerium, das eine landesweite Kulturpolitik steuert. In der Literatur stehen meist ökologische Probleme, Armut und Gewalt, entmenschte Technik oder Spiritualität im Vordergrund.  Reporter ohne Grenzen kritisierte, als der 45. Präsident Stimmung gegen Medien und Journalisten machte und zudem immer wieder versuchte Journalisten den Zutritt zum Weißen Haus zu verwehren.  Feiertage in den Vereinigten Staaten sind mit Ausnahme des Weihnachts- und des Neujahresfestes auf Grund der strikten Trennung von Staat und Kirche nichtreligiöser, also vor allem patriotischer Natur. 

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Veröffentlicht von Roberts und Christines Reiseerlebnisse

Zum Fotografieren bin ich direkt und ohne Umwege gekommen. Da hat noch alles begonnen mit Fotografien auf lichtempfindlichem Papier. Meine erste Kamera habe ich als Kind zu meinem Geburtstag bekommen. Dann, einige Jahre später, zum gleichen Anlass, mit einer hochwertigeren Kamera, war eines für mich klar: Meine Freude am Reisen und die damit verbundene Neugier sowie die Angewohnheit vieles davon festzuhalten weckten den Anreiz in mir, andere daran teilhaben zu lassen.

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