Österreich-Wien 15, Mischung aus historischen und modernen Strukturmerkmalen
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Wien 15. Gemeindebezirk, Rudolfsheim-Fünfhaus Vienna 15. District, Rudolfsheim-Fünfhaus
EINBLICKE – Insights








Wien 15. Bezirk Rudolfsheim-Fünfhaus
Der heutige 15. Wiener Gemeindebezirk, Rudolfsheim-Fünfhaus, war früher vor allem von Weingärten, Feldern und kleinen Dörfern geprägt. Erste Siedlungen wie Fünfhaus, Sechshaus und Dreihaus entstanden aus kleinen Gruppen von Winzerhäusern. Ältere Orte wie Reindorf und Rustendorf reichen bis ins Mittelalter zurück.
Wichtige Entwicklungen waren der Bau von Schloss Schönbrunn ab 1694 und des Linienwalls ab 1704. Durch Schönbrunn wurde die Gegend attraktiver, die Mariahilfer Straße entwickelte sich zur wichtigen Verkehrsroute, entlang der Gasthäuser und Betriebe entstanden. Der Linienwall trennte die Vororte stark von der Stadt Wien.
Nach den Türkenkriegen entstanden die fünf Orte Reindorf, Rustendorf, Braunhirschen, Sechshaus und Fünfhaus neu oder wurden wieder aufgebaut. Besonders im 18. und 19. Jahrhundert wuchs die Bevölkerung rasch. Landwirtschaft und Weinbau verloren mit der Industrialisierung an Bedeutung, stattdessen entstanden Fabriken, Brauereien und Handwerksbetriebe.
Die Gegend wurde außerdem für ihre Gasthäuser und Vergnügungslokale bekannt. Mit dem Bau der Westbahn und der guten Verkehrslage entwickelte sich der Bezirk weiter zu einem dicht verbauten Stadtteil.
1863 schlossen sich Reindorf, Rustendorf und Braunhirschen zu Rudolfsheim zusammen. 1890 wurden die Vororte nach Wien eingemeindet. 1938 wurden Rudolfsheim und Fünfhaus zu einem Bezirk vereinigt, der seit 1957 offiziell Rudolfsheim-Fünfhaus heißt.
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