PILGERZIELE EUROPAS

Song Contest 12.-16.05.2026, Vienna – Austria

AVIGNON, LOURDES, SAN SEBASTIAN, LEON, SANTIAGO DE COMPOSTELA, PORTO, FATIMA, ALBUFEIRA, SEVILLA, GRANADA, VALENCIA, MONTSERRAT, BARCELONA, LE PUY EN VELAY, BEAUNE, MEERSBURG

Grüezi in der Schweiz / Bienvenue en France / Bienvenido a España / Bem vindo a Portugal / Willkommen in Deutschland

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Komm mit auf eine Reise in Wort, Bild und Film-Come on a journey in words, pictures+films

Ein etwas anderes Reisetagebuch – Reisetagebuch und Länderinfo am Ende des Beitrages. Inklusive Ratatouille-Rezept vom französischen Jakobsweg, aus den Midi-Pyrenäen

FOTOS:

VIDEOS:

Avignon-Vaucluse


Lourdes-Hautes Pyréneés

Santiago de Compostela-A Coruna
Fatima-Santarém
Montserrat-Barcelona
                                               Frankreich - Spanien - Portugal - Deutschland 
Pfarr- und Pilgerreise auf den Spuren des Glaubens

Tag 1 – Anreise nach Avignon Los geht es nachts im Schlafwagen nach Innsbruck, wo wir frühmorgens eintreffen. Kurz darauf der Pick Up in den kommenden Reisebus mit Reisegruppe und geistlicher Reiseleitung. Nach einem gegenseitigen Kennenlernen starten wir los Richtung Schweiz. Über Zürich und mit einigen Stopps kommen wir am frühen Abend in Avignon, der Stadt der Päpste, am Rhone Ufer liegend, an. Nach dem Abendessen beeilen wir uns zum Papstpalast zu kommen. Hier gibt es im Innenhof abends eine grandiose Lichtshow die ´Luminessences d´Avignon´, welche die Geschichte des Palastes mit viel Farbe und Sound erzählt. Die Ausführungen gibt es auf Englisch oder Französisch. Danach schlendern wir durch die Stadt in unser Quartier zurück. (935 Km)

Tag 2 – Avignon – Lourdes Am Morgen nach dem Frühstück, bevor wir in das Zentrum eintauchen, halten wir für ein Foto an der Pont Saint-Bénézet. Dann geht’s weiter in die Altstadt, vorbei an der Oper zum Palais des Papes, der Kathedrale Notre-Dame-des-Doms, dem Petit Palais und hinan auf das Rocher des Doms von dessen Anhöhe sich eine wunderbare Sicht über die Rhone Ebene ergibt (KURZVIDEO). Wir gehen zurück, vorbei an prächtigen, mittelalterlichen Häusern bis zum Boulevard de la Ligne, wo der Bus auf uns wartet. Zu Beginn der Abfahrt gibt es das sich täglich wiederholende Ritual eines Gebetes. Wir setzen die Reise fort zum ersten Höhepunkt der Reise, Lourdes, wo wir zeitgerecht vor Beginn der Marianischen Prozession eintreffen. Nach deren Ende geht es zum Hotel. Unterwegs erstehen wir Kerzen für die täglich um 21:00h stattfindende Lichterprozession. Nach dem Dinner gehen wir den kurzen Weg durch die Stadt, um rechtzeitig vor Beginn bei der Grotte von Massabielle zu sein. Nachdem sich die Prozession in Bewegung gesetzt, vornweg trägt man die Statue Mariens, führt sie über die Esplanade bis zur Rosenkranzbasilika. Wie alle Wallfahrer in der Prozession entzünden auch wir die mitgebrachten Kerzen als Erinnerung an unsere Taufe. Gebetet wird der Rosenkranz bis zum Ende, wo dann der Segen gespendet wird. Nur langsam löst sich die Menge auf. Wir gehen in den Kreisen der vielen Pilger aus aller Welt zurück zum Hotel. (500 Km)

Tag 3 – Lourdes – San Sebastián – León Noch vor dem Frühstück beginnen wir den Tag mit einem feierlichen Gottesdienst an der Erscheinungsgrotte, wo die „weiße Dame“ dem kleinen Mädchen Bernadette erschien (Der Glassarg der Hl. Bernadette befindet sich in Nevers, Kirche St. Gildard), gehen noch einmal zu den drei übereinander liegenden Kirchen (Basilika der Unbefleckten Empfängnis, Krypta, die erste Kirche in Lourdes und die farbenprächtige Rosenkranzbasilika). Dann steigen wir hinab in die Papst Pius X. geweihte größte (12.000m²/25.000 Pilger) unterirdische Basilika der Welt (KURZVIDEO) Kehren danach für das Frühstück ins Hotel zurück, steigen im Anschluss daran in den schon wartenden Bus mit dem Ziel San Sebastian. Hier angekommen steigen wir am Ufer des Rio Urumea vom Bus auf einen Bummelzug zur Stadtrundfahrt um. Dann bleibt noch Zeit für einen Besuch in der von den Einheimischen liebevoll La Parte Vieja genannten Altstadt. Wir sehen unter anderem den Plaza de la Constitución und ein wahres Labyrinth an kleinen Straßen, die von Pintxo-Bars (Baskische Version der Tapas) und Geschäften gesäumt werden. In einer dieser Pintxo-Bars nehmen wir einen Imbiss zu uns, um dann zum Ausgangspunkt zurückzukehren. Wir fahren weiter und stoppen in Burgos wo wir die Catedrale de Burgos in ihrer großartigen Architektur und ihrer einzigartigen Sammlung von Kunstwerken, darunter Gemälde, Chorstände, Reredos, Gräber und Buntglasfenster, dem Grab von El Cid und seiner Frau Doña Jimena auf einem Rundgang besuchen. Dann setzen wir die Fahrt fort zum heutigen Tagesziel Leon, wo wir am frühen Abend eintreffen. Es heißt sich für den Abend vorbereiten da nach dem Abendessen ein geführter Rundgang durch das historische Zentrum ansteht. Zur Catedrale Santa Maria de Leon, über die Plaza de Regla, durch die mit Leben erfüllten Gässchen und einer Besichtigung der Basilica de San Isidora, wo sie endet. Da es spät geworden löst sich die Gruppe rasch auf und so lassen wir uns mit einigen wenigen zu einem Glas Wein im Gastgarten einer Bodega für ein Weilchen nieder um über das erlebte zu plaudern. (390 Km)

Tag 4 – León – Santiago de Compostela Heute fahren wir auf der Autovia del Noroeste Richtung Westen, vorbei an Ponferrada, mit der von den Tempelrittern gegründeten Festung zum Schutz der Pilger auf dem Weg nach Santiago de Compostela. Nach Ankunft in der Hauptstadt Galiciens spazieren wir durch die Arcaden in der Rua do Vilar zur Catedral Santiago de Compostela, um gemeinsam eine Messe zu feiern. Hier vor der Kathedrale, dem Endpunkt des Jakobsweges finden sich auch alle Pilger für eine Abschluss Messe zusammen (KURZVIDEO): Ein anschließender Rundgang, das romanischen Juwel Pórtico de la Gloria, Krypta des Hl. Jakobus und das Museum runden den Besuch ab. Eine Fahrt durch die Altstadt mit dem vor der Kathedrale haltenden Bummelzug ist die ideale Ergänzung. Bis zum Dinner nutzen wir die Gelegenheit die historische Altstadt noch ausreichend zu erkunden. (345 Km)

Tag 5 – Porto – Fátima Fort vom Ende des Camino Frances führt die heutige Fahrt zunächst nach Porto. Den Bus verlassen wir bei Ankunft vor der Igreja de Santo Antonio dos Congregados. Vorbei am Bahnhof Sao Bento mit den noch erhaltenen blau-weißen Azulejos (Wandkacheln) in der Vorhalle zur Sé Catedral do Porto mit noch einigen Elementen ihres ursprünglichen Stiles als Burgkirche. Am Pelourinho stehend haben wir eine schöne Sicht auf die Stadt. Der Bus nimmt uns wieder auf, um uns in den Hafen zu bringen. Es folgt eine Bootsfahrt am Rio Douro (~45 Minuten) von der aus der Sicht auf das Wahrzeichen der Stadt, die Ponte Louis I, wunderbar ist. Danach essen wir eine Kleinigkeit und fahren von hier mit der Teleferico de Gaia hoch zum Mosteiro da Serra do Pilar. Hier eröffnet sich uns ein traumhafter Blick auf Porto mit der zu unseren Füßen liegenden Ponte Luiz I bis hin zur Terreiro da Se. Nach der Besichtigung geht es zurück hinunter und die Reise setzt sich fort nach Fatima. Vom Hotel begibt sich die Gruppe zum Heiligtum des Wallfahrtortes, zur Capela das Aparicoes, dem Erscheinungsort. Anders als etwa im französischen Wallfahrtsort Lourdes, steht in Fatima die Sühne noch vor der Krankenheilung. Wir verweilen hier, überqueren dann den Platz und treten ein in die Santiario de Fatima mit den Grabstellen der Hirtenkinder. Es wird eine Messe gefeiert und im Anschluss daran besuchen wir noch die gegenüber befindliche Igreja da Santissima Trinidade, die 4. größte Basilika der Welt. Zurück im Hotel bereiten wir uns für die auf das Nachtmahl folgende Lichterprozession vor (KURZVIDEO). Diese empfinden wir, ob deren Ähnlichkeit mit Lourdes, doch in einer anderen Stimmung. Wir gehen im Gespräch vertieft zurück zum Hotel. (425 Km)

Tag 6 – Fátima – Granada Die heutige Fahrt bringt uns nach Granada, wo wir am späten Nachmittag ankommen. Obwohl es genügend Zeit bis zur Dämmerung gibt, bleiben wir heute bei unserer Unterkunft, die etwas außerhalb des Zentrums sich befindet. Einfach ein gemeinschaftlicher Abend. (695 Km)

Tag 7 – Alhambra – Valencia Im Anschluss an das Frühstück kommen wir zu einem weiteren Highlight: die Alhambra. Wir verlassen den Bus bei der Parroquia de Santa Maria de la Encarnation und treten durch das Puerta del Vino in die Burganlage ein. Wir kommen zum Palacios Nazaries, Patio de Comares, Patio de los Leones, Sala de las dos Hemanas, Palacio de Carlos V, in den Jardines Nuevos und dem Torre de las Damas. Viel an einstürmenden Erlebnissen für Auge, Ohr und Seele. Es ist weit nach Mittag als wir die Palastanlage verlassen und zum Tagesziel Valencia aufbrechen. Hier starten wir sofort nach der Ankunft mit einer Stadtführung beim Palace Marques dos Aguas mit seiner fantastischen Fassade. Catedral de la Valencia und Plaza de la Virgen, die Lonja de la Seda, Palau de la Generalitat, Plaza del Ayuntamiento und Plaza de la Reina. Es ist Nacht, als wir zum Hotel zurückkehren. (250 Km)

Tag 8 – Montserrat – Barcelona Die heutige Fahrt führt uns entlang der Küste. Wir kommen vorbei am Castillo de Alcalá de Chivert und dem Ebro Delta, ehe wir in das Landesinnere abzweigen in den Parc Natural de la Muntanya de Montserrat, wo die Straße ihr Ende findet. Wir verlassen den Bus an der Seilbahnstation und blicken empor zu der auf 721m Höhe liegenden Benediktinerabtei Santa Maria de Montserrat ((KURZVIDEO). Hier wird die aus dem 12. Jahrhundert stammende Mariendarstellung Mare de Déu de Montserrat, im Volksmund La Moreneta (Die Braune), verehrt. Die Seilbahn, welche 1930 von einer Leipziger Firma gebaut wurde bringt uns zum Kloster hinauf. Eine Alternative wäre auch die Fahrt mit der wiedereröffneten Zahnradbahn Cremallera de Montserrat. Oben angekommen, am Souvenirladen vorbei stärken wir uns zunächst in der Cafeteria um dann in der Klosterkirche das täglich um 13:00h erklingende Marienlied Virolai das von der Escolania de Montserrat gesungen wird, einem Knabenchor, der zu dem ältesten Europa zählt. Die Leute zerstreuen sich danach und wir feiern noch eine Messe. Danach besuchen wir das anschließende Museum um uns an Werken von Archäologie, liturgischen Gegenständen aber vor allem an den Gemälden von Caravaggio, Tiepolo, Monet, Degas, El Greco, Picasso und Dali oder Giordano zu erfreuen. Dann geht es zum Treffpunkt mit der Gruppe und weiter zum heutigen Endziel Barcelona. Nach einer Erfrischung am Zimmer starten wir los in dem innerstädtischen Flair im Barri Gotic, weiter zur Cathedrale de la Santa Creu i Santa Eulalia, Eglesia de Sant Sever, Casa del Canonges, Pont del Bisbe, Placa de Saint Jaume und von da auf die La Rambla der 1,2 Kilometer langen Promenade im Zentrum, die den Plaça de Catalunya mit dem Alten Hafen verbindet. Vom Placa Reial kommen wir ins Hotel zurück. (420 Km)

Tag 9 – Barcelona Den Tag beginnen wir mit einer Stadtrundfahrt um sich einen Überblick zu verschaffen. Diese endet, an der Kolumbussäule vorbei auf der La Rambla in der Nähe des Gran Teatre del Liceu. Nach der Trennung von der Gruppe beginnen wir den Nachmittag gleich hier mit einer Führung. Weiter die La Rambla entlang biegen wir ab zur Basilica de Santa Maria del Pi. Wieder zurück und weiter, vorbei an von Gaudi entworfenen Gebäuden betreten wir für eine Aufmunterung das emblematische Restaurant Navarra del Passeo de Gracia. Gestärkt verlassen wir dieses wieder und steuern auf das Wahrzeichen Barcelonas die Sagrada Familia oder auf Katalanisch Basilica i Temple Expiatori de la Sagrada Familia zu. Dieser Kirchenbau, dessen Grundsteinlegung 1882 erfolgte wurde von Antoni Gaudi ab 1883 fortgesetzt und ist bis heute unvollendet. 2010 nach Fertigstellung des Innenraums erhob der Papst die Kirche in den Rang einer päpstlichen Basilica minor. Über die Passionsfassade betreten wir den Innenraum und staunen über die Veränderungen seit unserem letzten Besuch. Für ein kurzes Gebet halten wir inne und verlassen die Basilica durch die Geburtsfassade. Jetzt stoppen wir ein vorbeikommendes Taxi und lassen uns zum Park Güell bringen der den Eindruck absoluter Natürlichkeit vermittelt. Den Park betreten und verlassen wir bei den Pförtnerhäuschen unterhalb der Halle der 100 Säulen. Mit einem Taxi zurück in den Trubel auf der La Rambla und später zum Hotel.

Tag 10 – Barcelona – Le Puy-en-Velay Von Barcelona aus reisen wir in das französische Le Puy en Velay, am Jakobsweg liegend und einer der schönsten Orte im Land. Die Fahrt führt uns entlang der Küste, wo wir bei Le Perthus die Grenze nach Frankreich passieren. Montpellier durchfahren wir, um in Nîmes in das Landesinnere abzuzweigen. Wir durchqueren den Parc national des Cevennes und nähern uns dem Tagesziel, von dem man schon die Statue Notre Dame de France im Licht der Sonne erkennen kann. Nach dem Zimmerbezug trennen wir uns von der Gruppe und gehen die engen Gassen der Altstadt den Mont Anis empor Richtung Basilica minor. Unterwegs statten wir der Gite welche mich am Jakobsweg beherbergt einen Besuch ab, bei dem ich meine Herbergseltern wiedersehe. Noch ein letztes Stück bevor wir die Basilica durch das Nordportal betreten. Wir sehen den, „Fieberstein“ in der kleinen Seitenkapelle dicht neben dem marianischen Chor und als eines der ältesten marianischen Heiligtümer Europas die hier befindliche Schwarze Madonna. Das Heiligtum ist auch Ausgangspunkt des meistbegangenen aller Jakobswege, der Via Podiensis. Nach einem kurzen Gebet machen wir uns auf den Rückweg. Beim Hotel setzen wir uns noch zum Plaudern in den Gastgarten bevor wir nach oben ins Zimmer gehen. (790 Km)

Tag 11 – Le Puy-en-Velay – Beaune Vom Frühstück weg geht es zur Basilica hinauf. Am Weg dahin lassen wir uns von dem Weg säumenden Kunstläden begeistern ((KURZVIDEO). Diesmal betreten wir das Kirchenschiff über die zum Hauptportal führende Treppe mit 134 Stufen. Nach der für die Gruppe ausgerichteten Messe sehen wir uns noch einmal im Kirchenschiff um und hinterlassen eine Kerze bei der Schwarzen Madonna und dem Hl. Jakob. Das erinnert mich an die einst am Jakobsweg mitgeführten Bibelauszüge:

Wenn Du traurig bist, lese * Johannes 14.
Wenn Menschen gegen Dich sprechen, lese * Psalm 27.
Wenn Du wütend bist, lese * Psalm 51.
Wenn Du dir Sorgen machst, lese * Matthäus 6, 19-24.
Wenn Du in Gefahr bist, lese * Psalm 91.
Wenn Gott weit weg zu sein scheint, lese * Psalm 63
Wenn Dein Glaube gestärkt werden muss, lese * Hebräer 11.
Wenn Du einsam und ängstlich bist, lese * Psalm 22.
Wenn Du hart und kritisch bist, lese * 1 Korinther 13.
Um das Geheimnis des Glücks zu kennen, lese * Kolosser 3,12-17
Wenn Du dich traurig und einsam fühlst, lese * Römer 8,31-39
Wenn Du dir Frieden und Ruhe wünschst, lese * Matthäus 11, 25-30
Wenn Dir die Welt größer erscheint als Gott, lese * Psalm 90.g


Danach gehen wir das Stück Weg weiter zur Statue Notre Dame de France. Im Inneren steigen wir bis zur Krone empor und genießen den 360° Rundumblick. Dann müssen wir auch schon wieder zurück, denn die Reise geht weiter. Sie bring uns über Lyon, wo wir am Musee de Confluences vorbeikommen, nach Beaune. Da angekommen halten wir an einer Weinkellerei, die wir bei einer Führung besuchen und im Anschluss daran auch noch verschiedene Weine verkosten. Nach dem Check Inn im Hotel streifen wir durch das als Zentrum des Weinbaugebietes bekannte kleine Städtchen. Dabei sehen wir das Hotel Dieu, gehen in die Collegiale Notre Dame, besuchen ein altes Winzerhaus und ergattern einen Platz im Gastgarten eines Restaurant gegenüber dem Porte Marie de Bourgogne. Gerade zur richtigen Zeit, um beim Abendessen die Lichtershow auf dieses Gebäude zu sehen. Ein krönender Abschluss der Reise. (285 Km)

Tag 12 – Heimreise Der letzte Tag der Reise ist angebrochen. Von Beaune über Mühlhausen, durch den Schwarzwald nach Meersburg am Bodensee. Mittagsrast und der letzte Halt auf der Fahrt. Wie nehmen eine Kleinigkeit zu uns, spazieren über die Strandpromenade und durch die Fußgängerzone zurück zum Bus. Nun über Bregenz, durch den Arlberg das Inntal entlang kommen wir zum Ausgangspunkt der Reise. Nach Verabschiedung beeilen wir uns zum Hauptbahnhof, um unseren Zug nach Wien zu erreichen, wo wir mitten in der Nacht zurück sind. (660 Km)

Diese Reise führte uns durch Länder, Kulturen und bedeutende Orte des Glaubens. In Gemeinschaft unterwegs, getragen von Gebet, Liturgie und Begegnung, durften wir erfahren, wie sich Glauben auf dem Weg vertieft. Die besuchten Wallfahrtsstätten, die Feier der Eucharistie und die gemeinsam erlebte Stille wie auch Freude stärkten uns auf unserem persönlichen Glaubensweg. Dankbar kehren wir heim – bereichert an Erfahrungen, im Glauben bestärkt und verbunden durch das, was uns auf dieser Reise zusammengeführt hat.

Frankreich

Frankreich ist ein moderner, demokratischer Einheitsstaat mit globaler Bedeutung. Neben seinem europäischen Kernland umfasst das Staatsgebiet mehrere Überseegebiete auf verschiedenen Kontinenten, was dem Land einen interkontinentalen Charakter verleiht. Als einzige Atommacht der Europäischen Union und ständiges Mitglied des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen nimmt Frankreich eine herausragende Stellung in der internationalen Politik ein.
Die politische Ordnung ist durch eine starke, direkt vom Volk gewählte Präsidentschaft sowie ein parlamentarisches Zweikammersystem geprägt. Der Verfassungsrat wacht über die Einhaltung der Verfassung. Frankreich zählt zu den Gründungsmitgliedern zentraler internationaler Organisationen wie der EU, der UNO, der NATO und der OECD und ist wirtschaftlich eng mit seinen europäischen Partnern verbunden, unter anderem durch die gemeinsame Währung Euro.
Kulturell besitzt Frankreich weltweiten Einfluss. Es versteht Kultur nicht als bloßes Handelsgut, sondern als schützenswertes Gut gesellschaftlicher Identität. Die französische Küche, die Filmkunst – begründet mit der ersten öffentlichen Filmvorführung 1895 in Paris – sowie Literatur, Philosophie und ein ausgeprägtes Bildungs- und Bibliothekswesen prägen bis heute das kulturelle Selbstverständnis des Landes. Naturlandschaften wie der Mont Blanc, mit 4.810 Metern einer der höchsten Berge Europas, unterstreichen zusätzlich den landschaftlichen Reichtum Frankreichs.

Spanien

Spanien ist ein sozialer und demokratischer Rechtsstaat in der Form einer parlamentarischen Erbmonarchie. Zum Staatsgebiet gehören neben dem Festland die Balearen im Mittelmeer, die Kanarischen Inseln im Atlantik sowie die nordafrikanischen Städte Ceuta und Melilla. Madrid ist Hauptstadt und politisches Zentrum, während Städte wie Barcelona, Valencia, Sevilla oder Bilbao wichtige kulturelle und wirtschaftliche Impulse setzen.
Das Land ist Mitglied zahlreicher internationaler Organisationen, darunter UNO, EU, NATO und OECD. Die heutige Staatsordnung geht auf die Verfassung von 1978 zurück, die nach dem Ende der Franco-Diktatur den Weg zur Demokratie ebnete. Die Rolle des Königs ist überwiegend repräsentativ.
Historisch war Spanien über Jahrhunderte eine der führenden Weltmächte, insbesondere nach der Entdeckung Amerikas 1492. Der Niedergang des Kolonialreiches im 19. Jahrhundert und die dramatischen Ereignisse des 20. Jahrhunderts – Bürgerkrieg, Diktatur und Demokratisierung – prägen das nationale Selbstverständnis bis heute.
Spanien ist tief katholisch geprägt, auch wenn Staat und Kirche formal getrennt sind. Bedeutende Wallfahrtsorte wie Santiago de Compostela, Ziel des Jakobsweges, machen das Land zu einem zentralen Ort christlicher Pilgertradition. Kulturelle Ausdrucksformen wie Feste, regionale Feiertage und – umstritten – der Stierkampf spiegeln die Vielfalt spanischer Traditionen wider.

Portugal

Portugal ist der westlichste Staat Kontinentaleuropas. Zum Staatsgebiet gehören außerdem die Inselgruppen Madeira und die Azoren im Atlantik. Das im 12. Jahrhundert gegründete Königreich war im 15. und 16. Jahrhundert Vorreiter der europäischen Entdeckungsfahrten und schuf eines der ersten globalen Kolonialreiche mit Besitzungen in Afrika, Asien und Südamerika.
Nach dem Sturz der Monarchie 1910, einer langen autoritären Phase und der Nelkenrevolution von 1974 entwickelte sich Portugal zu einer stabilen parlamentarischen Demokratie. Seit 1986 ist das Land Mitglied der Europäischen Union, gehört zur Eurozone und ist Gründungsmitglied der NATO.
Trotz seiner katholischen Prägung gilt Portugal heute als gesellschaftlich liberal, etwa durch eine international beachtete Drogenpolitik und die frühe Einführung der gleichgeschlechtlichen Ehe. Religionsfreiheit ist verfassungsrechtlich garantiert, Staat und Kirche sind seit 1910 getrennt.
Portugal ist reich an Traditionen, landschaftlicher Vielfalt und maritimer Geschichte. Flüsse wie Tejo und Douro, die höchsten Erhebungen auf den Azoren sowie lebendige Volksfeste zu Ehren der Heiligen Antonius, Johannes und Petrus prägen das kulturelle Leben des Landes.

Deutschland

Deutschland entstand in seiner heutigen Form als Ergebnis eines langen historischen Prozesses, der von mittelalterlichen Herrschaftsstrukturen über das Deutsche Reich von 1871 bis zur demokratischen Neuordnung nach dem Zweiten Weltkrieg reicht. Die Teilung nach 1945 und die Wiedervereinigung 1990 markieren zentrale Zäsuren der jüngeren Geschichte.
Heute ist Deutschland eine föderal organisierte parlamentarische Demokratie mit dem Grundgesetz als verfassungsrechtlichem Fundament. Berlin ist Hauptstadt und politisches Zentrum, während Städte wie Frankfurt am Main international als Wirtschafts- und Finanzstandorte von Bedeutung sind. Deutschland ist Gründungsmitglied der Europäischen Union und engagiert sich aktiv in internationalen Organisationen wie NATO und G20.
Kulturell zeichnet sich das Land durch Vielfalt aus: Neben der deutschen Sprache existieren regionale und Minderheitensprachen, unterschiedliche Traditionen und starke regional

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