(Memories of Mexico) Ein etwas anderer Rückblick Song Contest 12.-16.05.2026, Vienna – Austria
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Bilder:





















































































Mexiko – Das Land, das mich verändert hat
Ankommen in einer anderen Welt
Als ich in Mexiko ankam, war es nicht nur die Wärme, die mich traf – es war die Intensität. Geräusche, Gerüche, Farben: alles schien lauter, kräftiger, lebendiger. Mexiko ist riesig, fast zwei Millionen Quadratkilometer groß, und doch fühlt es sich sofort persönlich an. 132 Millionen Menschen, 32 Bundesstaaten – und trotzdem dieses Gefühl, willkommen zu sein.
Mexiko-Stadt war mein erster Halt. Eine Metropole auf den Überresten von Tenochtitlan, der einstigen Hauptstadt der Azteken. Hier steht die Vergangenheit nicht im Museum – sie lebt zwischen Straßenständen, Kolonialbauten und Hochhäusern.
Landschaften, die mich sprachlos machten
Je weiter ich reiste, desto mehr verstand ich, warum Mexiko oft als „Land der Gegensätze“ beschrieben wird. Im Nordwesten zog sich die Baja California endlos zwischen Wüste und Ozean, rau und still. Im Osten, auf der Halbinsel Yucatán, war alles grün, feucht und geheimnisvoll – mit Cenoten, die aussahen wie Tore in eine andere Welt.
Und dann die Vulkane. Als ich den Popocatépetl zum ersten Mal sah, leicht rauchend am Horizont, hatte ich Gänsehaut. Der Pico de Orizaba, Mexikos höchster Berg, wirkte wie ein stiller Wächter über das Land. Hier merkt man schnell: Die Natur gibt den Ton an.
Begegnungen, die bleiben
Was mich am meisten berührt hat, waren nicht die Sehenswürdigkeiten – es waren die Menschen. Mexiko spricht viele Sprachen: Spanisch und 62 indigene Sprachen, jede mit eigener Geschichte.
Ich habe gelernt, dass Herzlichkeit hier kein Klischee ist. Gespräche auf Märkten, ein Lächeln im Bus, ein spontanes „¿De dónde eres?“ (Woher kommst du?) – selbst ohne perfekte Sprachkenntnisse fühlte ich mich verstanden. Der katholische Glaube ist allgegenwärtig, doch oft verwoben mit alten, indigenen Traditionen. Diese Mischung macht Mexiko einzigartig.
Geschichte, die man fühlt
In Mexiko ist Geschichte nicht abstrakt. Sie liegt in den Steinen von Chichén Itzá, in den Pyramiden, die sich aus dem Dschungel erheben. Sie steckt in den Mauern kolonialer Städte und in den Erzählungen über Hernán Cortés, die Eroberung und den langen Weg zur Unabhängigkeit.
Besonders in Mexiko-Stadt habe ich gespürt, wie nah Triumph und Schmerz beieinanderliegen. Revolutionen, Kaiserreiche, verlorene Gebiete – all das hat das Land geprägt. Und trotzdem blickt Mexiko nach vorn, stolz und selbstbewusst.
Farben, Kunst und Identität
Ich erinnere mich an mein erstes Wandgemälde von Diego Rivera. Riesig, laut, politisch – und unmöglich zu ignorieren. Der Muralismus erzählt Geschichten von Unterdrückung, Hoffnung und Identität. Kunst ist hier keine Dekoration, sondern Statement so wie das Blaue Haus von Frieda Kahlo.
Mit 35 UNESCO-Welterbestätten ist Mexiko ein kultureller Gigant. Doch selbst abseits der bekannten Orte findet man Schönheit: in kleinen Dörfern, auf Plätzen, in Musik und Alltagsmomenten.
Warum Mexiko mich nicht loslässt
Mexiko ist nicht bequem. Es ist intensiv, manchmal chaotisch, manchmal überwältigend. Aber genau das macht es so echt. Dieses Land fordert dich heraus – und schenkt dir im Gegenzug unvergessliche Momente. Als ich abreiste, hatte ich das Gefühl, mehr mitzunehmen als Erinnerungen. Mexiko hat meine Sicht auf Reisen verändert.
Es hat mir gezeigt, dass ein Land nicht nur besucht, sondern gefühlt werden will.
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