Von Buenos Aires nach Ushuaia auf Feuerland und weiter in die größte Wüste der Welt, DEN ANTARKTISCHEN KONTINENT
Song Contest 12.-16.05.2026, Vienna – Austria
Bienvenido a Argentina (1 € = 1338,14 ARS) (Bordwährung: € & USD)
Wechselkurs (Exchange rat) am 24.04.2025
Komm mit auf eine Reise in Wort, Bild und Film-Come on a journey in words, pictures+films
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VIDEO:
ANTARKTIS – Expedition ans Ende der Welt
Eine Reise zwischen Luxus, Eis und unberührter Natur
Tag 1 – Abflug ins Abenteuer
Von Wien geht es zunächst nach London und von dort weiter nach Buenos Aires. Rund zwölf Stunden Flug liegen vor uns – genug Zeit, um zu realisieren, dass wir uns auf eine Reise begeben, die für die meisten ein Lebenstraum bleibt.
Tag 2 – Buenos Aires: Das Paris Südamerikas
Am Morgen landen wir pünktlich in Buenos Aires. Die Einreise verläuft erstaunlich unkompliziert, kurz darauf werden wir bereits von der örtlichen Agentur empfangen. Mit dem Bus geht es ins zentral gelegene Hotel Meliá Buenos Aires, wo ein Hospitality Desk bereits alle weiteren Abläufe organisiert.
Nach einer kurzen Erfrischung starten wir zur Stadtführung. Buenos Aires begeistert mit sinnlicher Eleganz:
Plaza de Mayo und Casa Rosada, die Catedral Metropolitana (einst Wirkungsstätte von Papst Franziskus), Teatro Colón, Friedhof La Recoleta mit Evita Peróns Mausoleum (KURZVIDEO), Avenida 9 de Julio mit dem Obelisken, San Telmo, La Boca (KURZVIDEO), Puerto Madero, Café Tortoni, El Ateneo Grand Splendid und die beeindruckende Floralis Genérica.
Das Abendessen wird für die gesamte Gruppe serviert. Später spazieren wir noch durch die Stadt, bevor wir müde ins Bett fallen.
Tag 3 – Tigre-Delta & Tango
Nach einem ausgezeichneten Frühstück geht es ins Tigre-Delta (KURZVIDEO), wo wir eine Bootsfahrt durch das riesige Mündungsgebiet des Río de la Plata unternehmen. Am Nachmittag bleibt Zeit für eigene Entdeckungen: eine Führung im Teatro Colón, Kaffee und Kuchen im Café Tortoni und ein abendliches Gourmet-Menü im Hotel.
Spät in der Nacht besuchen wir noch eine Milonga – Tango gehört einfach zu Buenos Aires. Spannend zu erfahren: In seinen Ursprüngen war Tango ein Tanz zwischen Männern.
Tag 4 – Ushuaia: Fin del Mundo
Noch vor Sonnenaufgang fahren wir zum Flughafen. Ein Charterflug bringt uns nach Ushuaia, der südlichsten Stadt der Welt. Nach kurzer Stadtbesichtigung und Mittagessen besuchen wir den Tierra del Fuego Nationalpark (KURZVIDEO) mit seinen Gletschern, Seen und subantarktischen Wäldern.
Am Hafen liegt bereits unser Schiff: eine luxuriöse Expeditionsyacht einer französischen Reederei mit nur 200 Passagieren – jede Kabine mit persönlichem Butler. Der Kontrast könnte kaum größer sein: drinnen Champagner und Gourmetküche, draußen Eisberge und Sturm.
Nach Sicherheitsübung und erster Einführung genießen wir das Ablegen im Beagle-Kanal.
Tag 5 – Drake Passage & Polarfront
Die Drake Passage zeigt sich von ihrer raueren Seite (KURZVIDEO): Wind bis 60 km/h und Wellen bis zu 10 Meter. Wir überqueren die antarktische Konvergenz – die Grenze zwischen warmen und kalten Meeresströmungen.
Briefings (KURZVIDEO), Parka-Anprobe, Zodiac-Schulungen und das verpflichtende IAATO-Briefing bestimmen den Tag. Abends werden wir beim Captain’s Welcome Cocktail und Gala Dinner verwöhnt – formell, elegant und mit Blick auf tosende See.
Tag 6 – Erste Eisberge & Antarktis erreicht
Der erste Eisberg wird gesichtet – und er ist gewaltig. Kurz darauf entdecken wir Wale. Nach der Dekontamination unserer Kleidung erreichen wir die South Shetland Islands (KURZVIDEO).
Unsere erste Anlandung erfolgt in Half Moon Bay: Zügelpinguine mit Jungtieren, Wedellrobben und eine argentinische Forschungsstation. Ein Wetterumschwung zwingt uns allerdings rasch zurück zum Schiff. Später beobachten wir Orcas direkt vom Balkon unserer Kabine aus.
Tag 7 – Port Lockroy & Paradise Bay
Durch den spektakulären Neumayer-Kanal erreichen wir Port Lockroy (KURZVIDEO), eine ehemalige britische Forschungsstation und heutiges Museum mit Postamt. Tausende Gentoo-Pinguine bevölkern die kleine Insel.
Am Nachmittag geht es weiter in die Paradise Bay. Mit dem Zodiac fahren wir an Robben, Eisbergen und Gletschern vorbei und setzen erstmals Fuß auf den antarktischen Kontinent bei der Brown Station – ein bewegender Moment.
Tag 8 – Cuverville Island & Neko Harbor
Cuverville Island empfängt uns mit riesigen Gentoo-Kolonien und neugeborenen Küken. Skuas kreisen über der Insel auf der Suche nach Beute. Das Schiff gleitet so lautlos durch das Wasser, dass man die vorbeitreibenden Eisschollen knistern hört (KURZVIDEO).
Nachmittags erreichen wir Neko Harbor. Der Blick über die Andvord Bay ist spektakulär, der Schnee sulzig, die Sonne intensiv – fast 10 °C in der Antarktis!
Tag 9 – Wale, Wracks & Wilhelmina Bay
Eine Zodiacfahrt (KURZVIDEO) führt uns zu historischen Wracks und Robbenkolonien. In der Wilhelmina Bay erleben wir intensives Whale Watching: Buckelwale (KURZVIDEO), Minkwale und unvergessliche Begegnungen aus nächster Nähe. Zwischen Eisbergen versteckt erblicken wir einen vor Anker liegenden Dreimaster, die Bark Europa, Baujahr 1911, (KURZVIDEO) Heimathafen Zaandam (NL).
Tag 10 – Weddell Sea & Adéliepinguine
In der westlichen Weddell Sea besuchen wir Devil Island und Paulet Island. Hunderttausende Adéliepinguine, historische Hütten und gewaltige Tafeleisberge prägen diesen Tag. Besonders beeindruckend: Eisberg C19C – so groß wie Belgien.
Tag 11 – Deception Island & letzter Landgang
Sehr früh starten wir zur anspruchsvollen Anlandung bei Baily Head auf Deception Island. Schwarzer Lavastrand, starke Brandung und riesige Zügelpinguin-Kolonien (KURZVIDEO).
Später fahren wir in die Caldera von Deception Bay und beenden den Tag mit unserer letzten Zodiacfahrt bei Hannah Point – Seeelefanten, Pelzrobben und Pinguine verabschieden uns.
Tag 12 – Sturm in der Drake Passage
Windstärke 11 zwingt uns zurück in den offenen Ozean. Fenster werden gesichert, das Bordprogramm übernimmt. Vorträge, Tanz, Musik und das letzte Recap stimmen langsam auf den Abschied ein.
Tag 13 – Zurück nach Ushuaia
Farewell Cocktail, Gala Dinner und die Vorstellung der Crew bilden den emotionalen Abschluss der Seereise. Während des Abendessens erreichen wir Ushuaia.
Tag 14 – Abschied vom Ende der Welt
Nach der Ausschiffung bleibt Zeit für Ushuaia: Stadtbummel, Museo del Fin del Mundo und Besuch des ehemaligen Gefängnisses (KURZVIDEO). Am Nachmittag fliegen wir zurück nach Buenos Aires und genießen am Abend eine beeindruckende Tangoshow im Tango Porteño (VIDEOAUFZEICHNUNG).
Tag 15 & 16 – Heimreise
Über Buenos Aires und London geht es zurück nach Wien. Müde, aber erfüllt von Eindrücken einer Reise, die man nicht vergisst.
Fazit
Diese Antarktis-Expedition war eine Reise der Extreme:
Luxus und Eis, Stille und Sturm, Zivilisation und absolute Wildnis.
Ein Ort, der Demut lehrt – und für immer im Herzen bleibt.
Die größte Wüste der Erde
Die Antarktis, oft als die „letzte Wildnis der Erde“ bezeichnet, ist eine lebensfeindliche und rekordverdächtige Region. Der riesige Eisschild dominiert die Landschaft, wobei nur ein winziger Bruchteil eisfrei ist. Mit einer Eisdicke von bis zu 5.000 Metern und eisigen Temperaturen von bis zu minus 89,2 °C (im Juli 1983 an der russischen Station Vostok gemessen) zählt die Antarktis zu den kältesten Orten der Erde.
Katabatische Winde peitschen mit bis zu 300 km/h über das Land. Trotz dieser extremen Bedingungen gilt die Antarktis als größte Wüste der Erde, da sie extrem trockene Klimaverhältnisse aufweist.
Doch die Natur hat sich angepasst: Erstaunliches Leben findet sich in den Gewässern und Küstenregionen – perfekt zugeschnitten auf diese unwirtliche Umgebung. Diese Kontraste machen die Antarktis so einzigartig und faszinierend.
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