(Memories of Bali) Ein etwas anderer Reiserückblick
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Selamat datang di Indonesia di Bali (1 € = 17909,52 IDR) Wechselkurs (Exchange rate) vom 24.04.2025
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Bali – Meine Reise auf die Insel der Götter
Schon beim ersten Atemzug auf Bali wird mir klar: Diese Insel ist anders. Die Luft ist tropisch warm, feucht und trägt einen Hauch von Salz und Blüten – ein Duft, der sofort die Sinne belebt. Ich stehe in Denpasar, dem pulsierenden Herz Balis, und spüre das Leben dieser Insel schon beim ersten Schritt aus dem Flughafen.
Zwischen Vulkanen und Himmel
Auf meiner Fahrt durch die Insel werde ich von der imposanten Landschaft überwältigt. Bali ist vulkanisch geprägt – drei Viertel der Insel bestehen aus Bergen und Hügeln, die majestätisch in den Himmel ragen. Besonders der Gunung Agung fasziniert mich: Mit 3.142 Metern thront er wie ein Wächter über der Insel. Die Balinesen erzählen mir, dass hier die Götter wohnen. Ich kann förmlich spüren, warum dieser Vulkan so verehrt wird – er strahlt Ruhe und Kraft zugleich aus.
Die Magie der Tausend Tempel
Was mich auf Bali sofort fesselt, ist die allgegenwärtige Spiritualität. Überall stoße ich auf kunstvoll gestaltete Tempel – kleine Schreine am Straßenrand, große Anlagen inmitten von Reisfeldern. Überall liegen Opfergaben aus Blüten, Reis und Räucherstäbchen. Bali wird nicht umsonst die „Insel der Tausend Tempel“ genannt.
Ich erinnere mich an einen Moment, als ich an einem kleinen Dorf-Tempel vorbeikam: Eine ältere Frau arrangierte geduldig kleine Opfergaben, während Kinder um sie herum spielten. Es war ein kleiner, scheinbar unscheinbarer Moment – und doch habe ich noch nie etwas so Berührendes gesehen. Bali lebt seine Rituale jeden Tag, und man wird automatisch Teil davon.
Mythen, Ahnenkult und Schamanen
Die Geschichten Balis sind ebenso faszinierend wie seine Landschaft. Das Meer gilt als Unterwelt, die Vulkane sind Wohnorte der Götter, Ahnen sind allgegenwärtig. Ich treffe Heilpraktiker und Schamanen, die mir von alten Ritualen erzählen, die noch heute praktiziert werden. Es ist eine Welt, in der Glaube und Alltag untrennbar miteinander verbunden sind. Ich fühle mich wie ein stiller Beobachter eines alten, lebendigen Netzwerks aus Traditionen und Spiritualität.
Geschichte, die man spürt
Balis Geschichte ist lang und bewegend: Erste Siedler kamen vermutlich um 1500 v. Chr. aus Südindien, später prägten hinduistische Könige die Kultur, gefolgt von niederländischer Kolonialisierung und einer kurzen japanischen Besatzung. Heute ist Bali Teil des unabhängigen Indonesiens, und dennoch spüre ich die Jahrhunderte alten Einflüsse an jeder Ecke – in Tempeln, Tänzen, Musik und in der Lebensart der Menschen.
Zwischen Touristenströmen und Tradition
Natürlich ist Bali auch ein touristischer Hotspot. Kuta, Legian und Seminyak wirken modern und westlich, doch nur wenige Kilometer weiter entdecke ich die ursprüngliche Insel: Reisfelder, traditionelle Zeremonien, Tänze und das hypnotische Gamelan. Ich setze mich auf eine kleine Terrasse zwischen grüne Reisterrassen, höre das Wasser plätschern und die Tempelglocken im Wind – und plötzlich fühle ich, dass Bali mehr ist als ein Reiseziel.
Bali – Mehr als ein Urlaub
Am Ende meiner Reise wird mir klar: Bali lässt sich nicht einfach besuchen – man muss es fühlen. Die imposante Natur, die tief verwurzelten Traditionen und die spirituelle Kraft der Insel verschmelzen zu einem unvergesslichen Erlebnis.
Bali ist ein Ort, der einen verzaubert, verändert und noch lange in Erinnerung bleibt.
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