Hervorgehoben

BRASILIEN

Kreuz und Quer, über Rio de Janeiro, Petropolis, Nationalpark Iguacu und Sao Paulo, nach Belo Horizonte und Ouro Preto in Minas Gerais, Brasilia, Manaus am Amazonas, Salvador de Bahia und Praia do Forte an der Estrada de Coco

Song Contest 12.-16.05.2026, Vienna – Austria

Bem-vindo ao Brasil (1 € = 6,2252 BRL)
Wechselkurs (Exchange rat) am 24.04.2025

Komm mit auf eine Reise in Wort, Bild und Film-Come on a journey in words, pictures+films

Ein etwas anderes Reisetagebuch – Reisetagebuch und Länderinfo am Beitragsende

FOTOS:

VIDEOS:

Auf den Zuckerhut/Rio de Janeiro
Folklore- und Samba Show/Rio de Janeiro
Wasserfälle von Iguacú-Paraná/Misiones
Bootsfahrt über Amazonas und Rio Negro/Manaus
                        BRASILIEN – Eine Reise voller Kontraste, Kulturen und Naturwunder                                                                                                                                                                                                                                                                                                               
Geführte Rundreise mit privaten Guides & Badeaufenthalt

Tag 1 - Ankunft in Rio de Janeiro

Flug von Wien nach Paris mit den Austrian Airlines. Ein ~12-stündiger Flug mit der TAM bringt uns über den Atlantik nach Rio de Janeiro. Wir haben für Brasilien private Guides, welche uns jeweils bei Ankunft erwarten und tagsüber zu den von uns vorab bekanntgegebenen Orten und Stätten begleiten werden.  Wir werden bei Ankunft schon erwartet und da es schon spät am Abend ist zu unserem Hotel gefahren. Unterwegs legen wir den morgigen Tagesverlauf noch fest. Nach dem Check-in verabschieden wir uns auf das Zimmer wo unser Gepäck schon steht. Nach einer erfrischenden Dusche gehen wir noch an den Strand und befinden uns gleich inmitten brasilianischer Lebensfreude auf der Copacabana. Bei einbrechender Dunkelheit finden wir Platz in der Churrascaria Fogo de Chão mit Blick auf das vorbeiziehende Treiben. Wir erhalten eine zweiseitige Scheibe, die man von Rot nach Grün wechselt, wenn man mehr essen möchte, sodass wir in unserem eigenen Tempo essen können. Die wunderschöne Lage des Restaurants neben dem Zuckerhut macht das Erlebnis noch unvergesslicher. Hätten wir vorsorglich nicht schon reserviert gebe es keine Möglichkeit einen Tisch zu erhalten.

Tag 2 -Rio de Janeiro intensiv

Nach dem Frühstück in Buffetform wartet unser Guide schon am Fahrzeug für das erste Kennenlernen der Stadt. Wir starten mit der Seilbahn auf den Zuckerhut (Teleférico do Pão de Açúcar) und erhalten einen ersten Blick auf die Stadt (KURZVIDEO) zu unseren Füssen und einen auf den Corcovado mit dem Cristo Redentor dem Wahrzeichen Rios. Wir blicken auf Botafogo und das Sambódromo. Für einen Besuch beim hier befindlichen Juwelier Stern muss dann vor der Talfahrt auch noch Zeit sein.  Am Maracanã Stadion ein Halt und ein Foto mit den auf einer Stele eingravierten Namen der weltbekanntesten Fußballer. Ein Abstecher nach Ipanema dem Strand der Schönen und Reichen, retour und hinauf auf den Corcovado mit der Zahnradbahn. Von der Station steigen wir die 220 Stufen zur Statue empor, die mit ihren 30m Höhe imposant aber nicht erdrückend ist. Ein traumhafter Blick über Rio und die Guanabara Bucht erschließt sich uns. Rückfahrt und weiter geht es zur Catedral Metropolitana auch Catedral de São Sebastião mit seinem Glasfenster und dem Heiligtum der schwarzen Muttergottes. Wir halten am Palácio Pedro Ernesto - das Rathaus, dem Teatro Municipal der Oper, der Biblioteca Nacional, sehen über den  Praça Floriano , auch bekannt als Cinelândia auf das Denkmal für Floriano Peixoto, halten vor dem Palácio Tiradentes, der Kirche unserer Frau vom Berge Carmel und der Reiterstatue Dom Joao VI vor dem Kaiserpalast. Wir schlendern durch Teles Arch dem letzten erhaltenen Viertel des alten Rios, besuchen das Kloster São Bento und machen anschließend Rast in der Confeitaria Colombo bei Kaffee und Kuchen.  In dieser im Stil der Wiener Kaffeehäuser erbauten Lokalität genießt man seinen Kaffee auf zwei Ebenen. Den Tag beschließen wir mit der Fahrt mit dem Bondinho (Straßenbahn) über den Arcos da Lapa in das Künstlerviertel Santa Teresa und retour. Sie ist eine der weltweit letzten mit einer Spurweite von 1100 Millimetern und die letzte elektrische Straßenbahn Südamerikas. Danach geht’s zurück in das Hotel. Der morgige Tag ist schnell besprochen und wir beeilen uns, um zu dem auf dem Dach befindlichen Pool zu kommen und auch die Sauna noch etwas zu genießen. Dann rasch fertiggemacht für das Abendessen denn wir werden im Anschluss zu einer Sambashow gefahren (KURZVIDEO). Diese Show hat es in sich denn schon die Ausstattung der Sambatänzer, besser Tänzerinnen ist atemberaubend. Nach zwei Stunden endet die Show und wir lassen uns zum Hotel zurückbringen. Ein aufregender Tag ist zu Ende.

Tag 3 -Petrópolis & Kaiserzeit

Heute fahren wir nach Petrópolis des 1825 von Tiroler Auswanderern gegründeten Ortes. 1843 ließ Dom Pedro II hier seine Sommerresidenz erbauen. Wir sehen das Palácio Quitandinha, bei seiner Erbauung das größte Hotelcasino Lateinamerikas besucht von bemerkenswerten Gästen wie z. B. Errol Flynn, Orson Welles, Lana Turner, Henry Fonda, Maurice Chevalier, Greta Garbo, Carmen Miranda, Walt Disney, Bing Crosby, Politiker wie Eva Perón und Präsident Getúlio Vargas und König Carol II. von Rumänien. Heute sind die Zimmer in Privateigentum verkauft. Wir besuchen die Catedral de São Pedro de Alcântara mit dem Grabmal von Dom Pedro II und seiner Frau Dona Teresa Cristina, sehen den Palacio de Cristal, um im Anschluss den Palast mit dem heute darin befindlichen Museo Imperial bei einer Führung zu erkunden. Bevor wir nach Rio zurückkehren fahren wir an der Casa Stefan Zweig vorbei in welcher der Dichter mit seiner zweiten Frau Lotte 1942 den Freitod wählte. Wieder zurück legen wir den Zeitpunkt für die morgige Fahrt zum Flugplatz fest und verabschieden den Guide. Nach dem Abendessen erfrischen wir uns noch im Pool und lassen den Tag nochmals Revue passieren. (ca. 142 Km)

Tag 4 - Copacabana & Iguaçu-Fälle (Brasilien)

Nach dem Frühstück die Koffer vorbereitet und jetzt nochmals an die Copacabana. Am Strand vor dem bekannten Grand Hotel Copacabana Palace wollen wir die Gelegenheit wahrnehmen hier auch gebadet zu haben. Dann aber zurück, Koffer fertig gemacht, Check-Out und wir werden zum Flughafen gebracht für unseren Flug nach Foz do Iguaçu. Nach zwei Stunden sind wir dort eingetroffen. Der Guide erwartet uns nach der Passkontrolle und nach einer kurzen Begrüßung werden wir zunächst zum Hotel gefahren. Nach dem Check-Inn aufs Zimmer, Regenkleidung herausgenommen (wegen des zu erwartenden Sprühnebels) und wir fahren dahin was einer der Höhepunkte dieser Reise ist. Der Nationalpark Iguaçu ein UNESCO-Weltnaturerbe zwischen Brasilien und Argentinien gelegen. Wir besuchen die brasilianische Seite der Wasserfälle welcher der kleinere Teil ist. Am Weg vom Parkplatz zu den Fällen erschließt sich uns diese Größe, die sie einnehmen. Bei diesem Anblick kann man nachvollziehen, wenn die einstige First Lady der USA Eleanor Roosevelt beim Anblick dieser Fälle nur die zwei Worte - Poor Niagara - ausgesprochen hat. Die Auslegung bleibt jedem selbst überlassen. Die Erkundung von Flora und Fauna bei einem Spaziergang durch den Nationalpark unterlassen wir ob der schon späten Tageszeit und lassen uns zum Hotel zurückbringen. Wir verabschieden den Guide nicht ohne den morgigen Zeitplan besprochen zu haben und gehen noch schwimmen im Pool, ehe wir zu Abend Essen und uns auf das Zimmer zurückziehen. (ca. 56 Km)

Tag 5 - Iguaçu international & Itaipú-Staudamm

Mit Spannung erwarten wir den heutigen Ausflug auf die argentinische Seite der Wasserfälle. Der Guide holt uns nach dem Frühstück ab und bringt uns zum Touristenbus, der in den argentinischen Teil des Nationalparks fährt. Da diese Besichtigung (KURZVIDEO) grenzüberschreitend ist erwartet uns dort ein anderer Guide zur Begleitung. Wir fahren mit dem Bus über die Tancredo-Neves-Brücke welche beiden Staaten verbindet und nach der Zollkontrolle bis in den Nationalpark. Wir werden vom Guide empfangen und zum Tren Ecológico de la Selva gebracht, einer Bahn gleich derer im Wiener Prater. Mit dieser geht es durch den Nationalpark bis in die Nähe der Wasserfälle. Dann gehen wir zum Teil auf Stegen über den Iguazú bis zur Aussichtsplattform am Garganta del Diablo, dem Teufelsschlund. Der Fluss gilt als der Totenfluss, da die Indogenen vormals die Gebeine der Verstorbenen oberhalb der Wasserfälle in den Fluss geworfen haben und diese im „Teufelsschlund“ den Blicken der Hinterbliebenen entschwanden. Nach diesem beeindruckenden Schauspiel der Natur konzentrieren wir uns am Rückweg mehr auf Flora und Fauna und entdecken unter anderem Tukans und auch Schlangen. Zurück beim Bus entlassen wir den Guide und fahren mit diesem zu einer weiteren Besichtigung nach Paraguay zum Staudamm Itaipú nach dem Drei-Schluchten-Damm der zweitgrößte Damm der Welt und eines der modernen Weltwunder. Den Bus verlassen dürfen wir nur an bestimmten Stellen zum Fotografieren da wir uns in einem anderen Staat befinden. Dann geht es zurück nach Brasilien und nach Foz do Iguaçu. Vor dem Nachtmahl erfrischen wir uns wieder im Pool. Danach heißt es wieder Koffer packen und sich vorbereiten für den nächsten Flug, der uns nach São Paulo bringt. Da die Erklärungen über den Staudamm nur in Portugiesisch waren lesen wir das jetzt nach und erfahren so dass dieser 90% des gesamten Strombedarfs von Paraguay deckt wobei Paraguay nur ca. 7 % des produzierten Stroms benötigt und den Rest exportiert. (ca. 92 Km)

Tag 6 - São Paulo: Megacity

Mit Koffer und Lunchpaket werden wir um 05:30h morgens abgeholt und zum Flughafen gefahren, Abflug nach São Paulo um 07:30h. In 02:45 Stunden landen wir in São Paulo und ein Guide holt uns wieder ab. São Paulo der größte industrielle Ballungsraum Lateinamerikas erwartet uns und nach Tagen in der Natur ist das ein Kulturschock nicht nur wegen der hohen Schadstoffkonzentration der Luft auch wegen des herrschenden Verkehrs. Vom Flugplatz weg geht es direkt in die Stadt zur Rundfahrt. Wir stoppen am Praça da Sé mit der Kathedrale von São Paulo, dem Marco Zero oder Nullpunkt der Stadt, Theatro Municipal, Pátio do Colégio und sehen ringsherum riesige Häuser im Kolonial- und Art-déco-Stil, eingerahmt von Bauhaus- und Le-Corbusier-Architektur. Wir haben etwas Zeit im Centro Histórico in der Rua de Março dem riesigen Open-Air Einkaufszentrum vorbei an billigstem Ramsch zu flanieren, bevor es zum Hotel geht. Wir besprechen uns mit dem Guide wegen des nächsten Tages und nehmen seine Warnung ernst bei Dunkelheit möglichst nicht das Haus zu verlassen. So gehen wir noch in die Sauna, zum Abendbuffet und auf unser Zimmer.

Tag 7 - Ouro Preto: Gold & Barock

Da der Flug heute erst zu Mittag stattfindet bummeln wir durch die unmittelbare Gegend um das Hotel, sind zeitgerecht zurück, um zum Airport gebracht zu werden. Nach Belo Horizonte fliegen wir eine Stunde. Von da bringt uns der neue Guide quer durch die Stadt vorbei an der Igreja de São Francisco de Assis (Franziskuskirche), entworfen vom berühmten brasilianischen Architekten der modernen Schule, Oscar Niemeyer in einer zweistündigen Autofahrt nach Ouro Preto. Wegen ihrer barocken Altstadt ist sie in der Welt einzigartig und seit 1980 UNESCO-Weltkulturerbe. Bekannt durch ihre Goldfunde, am Höhepunkt des Goldrausches, zum Ende des 18. Jahrhunderts, war sie damals die größte und reichste Stadt in der Neuen Welt. Von 1700 bis 1820 wurden ca. 1200 Tonnen Gold gefördert, 80 % der damaligen Weltproduktion. Nach Rückgang der Goldförderung am Ende des 19. Jahrhunderts fördern gegenwärtig in dem Gebiet noch drei Goldminen. Nach wie vor lassen sich in den Bergen von Minas Gerais aber auch Diamanten finden und sind heute eine wichtige Einnahmequelle für Ouro Preto. Unsere Unterkunft wird die Pousada Clássica im Zentrum nahe des Praça Tiradentes. Wieder ein Check-Inn und begleitet von unserem Guide geht es zu Fuß durch die Stadt. Wir schauen in einen Lebensmittelladen und eine Schnapsbrennerei und steigen die Stufen zur im Rokokostil gebauten Igreja Nossa Senhora do Carmo empor. Es beginnt zu dämmern und wir verabschieden uns bis zum nächsten Morgen von unserem Guide. Wir gehen zur Pousada zurück, machen uns frisch und suchen uns ein Lokal zum Essen. Wir landen in der Casa do Ouvidor einer dieser typischen Gaststätten. Besser hätten wir es nicht treffen können. Zum Abschluss des Tages sehen wir noch den Praça Tiradentes und das ein Meter Haus, das kleinste Haus der Stadt bei Nacht. Danach fallen wir müde ins Bett. (ca. 98 Km)

Tag 8 - Mariana & Kirchenkunst

Der Tag beginnt mit einer halbstündigen Fahrt nach Mariana. Wie Ouro Preto wird auch Mariana vom barocken Stil geprägt. Hier wird traditionell große Menge Eisenerz abgebaut. Wir besuchen die Igreja São Pedro dos Clérigos, Igreja São Francisco de Assis und Igreja Nossa Senhora do Carmo. Spazieren etwas durch die Stadt und fahren nach Ouro Preto zurück. (ca. 30 Km) Es gibt auch einen alten Zug für Ausflugsfahrten zwischen diesen beiden Orten welcher von der Dampflok Maria Fumaça (Maria Rauch) gezogen wird. Das ist aber zeitlich nicht in unserem Programm vorgesehen. In der Stadt zurück machen wir uns wieder zu Fuß auf, zunächst zur Casa da Opera. Es ist das Älteste in Betrieb befindliche Opernhaus Lateinamerikas und das erste Opernhaus Brasiliens. Es gibt drei Stockwerke mit 300 Plätzen. Oben auf der Bühne befindet sich ein wunderschönes Gemälde. Die Thonet Originalbestuhlung von 1770 ist noch immer erhalten. Das ist schon alles sehr erstaunlich. An der Igreja Nossa Senhora do Carmo vorbeikommend sehen wir auf den Stufen eine von Fotografen umlagerte Schwarze Schönheit in weißem Brautkleid. Was für ein wunderbarer Kontrast. Wir gehen weiter zur Kirche Santa Efigênia, wird auch Rosario do Alto da Cruz do Padre Faria genannt. Es war eine Art Zuflucht für schwarze Sklaven, deren Bruderschaft von Nossa Senhora do Rosário dos Pretos Weiße zur Teilnahme an Messen zuließ. In der Igreja de São Francisco de Assis bewundern wir die Arbeiten von Manuel da Costa Ataíde, dem bedeutendsten Maler des kolonialen Brasilien. Vom Außenbereich der Kirche, welche erhöht über der Stadt liegt haben wir einen schönen Blick auf diese. Wir bummeln nach Verabschiedung des Guides noch durch die Stadt, sehen dabei die letzte aus der Gründungszeit erhaltene Straße, lassen auf einer Sitzgelegenheit am Praça Tiradentes das Treiben an uns vorüberziehen, suchen wieder unsere Casa vom Vortag auf, gehen zurück in unsere Pousada zum schon gewohnten Koffer packen und bereiten uns darauf vor zeitlich, sehr zeitlich für den Weiterflug abgeholt zu werden.

Tag 9 - Brasília: Moderne & Macht

Wieder einmal mit Koffer und Lunch Paket sind wir seit 03:00h morgens unterwegs nach Belo Horizonte zu unserem Flug in die Hauptstadt Brasiliens - Brasilia. (ca. 98 Km) Am frühen Vormittag, nach 01,50 Stunden Flugzeit sind wir dann in Brasilia angekommen. Wieder werden wir bereits erwartet und zuerst zum Hotel gefahren. Nach dem üblichen Check-In gehen wir auf Stadtbesichtigung. Die Fahrt geht zum Complexo Cultural da República, wo wir die Biblioteca Nacional de Brasília sehen mit dem Museu Nacional da República. Unweit davon betreten wir die Catedral Metropolitana Nossa Senhora Aparecida dieses fantastischste von Oscar Niemeyer entworfene Werk, dessen Kronenformat mit einem Wasserspiegel verziert und mit Werken renommierter modernistischer Künstler verziert ist. Im Espaço Lúcio Costa bestaunen wir das taktile Modell von Brasilia, Tafeln mit Kopien des Projekts und historische Fotos aus der Zeit des Baus und der Einweihung der Stadt. Weiter am westlichen Ende des Eixo Monumental am Praça dos Três Poderes sehen wir den Palácio do Planalto es Präsidenten als Exekutive, Palácio Nereu Ramos – Gebäude des Nationalkongress als Legislative und Supremo Tribunal Federal – Gebäude des Obersten Gerichtshofs als Judikative, – Entwurf Oscar Niemeyer. Ein Stopp beim Kubitschek Denkmal und weiter zum Palácio da Alvorada, zu Deutsch Palast der Morgenröte auf einer Halbinsel im Paranoá-See liegend. Der Palast ist seit Juscelino Kubitschek bis heute die offizielle Residenz der brasilianischen Präsidenten. Es war das erste von dem Architekten Oscar Niemeyer im Stil der Moderne entworfene Regierungsgebäude. Wir sehen die Kubitschek Brücke und halten am Teatro Nacional Cláudio Santoro. Dieser Cláudio Santoro erhielt 1952 in Wien den Internationalen Friedenspreis des Weltfriedensrates für sein Werk Canto de Amor e Paz. Danach lassen wir uns noch zum Fernsehturm bringen dem mit 224m höchsten Bauwerk Brasilias. Auf der in 75m Höhe gelegenen Plattform haben wir eine fantastische Rundumsicht auf Brasilia. Dann aber geht’s zum Hotel, wo wir uns wieder einmal von einem langen Tag im Pool erfrischen, ehe es zum Abendbuffet geht.

Tag 10 - Niemeyer & Amazonas

Den Tag beginnen wir mit dem Besuch des Juscelino Kubitschek Memorial. Auf diesem langgestreckten, von Oscar Niemeyer entworfenen monolithischen Gebäude ohne Fenster befindet sich eine 4,5m große Statue des Präsidenten in einer stilisierten Sichel. Wir betreten das Gebäude über eine unterirdische Rampe. Einzige natürliche Lichtquelle ist ein rot gefärbtes Fenstermosaik über dem zentralen Sarkophag mit den sterblichen Überresten des Präsidenten. Neben einer Sammlung von Orden und Auszeichnungen, befinden sich einige, ebenfalls von Oscar Niemeyer entworfene Ledersitzgruppen. Neben dem Memorial der Praça do Cruzeiro. Im Anschluss fahren wir noch zum Santuário Dom Bosco.  Die effektvolle Beleuchtung in der Kirche wird durch die Verwendung von in 12 verschiedenen Farbtönen (Blau bis Purpur) gehaltenen Glasbausteinen (Murano Glas) erzielt, diese sollen den klaren Sternenhimmel symbolisieren. Besonderer Blickfang ist ein an Stahlseilen aufgehängter Kristalllüster aus 7.400 Einzelteilen aus Murano-Glas, der eine Höhe von etwa drei Metern besitzt. Zu beachten das acht Meter hohe Kruzifix. Mit der Fahrt zum Flughafen nehmen wir Abschied von Stadt und Guide und fliegen weiter nach Manaus. Nach knapp 03 Stunden Flug nimmt uns der nächste Guide in Empfang. Um den Tag zu nutzen bringt er uns zum nationalen Forschungsinstitut für den Amazonas Bosque da Ciência. Neben vieler Art an Flora und Fauna ist es neben Seekühen eine Begeisterung für das größte Blatt der Welt vom Coccoloba gigantifolia das bis zu 2,5m erreichen kann und in einer Vitrine zu sehen ist. Danach fahren wir zum Teatro Amazonas. Dieses Haus wurde am 31. Dezember 1896 eingeweiht, die erste Opernaufführung war am 7. Januar 1897 die Premiere der Oper La Gioconda von Amilcare Ponchielli. Wir haben großes Glück noch Karten für die am heutigen Tag stattfindende Vorstellung zu bekommen. Dem Teatro Amazonas vorgelagert befindet sich der Praça São Sebastião ein wunderschöner Platz mit wellenartiger Bodenpflasterung in weißen und schwarzen Steinen. Die schwarz-weißen Wellen der Pflastersteine stellen den Zusammenfluss von Rio Negro mit dem Amazonas dar. Darauf befindet sich das Denkmal der vier Kontinente im Zentrum. Rundherum befinden sich Lokale mit farbenfrohen Fassaden, welche die wohlbekannte ausgelassene Stimmung brasilianischer Natur erzeugen. Wir sind beglückt ob der erhaltenen Karten und lassen uns zum Hotel fahren. Üblicher Check-Inn, duschen, Abendessen, nochmals duschen ob der hohen Luftfeuchtigkeit (87%) und vorbereiten für die Opernaufführung. Die entsprechende Kleidung haben wir nicht umsonst mitgenommen. Was uns erwartet ist eine Kinderoper, welche das Thema Mensch und Natur Amazoniens und ihre Umwelt zum Inhalt hat. Am Nachhauseweg macht sich dieses andersartige Klima ungemütlich bemerkbar. Die Klimaanlage im Hotel bringt etwas Erleichterung.

Tag 11 - Niemeyer & Amazonas

Am Morgen lassen wir uns zum Hafen fahren, wo wir zu einer Fahrt am Amazonas starten. Wir sehen die Stadt vom Boot aus erleben den Amazonas bei abwechselnden Genüssen von frischer Ananas und Milch von der Kokosnuss und sind dann bald am Encontro das Aguas dem Zusammenfluss von Amazonas mit dem Rio Negro (KURZVIDEO). Es sei erwähnt, dass sich hier der größte Fluss der Erde (Amazonas) mit dem zweitgrößten Nebenfluss der Erde (Rio Negro) begegnen. Diese gewaltigen Wassermassen fließen nicht sofort ineinander, sondern elf Kilometer im selben Flussbett nebeneinanderher, bevor sich ihr Wasser vermischt und der Fluss wieder eine einheitliche Farbe aufweist. Das Boot verweilt eine Zeit lang, um uns Gästen dieses Schauspiel genießen zu lassen. Dann nimmt es Kurs in den Amazonas Urwald auf. In einem Seitenarm fahren wir entlang des Urwalds und beobachten dessen Flora. Wir kommen zu einer schwimmenden Insel welche von Caboclos (Mischlinge aus Indios und Europäern) bewohnt ist. Sie betreiben hier ein schwimmendes Restaurant und einen Markt. Wir essen hier zu Mittag und genießen so manche Köstlichkeit, die in Europa ein ganz anderes Geschmacks Erlebnis ist. Am Markt werden einheimische Dinge feilgeboten. Dann gehen wir über Holzstege in den Urwald hinein, bis wir an eine Lichtung gelangen, auf der die Wasserfläche zur Gänze von den Blättern der Victória Regina bedeckt ist. Es ist schon sehr erstaunlich diese Riesenseerosen in Natur zu sehen. Ein Stück weiter steigen wir in motorisierte Kanus auf welchen wir im Anschluss von Indogenen durch den Amazonasurwald gefahren werden. So erschließt sich uns aus unmittelbarer Nähe Flora und Fauna. So erlebnisreich diese Fahrt auch ist birgt sie für einen Kontinentaleuropäer auch etwas Unheimliches an sich. Am Ende steigen wir auf unser Schiff um und fahren zurück nach Manaus. Beim Verlassen des Bootes werden wir überrascht denn wir erhalten einen Videofilm der Fahrt geschenkt. Ein freudiges Ereignis das man nicht erwartet. Unser Guide wartet schon am Pier auf uns und es geht für den Rest des Tages noch auf eine Stadtrundfahrt. Wir sehen das Alfândega (Zollhaus), den aus der Gründerzeit stammenden Uhrturm (Little Big Ben) und den Mercado Municipal Adolpho Lisboa nach Plänen von Gustave Eiffel erbaut. Besichtigen die Cathedral De Nossa Senhora Da Conceição,  den Palácio da Justiça (ehem. Justizpalast) und das Palácio Rio Negro. Staunen über die vielen gut erhaltenen Gründerzeithäuser und enden bei unserem Hotel.

Tag 12 - Noch einmal zum Theater

Heute Vormittag haben wir kein Programm und spazieren deshalb nochmals zum Praça São Sebastião und dem Teatro Amazonas. Nach dem Mittagessen werden wir zum Flughafen gebracht und unsere Reise geht mit Zwischenstopp in Brasilia weiter nach Salvador de Bahia wo wir nach 5,50 Stunden eintreffen und vom Guide zum Hotel gebracht werden.  Wieder ein Check-In, aufs Zimmer, geduscht und zum Dinner. Wir wohnen am Praça Cruzeiro de São Francisco und bummeln noch etwas über den Platz bevor wir uns aufs Zimmer zurückziehen.

Tag 13 - Salvador & Entspannung

Nach dem Frühstück wartet der Guide schon auf uns und wir starten los zur Stadtbesichtigung. Hier können wir alles zu Fuß erkunden. Zunächst einmal die Igreja de São Francisco als Hauptsehenswürdigkeit. Die prächtige Innendekoration wurde von verschiedenen Künstlern der damaligen Zeit aufwendig gestaltet und nahm ganze 150 Jahre bis zur Fertigstellung in Anspruch. Es wird davon ausgegangen, dass für die Innengestaltung der Kirche São Francisco etwa 1.000 kg echtes Gold verwendet wurde. Ein atemberaubender Prunk. Direkt neben der Franziskanerkirche liegt die Igreja da Ordem 3 aSecular de São Francisco da Bahia. Diese Kirche beherbergt den einzigen Satz portugiesischer Kacheln, der Lissabon vor dem Erdbeben von 1755 darstellt. Von hier gehen wir weiter zur Igreja Nossa Senhora do Rosário dos Pretos welche von Sklaven für Sklaven gebaut wurde. Unterwegs sehen wir immer wieder eine Baiana de Acarajé. Sie sind diejenigen, die die Stadt, die Bräuche und die Aromen von Salvador präsentieren. Sie sind Bahias historisches und affektives Gedächtnis. Die Produktion und der Handel von Delikatessen sind überwiegend weiblich und finden sich im öffentlichen Raum, hauptsächlich auf Plätzen, Straßen, Stadtmessen und am Meer, sowie auf Straßenfesten und anderen Feierlichkeiten, die die Stadtkultur kennzeichnen. Das für Candomblé-Riten charakteristische Kleid der Bahiana ist ebenfalls ein starkes Element bei der Identifizierung dieses Handels. Es besteht aus Turbanen, Tüchern und Perlen, die die religiöse Initiation der Baiana symbolisieren. Hier am Pelourinho sind auch die Olodum, eine der bekanntesten Gruppen des Sambareggae zu Hause. 1995 nahm Michael Jackson die Single They Don't Care About Us (https://www.youtube.com/watch?v=QNJL6nfu__Q) mit der Gruppe auf, die auch in dem gleichnamigen Video von Spike Lee zu sehen ist. Immer wieder fallen uns auch an Hauseingängen Fresken der Freimaurer auf. Wir kommen an der Universität vorbei, sehen die Igreja da Ordem Terceira de São Francisco mit ihrer Barockfassade und die Basilica Catedral. Hier verabschieden wir den Guide nach dem Festlegen der Planung für den nächsten Tag. Weiter zur Igreja da Ordem Terceira de São Domingos mit dem Bildgewaltigen Deckenfresko. Am Platz davor üben sich Jugendliche am Capoeira der brasilianischen Kampfkunst. Wir gehen zum Palácio Rio Branco, Igreja da Misericórdia, Monumento da Cruz Caída welches an den Abriss der Igreja da Sé erinnert. Hier bietet sich ein wunderbarer Blick von der Oberstadt auf die Unterstadt und das Forte São Marcelo. Wir suchen uns einen Platz zum Dinner in einem Restaurant am Praça Cruzeiro de São Francisco mit Musik. Von da ist der Weg nur wenige Schritte zu unserer Unterkunft.

Tag 14-Tag 22 - Zur Costa dos Coqueiros

Wir lassen uns heute Morgen länger Zeit und gehen erst später zum Frühstück. Wir haben Zeit, weil wir erst am Nachmittag abgeholt werden. Wir fahren heute in die Unterstadt mit dem Gonçalves Inclined – Plan, der alten Standseilbahn. In der Unterstadt angekommen gehen wir weiter zur Igreja Nossa Senhora de Conceicao da Praia. Suchen den Mercado Modelo auf, einen Markt für Kunsthandwerk. Da wird es dann zu Mittag und wir nehmen Platz auf der Terrasse des hier befindlichen Restaurants. Nach dem Lunch fahren wir mit dem Elevador Lacerda in die Oberstadt. Am Hotel treffen wir mit unserem neuen Guide zusammen, der uns in einer 1,50-stündigen Fahrt über die Estrada de Coco nach Praia do Forte bringt. (ca. 83 Km) Wir haben diesen Ort der Entspannung ausgesucht da die Hotelanlage direkt am feinsandigen Strand der Costa dos Coqueiros liegt. Es ist unser letztes Check-In. Für die nächsten acht Tage ist Entspannung und Nichtstun angesagt. Wir verabschieden den Guide, nachdem wir den Ablauf für die Heimreise abgestimmt haben. Dann werden wir zu unserem Appartement gebracht wo schon unsere Koffer auf uns warten. Nach einer Zeit von Koffer auf und zu einem letzten Mal die Kleidung und Utensilien auf ihren Platz, bzw. einiges davon für die Reinigung vorbereiten. Jetzt ab in das Bad und danach noch an irgendeinen Pool. An der Pool Bar einen Caipirinha genommen und nach dem erlebten auf einen schönen Ausklang dieser Reise angestoßen. Da es hier in der Anlage, egal ob Restaurants mit Bedienung oder Buffet Restaurant, einen rund um die Uhr Service gibt brauchen wir uns zum Dinner nicht beeilen und genießen erst einmal ausgiebig das Bad im Pool. Nach dem Ankleiden für das Dinner spazieren wir durch die weitläufige Anlage um uns mit den Gegebenheiten vertraut zu machen und nehmen uns aus der Empfangshalle einige Folder für einen eventuellen Ausflug mit. Es gibt ein ansprechendes Theater, eine Disco und ein Sportcenter. Im freien gäbe es dann noch die Tennisanlagen, Golf und Beachball Plätze. Davon werden wir keinen Gebrauch machen. Wir beschließen unsere Konsumation für die Zeit des Aufenthaltes im Buffet Restaurant einzunehmen. Sollten wir das einmal nicht wollen gibt es noch immer die Möglichkeit in einem der Restaurants zu essen. Da wissen wir noch nicht, dass wir bei einem Buffet in der Größe eines Tennisfeldes gar nicht mehr an diese Möglichkeit denken werden. Nach Tagen des Müßigganges machen wir heute einen Ausflug. Wir lassen uns mit dem Hoteleigenen Transfer in den Ort, der immer noch den Charme eines Fischerdorfes hat, bringen und wandeln durch die malerische Fußgängerzone an den Strand. Vorbei am alten Leuchtturm ist das Ziel das Projeto TAMAR. Hier ist die erste Station gewesen für Schutz und Forschung von Meeresschildkröten. Im Besucherzentrum kann man in Meerwasserbecken mehrere Arten davon beobachten. Wir sehen welche die eine Größe von bald 1m haben (und bis 3m erreichen können) und ebenso gerade geschlüpfte in anderen Becken. Es ist ein Mondfisch ausgestellt, der die Größe eines Erwachsenen erreicht. Und noch vieles mehr. Wir sind zur vereinbarten Zeit am Treffpunkt und werden ins Hotel zurückgebracht. (ca. 22 Km) Am Empfang werden wir gefragt, wie es uns gefallen hat und wir erfahren, dass es auch bei unserer Anlage eine bewachte nächtliche Sperre des Zuganges zum Strand gibt, um das Schlüpfen der Schildkröten zu gewährleisten. Es war ein bereichernder Ausflug am heutigen Tag. Heute ist unser letztes Dinner, unser letzter Abend. Es geht danach die Koffer fertigmachen denn morgen am Nachmittag werden wir zum Flughafen nach Salvador de Bahia gebracht.

Tag 23 - Heimreise

Nach dem Frühstücksbuffet noch ein letztes Mal in den Pool und zu Mittag letztmalig zum Lunch. Dann die restlichen Sachen im Koffer verstaut und beim Empfang der Check-Out. Wir werden abgeholt und über die Estrada de Coco geht es zum Flughafen von Salvador de Bahia. (ca. 83 Km) Wir fliegen 2 Std. nach Rio de Janeiro und dann 11 Std. bis Paris. In Paris müssen wir einen etwas längeren Aufenthalt hinnehmen bis die AUA uns in 2 Std. zurück bis Wien bringt.

Sie ist zu Ende, eine Reise welche ein mehr an neuen Erkenntnissen, Erlebnissen und Begegnungen mit einem anderen Kulturkreis gebracht hat. Eine bereichernde Reise.

BRASILIEN
Ein Land der Vielfalt, Gegensätze und bleibenden Eindrücke
Brasilien ist ein Land von außergewöhnlicher Größe und Vielfalt, ein Raum, in dem sich Natur, Geschichte und Kultur in einer Intensität begegnen, wie sie nur selten zu finden ist. Tropische Regenwälder und moderne Megastädte, koloniales Erbe und avantgardistische Architektur, ursprüngliche Landschaften und pulsierendes urbanes Leben existieren hier nebeneinander und prägen den Charakter eines Landes voller Kontraste.
Hervorgegangen aus der portugiesischen Kolonialära – zunächst Kolonie nach dem Vertrag von Tordesillas, 1822 als unabhängiger Staat und seit 1889 Republik – entwickelte Brasilien früh eine eigenständige Identität. Während im Norden die üppigen Regenwälder des Amazonasbeckens das Landschaftsbild dominieren, prägen im Süden Hochplateaus, Ebenen und Gebirge das Land. Mit dem Pico da Neblina (2.994 Meter) besitzt Brasilien seinen höchsten Berg. Weltbekannte Wahrzeichen wie der Corcovado mit der 30 Meter hohen Christusstatue und der markante Zuckerhut in Rio de Janeiro sind zu internationalen Symbolen geworden. Der mächtige Amazonas, der wasserreichste Fluss der Erde, sowie Inseln im Atlantik – darunter das zum UNESCO-Weltnaturerbe zählende Rocas-Atoll – unterstreichen die natürliche Großartigkeit dieses Landes.

Brasilien zählt zu den artenreichsten Regionen der Erde und gehört zu den sogenannten Megadiversitätsländern. Mehr als 55.000 Blütenpflanzen, über 3.000 Süßwasserfischarten, 921 Amphibien-, 749 Reptilien- und 51 Primatenarten sind hier beheimatet. Allein im Amazonasgebiet wurden mehr als 2.500 Baumarten entdeckt. Ikonische Tierarten wie Jaguare, Anakondas, Tapire, Faultiere und Capybaras leben hier ebenso wie eine kaum überschaubare Vielfalt an Insekten und Vögeln. Der Schutz dieses einzigartigen Naturerbes erfolgt durch 62 Nationalparks sowie zahlreiche nationale und internationale Umweltinitiativen. Ergänzend dazu hat Brasilien einen eigenen Fonds zum Erhalt des Amazonas eingerichtet und sich internationalen Umwelt- und Klimaschutzabkommen angeschlossen.

Doch Brasilien erschöpft sich nicht in Zahlen, Superlativen und landschaftlichen Dimensionen. Es ist ein Land der Begegnungen, der Farben, der Musik und der Lebensfreude. Samba und Architektur, Kunst und Kulinarik, Spiritualität und Alltagskultur formen ein lebendiges Mosaik, das tief im gesellschaftlichen Leben verankert ist. Jede Region erzählt ihre eigene Geschichte – und gerade diese Vielfalt macht Brasilien so faszinierend.

Diese Reise war mehr als eine Abfolge von Orten. Sie eröffnete Einblicke in andere Lebenswelten, ließ Natur in ihrer ganzen Kraft erleben und ermöglichte Begegnungen, die nachwirken.

Brasilien hinterlässt Eindrücke, die bleiben – nicht als flüchtige Erinnerung, sondern als bereichernde Erfahrung, die den Blick auf die Welt erweitert.

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BAHAMAS

(Memories of the Bahamas) Ein etwas anderer Rückblick Song Contest 12.-16.05.2026, Vienna – Austria

Welcome of the Bahamas (1 € = 1,0797 BSD)
Wechselkurs (Exchange rat) vom 24.04.2025

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Bilder:

                                        Bahamas – Inselträume, Strände & Geschichte

Türkisblaues Wasser, puderweiße Strände und entspannte Karibik-Vibes: Die Bahamas sind ein Reiseziel wie aus dem Bilderbuch. Doch hinter der perfekten Postkartenkulisse verbirgt sich ein vielseitiger Inselstaat voller Geschichte, Naturwunder und kultureller Einflüsse. In diesem Reiseguide erfährst du, was die Bahamas so besonders macht – und warum sie mehr sind als nur ein Strandziel.

Lage & Inselwelt der Bahamas
Die Bahamas liegen im Atlantik südöstlich der USA und nordöstlich von Kuba und gehören zu den Westindischen Inseln. Der Archipel umfasst über 700 Inseln und Korallenriffe, von denen jedoch nur rund 30 bewohnt sind. Jede Insel hat ihren eigenen Charakter – von lebhaften Urlaubszentren bis hin zu nahezu unberührten Naturparadiesen.
Der Name „Bahamas“ stammt von den spanischen Entdeckern, die die seichten Gewässer als Baja Mar („seichtes Meer“) bezeichneten – eine treffende Beschreibung für das kristallklare Wasser, das Reisende bis heute begeistert.

Piraten, Kolonialzeit & bewegte Geschichte
Mit der Ankunft von Christoph Kolumbus im Jahr 1492 begann eine bewegte Vergangenheit. Schon bald darauf wurden die einheimischen Völker durch Verschleppung und Zwangsarbeit nahezu ausgelöscht. Im 17. Jahrhundert siedelten sich englische Kolonisten an, doch wirtschaftlich galten die Inseln lange als wenig attraktiv.
Stattdessen wurden die Bahamas berühmt als Zufluchtsort für Piraten. Legenden wie Blackbeard sind bis heute eng mit dem Archipel verbunden. Erst 1717, als die Bahamas britische Kronkolonie wurden, ging man konsequent gegen die Piraterie vor.
1973 erlangte der Inselstaat seine Unabhängigkeit, blieb jedoch Teil des Commonwealth. Noch heute sind britische Einflüsse im Alltag, in der Architektur und im politischen System spürbar.

Nassau, Out Islands & Inselvielfalt
Das Zentrum des Landes ist die Insel New Providence mit der Hauptstadt Nassau. Farbenfrohe Kolonialhäuser, historische Festungen, Märkte und moderne Resorts treffen hier aufeinander. Nassau ist lebendig, kulturell vielseitig und oft der erste Berührungspunkt mit den Bahamas.
Wer Ruhe sucht, findet sie auf den sogenannten Out Islands (auch Family Islands genannt). Hier geht alles etwas langsamer zu: einsame Strände, kleine Fischerdörfer und das Gefühl, dem Alltag komplett entkommen zu sein.

Natur, Klima & beste Reisebedingungen
Trotz ihrer flachen Landschaft – der höchste Punkt, der Mount Alvernia auf Cat Island, misst gerade einmal 63 Meter – beeindrucken die Bahamas mit spektakulärer Natur. Besonders die Insel Andros, die größte des Archipels, ist bekannt für Mangroven, blaue Löcher und eines der längsten Korallenriffe der Welt – ein Traum für Taucher und Schnorchler.
Das Klima ist ganzjährig angenehm warm:
• Sommer: ca. 28 °C
• Winter: selten unter 20 °C
• Jahresdurchschnitt: rund 26 °C
Damit sind die Bahamas ein ideales Reiseziel – vor allem in den europäischen Wintermonaten.

Kultur, Lebensgefühl & heutige Bedeutung
Die Bahamas sind überwiegend christlich geprägt und verbinden britisches Erbe, afrikanische Wurzeln und karibische Lebensfreude. Diese Mischung zeigt sich besonders bei Musik, Festivals, Kulinarik und im entspannten Umgang der Einheimischen.
Wirtschaftlich spielt heute vor allem der Tourismus eine zentrale Rolle. Von luxuriösen Resorts über Boutique-Hotels bis hin zu abgelegenen Insel-Lodges ist für jeden Reisetyp etwas dabei. Der wichtigste internationale Flughafen ist der Lynden Pindling International Airport in Nassau.

Fazit: Warum die Bahamas eine Reise wert sind
Die Bahamas sind weit mehr als ein klassisches Strandziel. Sie vereinen Natur, Geschichte und karibisches Lebensgefühl zu einer einzigartigen Mischung, ob Abenteuer, Entspannung oder kulturelle Entdeckungen.

Dieser Inselstaat bleibt nicht nur auf Fotos, sondern auch im Herzen.

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SÜDAFRIKA/ESWATINI

(Memories of South Africa/Eswatini) Ein etwas anderer Rückblick Song Contest 12.-16.05.2026, Vienna – Austria

Welkom in Suid-Afrika (1€ = 19,6113 ZAR) Nemukelekile (1€ = 19,6113 SZL)
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                     Südafrika Reise – Highlights, Natur & Kultur der Regenbogennation

Südafrika zählt zu den faszinierendsten Reisezielen Afrikas und gilt als wirtschaftliches Kraftzentrum des Kontinents. Die Republik Südafrika umschließt das Königreich Lesotho vollständig und ist einzigartig durch ihre Aufteilung auf drei Hauptstädte: Pretoria (Exekutive), Kapstadt (Parlament) und Bloemfontein (Justiz).

Städte & Kultur – Kapstadt und Johannesburg Die urbanen Zentren Johannesburg und Kapstadt verkörpern die Gegensätze Südafrikas besonders eindrucksvoll. Johannesburg, oft als wirtschaftliches Herz des Landes bezeichnet, konfrontiert Besucher mit den Nachwirkungen der Apartheid, beeindruckt jedoch zugleich mit kreativen Vierteln wie dem Maboneng District, spannenden Museen und historisch bedeutenden Orten. Kapstadt hingegen begeistert mit einer einzigartigen Kombination aus Natur, Kultur und Lebensgefühl. Traumhafte Strände, lebendige Märkte und Museen wie das District Six Museum oder ein Besuch der historischen Gefängnisinsel Robben Island machen die Stadt zu einem absoluten Highlight jeder Südafrika Rundreise.

Natur & Nationalparks in Südafrika Die landschaftliche Vielfalt Südafrikas ist außergewöhnlich. Vom Mafadi, dem höchsten Berg des Landes, über Savannen und Halbwüsten bis hin zur spektakulären Küste bietet das Land abwechslungsreiche Naturerlebnisse. Der weltbekannte Kruger Nationalpark zählt zu den besten Safari-Destinationen Afrikas und ermöglicht Begegnungen mit den „Big Five“. Der imposante Blyde River Canyon begeistert mit Panoramarouten, Wasserfällen und eindrucksvollen Wanderwegen. Ein weiteres Naturhighlight ist das Kap Agulhas, der südlichste Punkt Afrikas, wo Atlantik und Indischer Ozean aufeinandertreffen – ein Ort voller wilder Schönheit, dramatischer

Klippen und weißer Sandstrände
Küsten, Strände & Surfen. Südafrika ist auch ein Paradies für Wassersportler. Jeffrey’s Bay gilt als einer der besten Surfspots der Welt für Profis, während Muizenberg mit seinen bunten Strandhütten perfekte Bedingungen für Surfanfänger bietet.

Sprachen & Gesellschaft – Die Regenbogennation Südafrika wird oft als „Regenbogennation“ bezeichnet. Neben Englisch als Verkehrssprache sind Afrikaans sowie neun Bantu-Sprachen offiziell anerkannt. Diese sprachliche Vielfalt spiegelt die kulturelle und ethnische Diversität des Landes wider.


Eswatini Reise – Kultur, Geschichte & Leben im letzten Königreich Afrikas

Eswatini ist ein Binnenstaat zwischen Südafrika und Mosambik. Die wirtschaftlichen Zentren sind Manzini und Mbabane, während der Regierungssitz in Lobamba liegt. Trotz kultureller Identität kämpft das Land mit großen sozialen Herausforderungen, darunter hohe Armuts- und AIDS-Raten sowie eingeschränkte Presse- und Frauenrechte.

Eswatini, bis 2018 international als Swasiland bekannt, ist ein kleiner Binnenstaat im südlichen Afrika und grenzt an Südafrika sowie Mosambik. Trotz seiner überschaubaren Größe bietet das Land tiefe kulturelle Einblicke und gilt als letzte faktische absolute Monarchie Afrikas – ein Alleinstellungsmerkmal, das Eswatini politisch wie gesellschaftlich prägt.

Allgemeine Informationen zu Eswatini Eswatini verfügt über drei politische Zentren:
• Mbabane als Verwaltungsstadt
• Manzini als wirtschaftliches Zentrum
• Lobamba als Regierungssitz und kulturelles Herz
Die Umbenennung von Swasiland zu Eswatini („Land der Swazi“) erfolgte 2018 anlässlich des 50. Jahrestags der Unabhängigkeit von Großbritannien.

Geschichte & politische Struktur Seit der Unabhängigkeit im Jahr 1968 entwickelte sich Eswatini schrittweise zu einer absolutistischen Monarchie. 1973 setzte König Sobhuza II. das Parlament außer Kraft und regierte fortan per Dekret. Nach seinem Tod übernahm 1986 König Mswati III. die Herrschaft. Obwohl es ein gewähltes House of Assembly gibt, bleibt die politische Macht faktisch beim König. Der beratende Swazi National Council ist fast ausschließlich männlich besetzt – eine Ausnahme bildet lediglich die Königinmutter. Manzini bildet das wirtschaftliche Rückgrat des Landes und ist Verkehrsknotenpunkt sowie Handelszentrum. Mbabane fungiert als Verwaltungszentrum mit Behörden, während Lobamba politische und traditionelle Funktionen vereint. International tätige Unternehmen sind ebenfalls vertreten: In Matsapha wird beispielsweise das Cola-Konzentrat für große Teile des afrikanischen Marktes produziert – ein Zeichen wirtschaftlicher Abhängigkeit von ausländischen Konzernen.

Gesellschaft & Alltag Eswatini steht vor großen sozialen Herausforderungen. Das Land weist laut internationalen Organisationen eine der höchsten HIV/AIDS-Raten weltweit auf. Ein erheblicher Teil der Bevölkerung lebt unterhalb der Armutsgrenze. Frauenrechte sind stark eingeschränkt: Bankkredite oder wirtschaftliche Entscheidungen sind häufig nur mit einem männlichen Bürgen möglich. Traditionelle Rollenbilder prägen den Alltag bis heute.

Natur, Nationalparks & Safari Trotz seiner politischen Besonderheiten besitzt Eswatini beeindruckende Naturlandschaften. Zu den bekanntesten Schutzgebieten zählen:
• Hlane Royal Nationalpark – Heimat von Nashörnern, Löwen und Elefanten
• Mlilwane Wildlife Sanctuary – ideal für Wanderungen und Radtouren
• Malolotja Nature Reserve – spektakuläre Schluchten und Wasserfälle
Safaris in Eswatini sind ruhiger und weniger touristisch als in Südafrika – ideal für Reisende, die authentische Naturerlebnisse suchen.

Medien & Pressefreiheit Die Pressefreiheit in Eswatini ist stark eingeschränkt. Öffentliche Medien unterliegen staatlicher Kontrolle, kritische Berichterstattung über das Königshaus findet kaum statt. Internationale Rankings zeigen Eswatini regelmäßig auf den hinteren Plätzen der Pressefreiheitsindizes.

Eswatini im Vergleich zu Südafrika Im direkten Vergleich zu Südafrika wirkt Eswatini deutlich traditioneller und politisch restriktiver. Während Südafrika eine lebendige Demokratie mit vielfältiger Medienlandschaft besitzt, dominiert in Eswatini die absolute Monarchie.

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MEXICO

(Memories of Mexico) Ein etwas anderer Rückblick Song Contest 12.-16.05.2026, Vienna – Austria

Bienvenido a México 1 € = 21,9676 MXN 
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                                             Mexiko – Das Land, das mich verändert hat

Ankommen in einer anderen Welt
Als ich in Mexiko ankam, war es nicht nur die Wärme, die mich traf – es war die Intensität. Geräusche, Gerüche, Farben: alles schien lauter, kräftiger, lebendiger. Mexiko ist riesig, fast zwei Millionen Quadratkilometer groß, und doch fühlt es sich sofort persönlich an. 132 Millionen Menschen, 32 Bundesstaaten – und trotzdem dieses Gefühl, willkommen zu sein.
Mexiko-Stadt war mein erster Halt. Eine Metropole auf den Überresten von Tenochtitlan, der einstigen Hauptstadt der Azteken. Hier steht die Vergangenheit nicht im Museum – sie lebt zwischen Straßenständen, Kolonialbauten und Hochhäusern.

Landschaften, die mich sprachlos machten
Je weiter ich reiste, desto mehr verstand ich, warum Mexiko oft als „Land der Gegensätze“ beschrieben wird. Im Nordwesten zog sich die Baja California endlos zwischen Wüste und Ozean, rau und still. Im Osten, auf der Halbinsel Yucatán, war alles grün, feucht und geheimnisvoll – mit Cenoten, die aussahen wie Tore in eine andere Welt.
Und dann die Vulkane. Als ich den Popocatépetl zum ersten Mal sah, leicht rauchend am Horizont, hatte ich Gänsehaut. Der Pico de Orizaba, Mexikos höchster Berg, wirkte wie ein stiller Wächter über das Land. Hier merkt man schnell: Die Natur gibt den Ton an.

Begegnungen, die bleiben
Was mich am meisten berührt hat, waren nicht die Sehenswürdigkeiten – es waren die Menschen. Mexiko spricht viele Sprachen: Spanisch und 62 indigene Sprachen, jede mit eigener Geschichte.
Ich habe gelernt, dass Herzlichkeit hier kein Klischee ist. Gespräche auf Märkten, ein Lächeln im Bus, ein spontanes „¿De dónde eres?“ (Woher kommst du?) – selbst ohne perfekte Sprachkenntnisse fühlte ich mich verstanden. Der katholische Glaube ist allgegenwärtig, doch oft verwoben mit alten, indigenen Traditionen. Diese Mischung macht Mexiko einzigartig.

Geschichte, die man fühlt
In Mexiko ist Geschichte nicht abstrakt. Sie liegt in den Steinen von Chichén Itzá, in den Pyramiden, die sich aus dem Dschungel erheben. Sie steckt in den Mauern kolonialer Städte und in den Erzählungen über Hernán Cortés, die Eroberung und den langen Weg zur Unabhängigkeit.
Besonders in Mexiko-Stadt habe ich gespürt, wie nah Triumph und Schmerz beieinanderliegen. Revolutionen, Kaiserreiche, verlorene Gebiete – all das hat das Land geprägt. Und trotzdem blickt Mexiko nach vorn, stolz und selbstbewusst.

Farben, Kunst und Identität
Ich erinnere mich an mein erstes Wandgemälde von Diego Rivera. Riesig, laut, politisch – und unmöglich zu ignorieren. Der Muralismus erzählt Geschichten von Unterdrückung, Hoffnung und Identität. Kunst ist hier keine Dekoration, sondern Statement so wie das Blaue Haus von Frieda Kahlo.
Mit 35 UNESCO-Welterbestätten ist Mexiko ein kultureller Gigant. Doch selbst abseits der bekannten Orte findet man Schönheit: in kleinen Dörfern, auf Plätzen, in Musik und Alltagsmomenten.

Warum Mexiko mich nicht loslässt
Mexiko ist nicht bequem. Es ist intensiv, manchmal chaotisch, manchmal überwältigend. Aber genau das macht es so echt. Dieses Land fordert dich heraus – und schenkt dir im Gegenzug unvergessliche Momente. Als ich abreiste, hatte ich das Gefühl, mehr mitzunehmen als Erinnerungen. Mexiko hat meine Sicht auf Reisen verändert.

Es hat mir gezeigt, dass ein Land nicht nur besucht, sondern gefühlt werden will.

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AUSTRALIEN/SINGAPUR

(Mehr Traum als Wirklichkeit) Song Contest 12.-16.05.2026, Vienna – Austria

WELCOME IN AUSTRALIA (1 €=1,712 AUD) and SINGAPORE (1 €=1,4481 SGD)
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                                            Australien – Freiheit, Weite & Abenteuer pur

Australien ist eines dieser Länder, bei denen allein der Name sofort Fernweh auslöst. Endlose Weite, rote Wüsten, türkisblaues Meer und eine Tierwelt, die man sonst nirgendwo findet. Der fünfte Kontinent liegt auf der Südhalbkugel und besteht nicht nur aus dem riesigen Festland, sondern auch aus zahlreichen Inseln und Außengebieten – darunter Tasmanien, die Kokosinseln oder die abgelegenen Heard- und McDonald-Inseln. Kein Wunder also, dass Australien oft einfach „Oz“ genannt wird.

Land & Leute Australien ist ein föderaler Staat mit sechs Bundesstaaten, darunter Queensland, New South Wales und Western Australia. Die Hauptstadt Canberra mag politisch wichtig sein, doch das echte Leben pulsiert in Städten wie Sydney, Melbourne oder Brisbane. Besonders Sydney gilt als kulturelles und wirtschaftliches Aushängeschild des Landes.

Outback vs. Küste Während sich der Großteil der Bevölkerung entlang der fruchtbaren Ostküste konzentriert, ist das legendäre Outback nahezu menschenleer. Über 70 % der Landesfläche bestehen aus trockenen, dünn besiedelten Regionen – genau das macht für viele Reisende den besonderen Reiz aus. Hier spürt man Freiheit wie kaum irgendwo sonst.

Geschichte & indigene Kultur Die Geschichte Australiens beginnt lange vor der europäischen Besiedlung. Die Aborigines leben seit mindestens 50.000 Jahren auf dem Kontinent und gehören zu den ältesten Kulturen der Welt. Europäer erreichten Australien erstmals 1606, bevor Großbritannien das Land 1788 zur Strafkolonie machte. Seit 1901 ist Australien ein eigenständiger Staat – bleibt aber bis heute eine konstitutionelle Monarchie.

Australien als Reiseziel Heute ist Australien eines der beliebtesten Reiseziele weltweit. Highlights wie das Great Barrier Reef, der heilige Uluru (Ayers Rock) oder der Kakadu-Nationalpark stehen bei vielen ganz oben auf der Bucket List. Die Einreise ist für europäische Reisende unkompliziert, zum Beispiel mit dem kostenlosen eVisitor-Visum für bis zu drei Monate (ohne Arbeitserlaubnis).


Singapur – klein, heiß & unglaublich beeindruckend

Singapur ist der Beweis dafür, dass Größe absolut keine Rolle spielt. Der Insel- und Stadtstaat am südlichen Ende der Malaiischen Halbinsel ist kaum größer als Hamburg – gehört aber zu den beeindruckendsten Metropolen Asiens. Trotz fehlender natürlicher Ressourcen hat sich Singapur zu einem der wichtigsten Finanz- und Handelszentren der Welt entwickelt.

Tropenfeeling mitten in der Stadt Singapur besteht aus der Hauptinsel Pulau Ujong und rund 60 kleineren Inseln. Das Klima ist ganzjährig tropisch mit Temperaturen um die 28 Grad – Schwitzen inklusive. Die Stadt selbst ist ultra-modern, sauber und perfekt organisiert. Wahrzeichen wie der Merlion oder die spektakuläre Skyline rund um die Marina Bay gehören einfach dazu.

Geschichte & Entwicklung Die Geschichte Singapurs reicht bis ins Jahr 1299 zurück, als der Legende nach Prinz Sang Nila Utama die „Löwenstadt“ gründete. Heute ist Singapur ein globaler Verkehrsknotenpunkt und zieht jährlich über elf Millionen internationale Besucher an. International ist der Stadtstaat bestens vernetzt und Mitglied zahlreicher Organisationen wie den UN, ASEAN oder APEC.

Ordnung, Regeln & Mentalität Singapur ist bekannt für seine strengen Gesetze, klare Regeln und eine sehr kontrollierte Gesellschaft. Gleichzeitig sind die Menschen extrem ehrgeizig und leistungsorientiert. Der Ausdruck „kiasu“ beschreibt perfekt die Mentalität vieler Singapurer – die Angst, etwas zu verpassen oder nicht erfolgreich genug zu sein.

Warum Singapur fasziniert Gerade diese Mischung aus moderner Global City, asiatischer Tradition und strenger Ordnung macht Singapur so spannend. Kaum ein anderer Ort verbindet Hochhäuser, Streetfood, Tempel und Hightech so mühelos miteinander.

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POLEN

Über Olmütz nach Auschwitz und Krakau, in die Seenlandschaft Ermland-Masuren, den Norden nach Danzig bis hin nach Posen und Breslau im Westen

Song Contest 12.-16.05.2026, Vienna – Austria Witamy w Polsce (1 € = 4,1775 PLN)
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Ein etwas anderes Reisetagebuch – Reisetagebuch und Länderinfo am Beitragsende

FOTOS:

VIDEOS:

KZ Auschwitz, Stammlager und Birkenau-Malopolskie
Salzbergwerk Wieliczka-Malopolskie
Schwarze Madonna von Tschenstochau-Schlesien
Bootsfahrt am Oberlandkanal/Ermland-Masuren
Ostseebad Sobot-Pommern

Reisetagebuch – The travel diary

Tag 1

Heute heißt es sich zeitig auf den Weg zu machen. Wir treffen mit einer kleinen Gruppe Reise- und Kulturwilliger zusammen die wir nicht warten lassen möchten. Es ist 05:30h morgens als wir uns kennen lernen. Ein moderner und komfortabler Großraumbus für mit uns 28 Personen, incl. Chauffeur und Reiseleiter! Sehr angenehm. Wir fahren los und abgesehen von Kurzzeitpausen für Raucher – gibt es auch noch, ist der erste Stopp in Olmütz (Olomouc), Tschechien. Nach einem erfrischenden Frühstück fahren wir weiter, überqueren die Grenze zu Polen und kommen nach Auschwitz (Oswiecim) wo wir mit einer der dunkelsten Ereignisse der menschlichen Geschichte konfrontiert sind, dem ehemaligen KZ-Lager I+Lager II-Birkenau, welche wir im Zuge einer Führung besichtigen (Kurzvideo). Vom Parkplatz des Busses kommend betreten wir nach kurzem Fußweg das Gelände durch das Haupttor mit dem bekannten Überkopf Schriftzug „Arbeit macht frei“. Schon hier spürt man den Hohn dieses gewesenen Menschen verachtenden Systems. Zu sehen sind originale Lagergebäude im Hauptteil des Komplexes. Wir besuchen auch das Museum, in dem man die Geschichten der Gefangenen sehen kann und betrachten deren Alltagsgegenstände und persönlichen Gegenstände. Dann besuchen wir das Lager II-Birkenau und sehen dabei die Gaskammern und Krematorien. Es ist zum Nachvollziehen bei einem Blick über das Gelände mit Geleisen und Frachtwaggon, den Gaskammern und Krematorien im Hintergrund welche Dramen, welch Schicksale sich hier im Wissen des Unausweichlichen vollzogen haben. Vor dem Verlassen gehen wir zwischen den Baracken durch, auch hinein und atmen tief durch als wir das Gelände verlassen haben in welchem über 1 000 000 Menschen ihr Leben lassen mussten. Auf der Weiterfahrt ist es still im Bus. Es ist zu merken, dass dieser Besuch alle sehr berührt hat. Wir kommen nach Krakau (Krakow) und nach dem Check-Inn mit Zimmerbezug ist auch noch beim gemeinsamen Abendessen eine bedrückende Atmosphäre zu spüren. Das wird wohl der Grund sein, dass alle sich bald danach auf ihre Zimmer zurückziehen. (ca. 472 Km)

Tag 2

Nach dem gestrigen Tag mit düster in Erinnerung gerufener Vergangenheit sind am Frühstücks Buffet wieder alle in der Gegenwart angekommen und voll Vorfreude auf einen Stadtrundgang in der ehemaligen Königsstadt Polens. Man bringt uns zum Wawel Hügel und nach kurzem Fußweg betreten wir die Wawel Kathedrale mit der Sigismund Glocke die ob ihrer Größe von 12 Glöcknern gemeinsam geläutet wird. Hier hat man nicht nur die polnischen Könige gekrönt da sind sie auch bestattet. Das neben der Kathedrale befindliche Königsschloss beherbergt mit seiner Kunstsammlung die Geschichte und das Kulturerbe Polens. Am Königsschloss selbst zeigt die jahrhundertlange Baugeschichte sämtliche Stilepochen. Wir verlassen das Schloss und gehen in Richtung Stadtzentrum. Noch am Wawel halten wir zu einem Fotostopp an der überlebensgroßen Statue von Karol Wojtyla dem späteren Papst Johannes Paul II. Es geht weiter, vorbei am Museum der Erzdiözese zur Andreaskirche. Hier befinden sich in der Schatzkammer die ältesten aus dem 13. Jahrhundert stammenden Krippenfiguren. Der Grodzka folgend bringt uns diese in gerader Linie zum Marktplatz. Unterwegs begegnen wir einigen Fiaker, die sehr hübsch herausgeputzt sind. Am Marktplatz angekommen erblicken wir zur linken den vom alten Rathaus erhalten gebliebenen, 70m hohen Rathausturm dessen Schieflage, wie man uns sagt, auf einen Sturm zurückzuführen ist. Weiter geht es in das Museum der Jagiellonen-Universität. Sie ist die zweitälteste Universität Mitteleuropas zu den Persönlichkeiten wie Nikolaus Kopernikus und Karol Wojtyla gehören. Eine einzigartige Sammlung astronomischer und astrologischer Instrumente aus dem 15. Jahrhundert, ein arabisches Astrolabium sowie der sogenannte Jagiellonen-Globus, die erste bekannte Weltkugel, auf dem das gerade erst entdeckte Amerika verzeichnet ist sind zu sehen. Ein Gipsabdruck der linken Hand von Frédéric Chopin ist in einer Vitrine ausgestellt. Von hier wechseln wir zu den Tuchhallen, durchschreiten diese und betreten die Marienkirche mit dem berühmten Veit Stoß Altar und dem Sacker-Kruzifix. Den Auftrag dazu erhielt er, weil das einstürzende Gewölbe der Kirche den Altar zerstört hatte. Von den 200 aus Lindenholz gehauenen Figuren sollen die der Hauptfiguren knapp 3m groß sein. Sie sind auch einmalig naturgetreu und detailliert. Wir gehen nach draußen und warten auf das vom Kirchturm, zu jeder vollen Stunde auf einer Trompete in alle vier Himmelsrichtungen geblasene Hejnał,  das musikalische Symbol der Stadt. Anschließend geht es zurück zum Hotel zum Mittagessen. Nach dem Dinner ist freier Nachmittag und wir machen uns auf den Weg zum Bahnhof. Wir nehmen den Zug nach Wieliczka. Es ist zugleich die Endstelle dieser Linie und die Fahrt dauert 45 Minuten. Ein kurzer Fußweg bringt uns zum Salzbergwerk von Wieliczka, ein absolutes must see (Kurzvideo). Die große Menge an Besuchern wird in Gruppen nach Anzahl und Sprache eingeteilt. Weil eine deutschsprachige Führung erst in mehr als 2 Std. wieder möglich ist kaufen wir alle Karten für eine Private Gruppenführung und können damit sofort mit einem Guide für uns allein in die Mine eintreten. Es ist dies das einzige Bergwerk weltweit welches seit dem Mittelalter bis 1996 in Betrieb war. Es werden hier auch Konzerte abgehalten und es gibt auch ein Sanatorium. Von den 300 Km langen Gängen sind 3 Km für eine Besichtigung freigegeben. Als Besucher erreichen wir über 380 Stufen eine Tiefe von vorerst 64m von insgesamt 327m auf neun Ebenen. Der Guide erzählt uns über den Abbau das Leben und Arbeiten der Mineure vom Anfang der Salzgewinnung bis zur Stilllegung. Wir gehen auf verschlungenen Wegen vorbei an Skulpturen, alten Bergbaugeräten und kleinen Seen. Am Weg liegend sehen wir auch die schönste der Kammern, die Kapelle der Heiligen Kinga. Es ist ein Saal mit 33m Länge, 15m Breite und 11m Höhe. Er besteht vollkommen aus Salz, der Fußboden, die Altäre und auch die prächtigen Kronleuchter. Die Reliefs sind Szenen aus dem Alten und Neuen Testament. Darunter erkennen wir auch eine Nachahmung des letzten Abendmahls. In der Kapelle werden Heilige Messen, Trauungen und Konzerte veranstaltet. Am Ende der etwa 2,5 Std. dauernden Führung gibt es die Möglichkeit sich im unterirdischen Restaurant zu stärken. Wir ziehen es vor das Bergwerk zu verlassen denn trotz warmer Kleidung spürt man die Kälte von ca. 18° Celsius. Mit dem authentischen, alten Aufzug geht es nach Oben und zum Abschluss erfahren wir noch, dass wir über mehr als 800 Stufen gestiegen sind. Der Schritt vom Dunkel ins Licht und die Wärme des Tages lassen den Körper erschaudern. Es ist angenehm die Wärme der Sonne zu spüren. Langsam gehen wir zum Bahnhof und fahren nach Krakau zurück. Im Hotel kommen wir beim Dinner wieder mit der Gruppe zusammen und es gibt während des Essens einen regen Austausch der jeweiligen Aktivitäten. Danach begeben wir uns aufs Zimmer und bereiten die Koffer für die Weiterfahrt vor.

Tag 3

Frisch gestärkt am Frühstücksbuffet führt die Reise weiter. Zunächst nach Tschenstochau (Częstochowa) zum Paulinerkloster mit der Wallfahrtskirche der Schutzheiligen Polens, die Schwarzen Madonna – Czarna Madonna. Zuerst besuchen wir bei einer Führung das Paulinerkloster und dessen Schatzkammer. Zu sehen bekommen wir die Schatzkammer mit unglaublichen Kleinodien, das Arsenal, das Museum der 600 Jahre, den Rittersaal, das Refektorium, die Sakristei, den Mariensaal und die übrigen Räumlichkeiten des Klosters. Danach wechseln wir in die Marienkapelle dem Aufbewahrungsort des Gnadenbildes (Kurzvideo). Es ist eine mit Tempera auf Lindenholz gemalte Ikone. Die heutige Darstellung wurde komplett übermalt, nachdem sie von Hussiten zerstört wurde. Dabei kam die ursprüngliche Holztafel wieder zur Verwendung, weil sie aus dem Holz des Tischs der Heiligen Familie angefertigt worden sein soll. Wir verlassen das Gedränge in der Kapelle und gehen zum Bus zurück. Wir setzen die Fahrt fort zur Hauptstadt von Polen – Warschau (Warszawa). Nach Ankunft und Dinner machen wir uns für die Nächtigung bereit. (ca. 374 Km)

Tag 4

Ein örtlicher Führer erwartet uns bereits nach dem Frühstück. Die Koffer sind schon im Bus und die Besichtigung der Metropole startet mit dem Kulturpalast, bei seiner Erbauung das zweithöchste Gebäude Europas. Weiter zum Denkmal des Warschauer Aufstandes vom August 1944 und von da in den Lazienki Park mit dem Denkmal von Frédéric Chopin. Wir kommen zum Präsidentenpalast, vorbei an der Annenkirche und haben einen längeren Fotostopp am Platz vor dem prachtvollen Königsschloss mit der Sigismund Säule. Begeben uns in die Altstadt und in die Warschauer Kathedrale. Wie die ganze Altstadt fiel auch sie dem Zorn der abziehenden deutschen Soldaten nach der Niederschlagung des Aufstands zum Opfer. Auch von ihr blieben lediglich die Grundmauern übrig. Wenige Schritte sind es noch bis zum Altstadtmarkt, wo wir noch einiges über die wunderschön gelungene Restaurierung erfahren. Der örtliche Führer verabschiedet sich und wir suchen uns einen Platz in einem Gastgarten für die Mittagsrast. Heute versuchen wir uns an einem traditionellen polnischen Gericht: Flaki-Suppe und Pierogi Ruskie. Die Speisen sind einfach köstlich jedoch die Portionen viel zu groß. Nach dieser entspannten Auszeit begeben wir uns zum vereinbarten Treffpunkt mit dem Bus. Die Weiterfahrt bringt uns nach Rastenburg (Kętrzyn) in den Masuren. Am Abend nehmen wir noch die Gelegenheit wahr uns in der Sauna vor der Nachtruhe zu entspannen. (ca. 256 Km)

Tag 5

Unterwegs zu einer geführten Besichtigung in der Klosteranlage mit der größten barocken Wallfahrtskirche Nordpolens Heiligenlinde kommen wir noch vorbei an der St. Georgskirche. In Heiligen Linde angekommen betreten wir den Vorhof durch ein schmiedeeisernes Tor mit kunstvoll geschmiedeten Pflanzenornamenten. Auf den Arkadengängen zu beiden Seiten des Tores befinden sich als Ahnentafel Christi steinerne Skulpturen. Nach einer Instruktion unseres Führers heißt es sich einen Weg durch die vielen Besucher zu bahnen, um in die Kirche zu kommen. Mit etwas Glück ergattern wir einen Platz mit direktem Blick auf die Orgel mit ihren 3960 Pfeifen, 40 Registern und den beweglichen Figuren. Der Organist spielt unter anderem Werke von Bach und Chopin. Ein großartiges Erlebnis. Es heißt abwarten, bis die Kirche sich geleert hat. Jetzt können wir die Orgel aber auch den Altar näher betrachten. Dann geht es auch schon weiter an einen Ort dunkler Geschichte, zur Wolfsschanze, dem ehemaligen Hauptquartier und Attentatsplatz Adolf Hitlers. Man führt uns vorbei an den gesprengten Bunkern mit Hinweisen auf den Verwendungszweck. Vor der Ruine, in welcher das Attentat stattfand, ist ein Gedenkstein für Claus Philipp Maria Schenk Graf von Stauffenberg aufgestellt. Ein erfreulicher Teil des heutigen Tages erwartet uns jetzt im Mazury Landscape Park bei einer Staakenbootsfahrt auf dem Krutynia Fluss. Vom Bus steigen wir in kleine Holzboote um und werden damit ein Stück des Flusses auf und ab gefahren. Wir erleben fröhliche Gesellschaften unterwegs am Fluss und an den Ufern. Ein Stück natürliches Polen. Abschließend noch ein kurzweiliger Aufenthalt in einem Restaurant am Fluss, ehe es zurück zum Hotel geht. Nach dem Abendessen müssen wieder einmal die Koffer für den kommenden Tag vorbereitet werden. (ca. 109 Km)

Tag 6

Wir verlassen Rastenburg und fahren zum Schiffsstopp Slipanlage Beechnien am Oberlandkanal. Wir steigen auf den Ausflugsdampfer (Kurzvideo) um und fahren auf der interessanten Teilstrecke mit dem Überlandtransport (2 Stunden). Hier überwinden die Schiffe auf den hügeligen Teilstrecken mit Hilfe von Rollwagen oder auch schiefen Ebenen genannt, durch Wasserkraft jeweils 21m Höhenunterschied. Die Überlandfahrt dauert jeweils etwa 15 Minuten. Unterwegs werden Getränke und die für die Region bekannten gekochten Würste serviert. Am Ende der Fahrt nimmt uns der Bus wieder auf und wir fahren zu einer der mächtigsten durch Wallanlagen und Gräben gesicherten Burganlage Europas die Marienburg. Die an der Nogat liegende Festung des deutschen Ritterordens gliedert sich in drei Teile. Im zweiten Stock des Hochschlosses sehen wir dessen repräsentativste Räume, den Konvents Remter und die Konvent Stube. Der langgestreckte Remter diente einst den Ordensrittern als Speisesaal, im Konvent Saal verbrachten sie ihre Freizeit. Ein etwa 60 Meter langer Gang führt vom südwestlichen Teil des Hochschlosses zu dem über dem Nogat errichteten Dansker. Auf den weitläufigen Terrassen zwischen Hoch- und Mittelschloss befindet sich ein Lapidarium mit Exponaten der Steinmetzkunst. Von dort gelangen wir in die St. Annenkapelle, in deren Krypta die Hochmeister des Ordens ihre letzte Ruhestätte fanden. Das Schlossmuseum beherbergt rund 40.000 Exponate mit einer sehenswerten Bernstein Sammlung. Jedes Jahr im Juli wird von Ritterbruderschaften aus Polen und dem Ausland die Belagerung der Marienburg vor mehr als 600 Jahren nachgestellt. Wir fahren zu unserem Tagesziel weiter und kommen abends in der Hansestadt Danzig (Gdańsk) an. (ca. 303 Km)  

Tag 7

Beim Einstieg in den Bus begrüßt uns der örtliche Reiseleiter zur Stadtrundfahrt durch Danzig. Zuerst fahren wir an der geschichtsträchtigen Danziger Werft vorbei und bekommen die Vorgänge um Solidarnocs unter dem späteren Nobelpreisträger und Staatspräsidenten Lech Wałęsa erklärt. Dann hält der Bus bei der an der Mottlau liegenden Altstadt. Wir gehen über die Grüne Brücke zum anderen Ufer und spazieren entlang des Langen Kai, sehen gegenüber die Speicher, bis zum Kran Tor. Der Holz Kran diente zur Masterrichtung, Verladung der Waren und als Stadttor. Durch dieses hindurch treten wir in die Stadt ein und gehen durch die Frauengasse zur im Zentrum der Rechtsstadt gelegenen Marienkirche. Sie ist die höchste Backsteinkirche der Welt, vormals protestantisch und wurde nach dem Wiederaufbau katholisch eingeweiht. Wir betreten den Dreischiffigen Kirchenbau und gehen zu dem von einem Schüler Albrecht Dürers errichteten Altar, sehen das Orgelprospekt und wenden uns der Astronomischen Uhr zu. Wir bestaunen das Gemälde Taten der Barmherzigkeit und gehen weiter zur St. Reinhold Kapelle mit der Kopie des Jüngsten Gerichts. Das Original dieses Triptychons befindet sich im Nationalmuseum Danzig. Zu sehen gibt es für uns noch die 11 erhaltenen von ursprünglich 144 Heiligen Figuren. Wir steigen den Turm mit seinen ca. 400 Stufen empor und werden belohnt mit einem fantastischen Blick über die Stadt, der bis zur Ostsee reicht. Von hier geht es weiter zum Goldenen Tor. Dieses Stadttor erinnert in seinem Aussehen eher einem Palais. Es ist zugleich der Beginn der ältesten und berühmtesten Straße Danzigs, die Langgasse. Hier reiht sich ein reich verziertes Patrizierhaus an das andere und ein Bernsteinladen an den Nächsten. Hier ist es einfach ein Muss so manche dieser Geschäfte von innen zu sehen und eine Werkstätte für die Verarbeitung aufzusuchen. Ein Objekt der Begierde zu erstehen ist dann naheliegend. Hervorstechend sind das Uphagenhaus, Ferberhaus, Löwenschloss oder Schumannhaus, um nur einige zu nennen. Der 82m hohe Turm des Rechtsstädtischen Rathauses ist schon von weitem sichtbar. Das für uns schönste Haus der Artushof einst Palast der Kaufmannszunft beschließen wir zu besuchen. Der Rundgang durch das Gebäude zeigt die prachtvolle Inneneinrichtung und die zahlreichen Informationen zur Geschichte sind sehenswert. Das Prunkstück des Artushofes ist für uns der große Saal, ein gewölbter Raum, der als schönster Danzigs gilt. In ihm hat Günter Grass (Die Blechtrommel-Roman) den Titel des Ehrenbürgers verliehen bekommen. Besonders beeindruckte uns der 11m hohe Kachelofen an dem insgesamt 520 Kacheln verbaut sind, von denen keine der anderen gleicht. Jede in Handarbeit mit Unikaten Motiv der Porträts europäischer Herrscher, mit Wappen und mit allegorischen Motiven bemalt. Einen Besuch dieses Hauses sollte man sich nicht entgehen lassen. Weiter über den Langen Markt zum Grünen Tor, ursprünglich als Stadtresidenz der polnischen Könige gedacht und über die Grüne Brücke zum Bus zurück. Jetzt fahren wir an die Ostsee nach Zoppot (Sobot) der Riviera des Nordens (Kurzvideo) mit seinem 4 Km langen Sandstrand. Das an der Promenade liegende Grand Hotel verbuchte in der Vergangenheit Gäste wie Marlene Dietrich und Josephine Baker. Wir gehen entlang der Strandpromenade und schwenken ein auf die längste Seebrücke aus Holz in Europa, die sogenannte Molo. Über 500 Meter ragt der Steg in die Ostsee hinein und hat unterwegs zahlreiche Sitzmöglichkeiten, auf denen man die Aussicht auf die Küste von Sopot und auf das Meer genießen kann. Am Ende der Mole angekommen steht ein Restaurant. Wir nehmen Platz mit einem freien Blick auf das Meer und lassen bei Kaffee, Kuchen und einem Glas Sekt die Blicke in die Ferne schweifen. Pünktlich sind wir am vereinbarten Treffpunkt und werden zum Hotel zurückgefahren. Nach dem Abendessen geht es ans Koffer packen. (ca. 31 Km)

Tag 8

Nach dem Frühstück verlassen wir Danzig und unsere Reise führt weiter in die Stadt des Kopernikus nach Thorn (Torun). Die durch die zahlreichen Bauten der norddeutschen Backsteingotik geprägte Stadt ist UNESCO Weltkulturerbe. Vom am Ufer der Weichsel gelegenen Busparkplatz steigen wir hinauf in die Altstadt. Wir halten an dem originellsten Gebäude den Schiefen Turm, ein Teil der mittelalterlichen Befestigungsanlage der Stadt. Er neigte sich auf dem lehmigen Untergrund schon im Mittelalter mit einer Abweichung von der Senkrechten um etwa 1,40 Meter. Von der Stadtbefestigung sind auch Teile der Stadtmauer und drei der ehemals acht Stadttore erhalten geblieben. Von den berühmten Gebäuden sehen wir das Geburtshaus von Nikolaus Kopernikus. Der spätere Astronom wurde hier geboren. Hier befindet sich heute das Kopernikus Museum. Dieses Museums zeigt uns die Lebensabschnitte des großen Astronomen. Neben den Artefakten der Familie sehen wir eine Sammlung verschiedener Ausgaben von Copernicus bahnbrechendem Werk ‚De Revolutionibus‘ sowie Objekte, die die vielfältigen Interessen und Aktivitäten des großen Gelehrten dokumentieren. Anschließend eine kleine Pause in dem gegenüberliegenden Café. Wir spazieren durch die Stadt zu einem der bekanntesten Sehenswürdigkeiten mit davor befindlichen Nicolaus Copernicus Denkmal, dem Rathaus, welches wir uns auch von Innen ansehen. Dann wenden wir uns dem Dom zu, der uns vor allem durch die Sterngewölbe und die insgesamt sehr reiche Ausstattung beeindruckt. Dann geht es zurück zum Bus und weiter in die kulturelle Metropole Posen (Poznań). Bevor wir zu unserem Hotel fahren stoppen wir an der von Warthe und Cybina umflossenen Dom Insel und besichtigen die Basilika St. Peter und Paul in dessen Goldener Kapelle der erste polnische König gekrönt und später begraben wurde. Nach Ankunft im Hotel geht es zunächst zur Basilika des Franziskaner Convent, dem gegenüber das Schloss, welches für den deutschen Kaiser Wilhelm II erbaut wurde, steht. In der unmittelbaren Nachbarschaft zum Schloss befinden sich das aus der gleichen Zeit stammende Teatr Wielki, der Sitz der Posener Oper, sowie die Adam-Mickiewicz-Universität. Danach betreten wir das Herzstück von Posen den Altmarkt. Den Mittelpunkt bildet das Rathaus das als einer der schönsten Renaissancebauten in Mitteleuropa gilt. Im Inneren sehen wir den besonders prächtigen Renaissancesaal. Durch seine mittelalterlichen Krämerhäuser, der alten Stadtwaage und den geschlossenen Reihen von liebevoll sanierten Bürgerhäusern bildet der Alte Markt ein beeindruckendes Ensemble. Wir biegen ab zur Kirche des Hl. Stanislaus und dem Jesuitenkollegium. Hier hielt sich Napoleon Bonaparte auf und Frederic Chopin konzertierte hier. Über den Alten Markt gehen wir zurück zum Hotel. (ca. 346 Km)

Tag 9

Vom Frühstück gestärkt geht es weiter in die an der Oder liegende Stadt Breslau (Wroclaw). Das Stadtbild wird stark durch die in Backstein Gotik gebauten Kirchen geprägt. Weg vom Hotel gehen wir auf direktem Weg zum alten Markt mit seinem gotischen Rathaus mit seinen vielen Spitzen, Türmen und Verzierungen. Wir kommen vor dem Pranger auf den Platz und sehen auf die astronomische Uhr am Hauptgiebel mit ihrem Zusammenspiel von Sonne, Mond und Tierkreiszeichen. Als einzigartig erachten wir die Jugendstil Häuser und prunkvollen Barock Fassaden rund um den Platz. Es ist an der Zeit sich einen Platz für den Lunch zu suchen. Wir finden ein Plätzchen im Freien mit Blick über den Platz und auf das Rathaus. Nach einem Kaffee zum Abschluss wandern wir zur Namen Jesu Kirche und der nebenan befindlichen Universität mit der Aula Leopoldina. Dieses barocke Prunkstück wird neben den Immatrikulationen durch seine hervorragende Akustik auch für Konzerte genutzt. Wir verlassen die Aula, gehen vorbei an der St. Vinzenz Kathedrale und gehen über die Brücke auf die Sand Insel. Den architektonischen Mittelpunkt der Dom Insel bildet die Johanniskathedrale mit den beiden Spitztürmen. Es gibt noch weitere Kirchen und den Bischofssitz. Über die Brücke zurück wartet unser Bus und fährt uns zum Hotel zurück. Als Touristenattraktion erwähnenswert sind auch die aus Bronze in verschiedensten Variationen in der ganzen Stadt aufgestellten Breslauer Zwerge deren Anfänge auf die politische Oppositionsbewegung Orange Alternative zurückführen. Diesen Abend gibt es kein Dinner im Hotel. Die Gruppe hat beschlossen den letzten gemeinsamen Abend in einem für Breslau typischen Kellerlokal am Salzmarkt ausklingen zu lassen. Es ist ein gemütlicher Abend bei Breslauer Spezialitäten und Getränken. Die Gruppe macht sich in fröhlicher Stimmung auf den Weg zurück zum Hotel. (ca. 189 Km)

Tag 10

Wir starten nach dem Frühstück mit vielen großartigen Reiseerlebnissen über Olmütz zurück nach Wien (ca. 436 Km)

Und wer jetzt das Gefühl verspürt dorthin zu reisen kann sich vielleicht die eine oder andere Anregung mitnehmen.

POLEN

Polen ist seit 1997 eine parlamentarische Demokratie mit Elementen eines präsidialen Systems. Der direkt gewählte Staatspräsident – der auch als oberster Befehlshaber der Streitkräfte agiert und über ein Veto bei Gesetzesvorhaben verfügt – bildet zusammen mit dem Ministerrat und einem Zweikammerparlament (bestehend aus dem Sejm mit 460 Abgeordneten und einem 100-köpfigen Senat) das Rückgrat des Staates. Die Regierung, die mit absoluter Mehrheit des Parlaments gewählt wird, bestimmt die Innen- und Außenpolitik und kann nur durch ein konstruktives Misstrauensvotum abgesetzt werden.

Das Land beeindruckt durch seine landschaftliche Vielfalt: Von einer über 500 Kilometer langen Ostseeküste bis hin zu den imposanten Bergen der Karpaten und Tatras im Süden bietet Polen unterschiedliche Natur- und Reiseerlebnisse. Das gemäßigte Übergangsklima, das trockene kontinentale und feuchte atlantische Luftmassen vereint, führt in den Küstenregionen zu einem maritimen Klima, während im östlichen und südöstlichen Teil eher kontinentale Wetterbedingungen herrschen – mit stärkeren Schneefällen in den Bergregionen.

Ursprünglich von Laub- und Mischwäldern dominiert, sind heute etwa 29 % der Landesfläche bewaldet, wobei überwiegend Nadelwälder vorzufinden sind. Diese vielfältigen Waldgebiete sowie die zahlreichen Nationalparks beherbergen eine reiche Fauna – von Wisenten in Białowieża über Wölfe, Braunbären und Luchse bis hin zu seltenen Vogelarten, die das natürliche Erbe des Landes unterstreichen.

Kulturell sticht Polen ebenso hervor: Während im ländlichen Raum traditionelle Lebensstile und ein tief verwurzelter Glaube, symbolisiert etwa durch rituelle Begrüßungen, vorherrschen, sind die urbanen Zentren Schauplätze moderner Kultur und internationaler Anerkennung. Bedeutende Künstler und Denker wie Frédéric Chopin, dessen Klaviermusik polnische Volkselemente verarbeitet, sowie Architekten und Filmregisseure, die weltweit wirken, haben das kulturelle Profil Polens nachhaltig geprägt.

Sportlich spielt Fußball eine herausragende Rolle – verkörpert durch Größen wie Robert Lewandowski –, während auch Disziplinen wie Volleyball und Wintersport (zum Beispiel mit dem legendären Skispringer Adam Małysz) auf nationaler und internationaler Ebene für Begeisterung sorgen.

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Hervorgehoben

INDIEN/NEPAL

Verzauberndes Rajasthan. Über Delhi in den Sariska Nationalpark, Mandawa in der Region Shekhawati, Pink City Jaipur, Agra, Khajuraho, nach Varanasi und Kathmandu

Song Contest 12.-16.05.2026, Vienna – Austria

भारत में आपका स्वागत है (1 € = 92,346 INR) नेपालमा स्वागत छ (1 € = 148,256 NPR)
                                                 Wechselkurs (Exchange rat) vom 24.4.2025

Komm mit auf eine Reise in Wort und Bild – Come on a journey in words and pictures

Ein etwas anderes Reisetagebuch – Reisetagebuch und Länderinfo am Beitragsende

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                                                                                   INDIEN
Indien Rundreise – 15 Tage zwischen Palästen, Tempeln und dem Ganges

Tag 1 - Ankunft in Delhi Knapp nach 13:00h startet unsere Maschine von Wien nach Delhi wo wir nach 07:15h Flugzeit um 23:50h Ortszeit am Indira Gandhi Airport landen. Nach Erledigung der Einreiseformalitäten lassen wir uns zum Hotel bringen. Diese Fahrt gibt uns einen ersten Eindruck über hier herrschende Lebensverhältnisse und die damit für die Bevölkerung verbundenen Herausforderungen. Wir machen unseren Check-Inn und beziehen unser Zimmer, eine Oase der Ruhe nach dem ohrenbetäubenden Lärm auf den Straßen.

Tag 2 – Neu-Delhi entdecken Ein faszinierendes Mosaik zwischen Geschichte und Moderne. Nach dem Frühstück lassen wir uns mit dem Taxi zum Stadtmittelpunkt bringen. Selbst durch diese Verkehrshölle zu chauffieren wollen wir uns erst gar nicht vorstellen. Am Connaught Place verlassen wir das Taxi und spazieren entlang moderner Shopping-Destinationen. Bei einem kleinen Imbiss lassen wir uns den Weg zum Agrasen ki Baoli, einem denkmalgeschützten Schrittbrunnen erklären. Um sich da auf den verschiedenen Ebenen zu bewegen ist guter Gleichgewichtssinn und keine Höhenangst Voraussetzung. Das ist jedoch kein Muss, um sich das anzusehen. Die Tageszeit ist jetzt schon weiter fortgeschritten. Durch den heutigen Tag sind wir an das Klima angepasster und lassen uns jetzt zum Hotel zurückbringen. Eine wohltuende Dusche und ein ausgiebiges Dinner mit einem ersten Eindruck und Übersicht über von Currys, Kurkuma, etc. geprägten Gerichten lässt uns dann doch am Buffet zu den klassischen westlichen Speisen greifen. Um Darmproblemen vorzubeugen haben wir beschlossen bei dieser Reise auf einen Aperitif und Digestif zu den Mahlzeiten nicht zu verzichten. Mit Vorfreude auf die kommenden Tage ziehen wir uns auf das Zimmer zurück.

Tag 3 – Alt- und Neu-Delhi Nachdem wir die Koffer vor dem Frühstück für die Abreise fertiggepackt und gefrühstückt haben treffen wir in der Lobby mit einer kleinen Gruppe Interessierter und dem Reiseleiter, Reiseleiterin zusammen, welche die Gruppe betreuen wird. Zunächst besichtigen wir Alt- und Neu-Delhi. Wir halten in Alt-Delhi an der rotweißen Jami-Masjid-Moschee, der größten Indiens. Nur wenige hundert Meter weiter kommen wir zum roten Fort. Hier befand sich einst der legendäre Pfauenthron den die Perser nach einer gewonnenen Schlacht gegen den Großmogul geraubt und der bis heute verschollen ist. Weiter geht es dann zum Raj Ghat dem Denkmal für Mohandas Karamchand Gandhi das an der Stelle errichtet wurde, an der Gandhis Leichnam 1948 eingeäschert worden war. Es ist hier üblich die Anlage ohne Schuhe zu betreten. In dieser Anlage sind auch Indira Gandhi und Jawaharlal Nehru bestattet. Dann bummeln wir über den riesigen alten Basar Chandni Chowk mit seinen unzähligen kleinen Geschäften und lassen uns durch die engen Gassen treiben. In Neu-Delhi besuchen wir den Qutab Minar, ein 70m hohes, mit herrlichen Ornamenten und Koranversen verziertes, spitz zulaufendes, rotes Sandstein Minarett. Die Fahrt führt uns zum India Gate, einer 42m hohe Bogenkonstruktion ähnlich dem Arc de Triomphe errichtet zum Gedenken der im 1. Weltkrieg an der Seite der Engländer gefallenen Soldaten. Darunter befindet sich ein Schrein aus schwarzem Marmor und die Amar Jawan Jyoti, die brennende ‚Flamme des unsterblichen Soldaten‘. Sie markiert dort das Grab des Unbekannten Soldaten, als Vertreter aller gefallenen Kämpfer, die durch das Denkmal geehrt werden. Im Regierungsviertel fahren wir zur Residenz Rashtrapati Bhavan der indischen Präsidenten, die trotz ihrer klassischen Säulen sowie der Chhatris und Kuppeln im Mogul Stil eine britische Handschrift trägt. Nordöstlich sehen wir noch das Parlamentsgebäude Sansad Bhavan um anschließend nach Sariska weiterzufahren. Ein mit vielen Eindrücken gespickter Tag ist zu Ende. Nach dem Dinner fallen wir erschöpft ins Bett.

Tag 4 – Sariska Nationalpark & Mandawa Heute, sehr zeitlich am Morgen unternehmen wir eine Jeep Safari durch den Sariska Nationalpark und sehen dabei Schakal, Hyänen, Rotwild, Gürteltiere und etliche Vogelarten. Wie befürchtet aber weder Panther noch den majestätischen Bengalischen Tiger. Zum Lunch sind wir wieder im Hotel und fahren anschließend weiter nach Mandawa. Hier in dem an der alten Seidenstraße gelegenen Ort, in dem früher die Karawanen durchzogen gibt es 92 Havelis, von reichen Kaufmannsfamilien erbaute Landhäuser mit innen und außen bunt bemalten Wänden. Die Region Shekhawati gilt als größte Bildergalerie der Welt unter freiem Himmel. (ca. 216 Km)

Tag 5 – Mandawa & Jaipur Nach dem Frühstück besichtigen wir Mandawa und können die bemalten Häuser mit religiösen Motiven wie Krishna, Rama, Radha, Sita und die Gopis oder Shiva mit seinem Nandi Bullen aus nächster Nähe bestaunen. Danach fahren wir weiter mit einem kurzen Stopp in Nawalgarh mit seinen ebensolchen Havelis und Hindu Tempel nach Jaipur, die Hauptstadt Rajasthans mit ihren prunkvollen Palästen, bekannt als ‚Pink City‘. Die Bezeichnung bezieht sich auf die rosarot gestrichenen Gebäude im Altstadtviertel, aber auch weil rosarot in Rajasthan traditionell die Farbe der Gastlichkeit ist. (ca. 167 Km)

Tag 6 – Jaipur – Amber Fort & Paläste Wir sind seit dem Frühstück am Weg nach Amber um das auf einem Kamm einer Bergkette (Aravalli-Gebirge) liegende Fort zu besuchen. Hier angekommen wechseln wir von unserem Bus auf den Rücken eines Elefanten, der uns vom Tal zum Fort bringt. Beim ersten Blick präsentiert sie sich als wehrhafte Festung. Dagegen ist das Innere ein außergewöhnlich prunkvoller Palast mit verschwenderischen Hallen. Ein besonders sehenswertes Zeugnis der rajputischen Baukunst. Sie wird neben zahlreichen Pavillons und Gebäuden von Treppen, Innenhöfen und kunstvoll gestalteten Arkaden dominiert. Es gibt sehr aufwendig gestaltete Fassaden und viele Balkone. Das Alles ist aus Sandstein und Marmor erbaut. Am Rücken unseres Elefanten erreichen wird Amber Fort durch das Sonnentor. Neben der sichtbaren Haupttreppe befindet sich der Shila-Devi-Tempel, welcher zu Ehren der Göttin Kali erbaut wurde. Hier hat man beispielsweise Ziegen zur Besänftigung der Göttin geopfert. Sukh Niwas, die Halle der Vergnügungen – durch diese Halle führt ein offener Kanal. Neben der sehenswerten Halle liegt hier auch der Mogulgarten, gleich mit dem Spiegelsaal. Den prächtigen Spiegelsaal von Amber betreten wir durch das Fort Tor Ganesh Pol und sollte auf jeden Fall mit ein wenig Ruhe betrachtet werden. Im Spiegelsaal an sich, auch unter dem Namen Sheesh Mahal bekannt, funkelt es durch Einlegarbeiten aus Glas und Spiegeln, die sehr aufwendig gestaltet wurden. Auch Wände und Decken sind gleichermaßen mit Ornamenten und Arabesken neben den Spiegeln verziert. Ein erstaunliches Gesamtbild. Zusätzlich gibt es Pavillons, Tempel und eine prachtvolle Audienzhalle. Auf einer kleinen Terrasse befinden sich der Pavillon Juhag Mandir und Jas Mandir. Von letzterem ergibt sich ein wunderschöner Panoramablick auf das Tal und den Maoto Sagar See. Es ist Zeit sich am vereinbarten Treffpunkt einzufinden. Mit einem alten Militärjeep geht es zurück ins Tal. Auf der Rückfahrt gibt es einen Fotostopp am berühmten Wahrzeichen von Jaipur, dem Palast der Winde. Er ist aus rosa Sandstein mit Verzierungen gebaut und diente den Haremsdamen zum Ausblick auf die Straßen, ohne selbst gesehen zu werden. Die Straßenseitige Fassade enthält über 900 kunstvoll gestaltete, kleine vergitterte Fenster, die eine ständige Luftzirkulation gewährleisten. Daher auch der Name. Hier gibt es Vogelhändler, welche die Gruppe ansprechen, um gegen Geld einen in Käfigen gefangenen Vogel die Freiheit zu schenken. Das soll ein Hinduistisches Ritual sein und alle in der Gruppe lassen sich darauf ein. Das ist für einen guten Zweck. Es gibt etwas Zeit, um eine Kleinigkeit zu essen und dann fahren wir weiter zum von hohen Mauern umschlossenen Stadtpalast. Nachfahren des Maharadschas bewohnen noch heute einen Teil davon. Mittelpunkt des Palastes ist das siebenstöckige Chandra Mahal. Von da haben wir einen wunderbaren Blick über die Gärten und die Stadt. Hier ist auch das Maharaja Sawai Man Singh-II-Museum untergebracht, in dem der frühere Luxus erhalten geblieben ist. Sehenswert finden wir auch das riesige Silbergefäß (Schiff) im Außenbereich, in dem ein früherer Maharadscha sein Trinkwasser nach England transportieren ließ, wenn er dorthin reiste. Als gläubiger Hindu konnte er kein englisches Wasser trinken; er brauchte Ganges-Wasser. Ein weiteres Highlight des heutigen Tages sind die beim Zugangstor futuristisch anmutenden Yantras, die Steinplastiken des Jantar Mantar. Die Funktionsweise, der in mehreren Komplexen angeordneten Instrumente ist auch heute für den Laien ohne astronomische Grundbegriffe wie Meridian, Azimut, Zenit, Eklipse order Deklination nur schwer zu verstehen. Jaipur ist das einzige Observatorium des Hobbyastronomen Jai Singh II, dessen Instrumente noch voll funktionsfähig sind. Weniger Wissenschaftlicher Erkenntnisdrang stand hinter diesen Ambitionen als vielmehr der Wunsch nach möglichst präzisen Daten für die in indische Kultur tief verwurzelte Astrologie. (ca. 22Km)

Tag 7 – Bharatpur & Dorfleben Das Ziel ist heute Bharatpur, der östliche Weg nach Rajasthan. (ca. 176 Km) Bis zum späten Nachmittag ist nichts geplant. So machen wir uns gleich nach der Ankunft im Hotel auf, um die Stadt selbständig zu erkunden. Der Keoladeo Nationalpark, 6 Km von der Stadt entfernt, ein weltbekanntes Mekka für Ornithologen aus der ganzen Welt ist zeitlich für uns nicht zu schaffen. So wird es das Lohagarh Fort, eines der stärksten, das jemals in der indischen Geschichte gebaut wurde. Die unzugängliche Festung Lohagarh hatte wiederholten Angriffen britischer Truppen standgehalten, als sie mehr als sechs Wochen lang belagert wurde. Moti Mahal und die Türme Jawahar Burj und Fateh Burj wurden errichtet, um an den Sieg über die Moguln und die britische Armee zu erinnern. Wir kommen am Shri Bankey Bihari Ji Temple vorbei und kehren zum Hotel zurück und steigen in Geländefahrzeuge um. Die Fahrt bringt uns in ein kleines Dorf in der Umgebung. Wir sind zu Gast beim Bürgermeister, um einen Einblick in das Leben am Lande zu bekommen. Von Frauen serviert erhalten wir Tee und ein nicht definierbares Etwas als Kostprobe. Das Lassen wir in einem passenden Augenblick unbemerkt verschwinden. Schließlich wollen wir keine Darmprobleme riskieren. Dann geht es am selben Weg zurück zu Hotel, Dinner und einen wohltuenden Schlaf.

Tag 8 – Agra & Taj Mahal Heute Weiterfahrt nach Agra. Unterwegs Stopp in der ehemals von Großmogul Akbar errichteten Hauptstadt Fatehpur Sikri. Akuter Wassermangel veranlasste ihn diese nach wenigen Jahren nach Lahore zu verlegen. Die weitgehend verlassene Stadt ist Weltkulturerbe. Wir besichtigen den fünfstöckigen Palast Panch Mahal mit seinen insgesamt 176 Säulen bzw. Pfeilern als eines der bekanntesten Bauwerke in Fatehpur Sikri. Die private Audienzhalle Diwan-i-Am im Hauptpalast mit Bogengängen und Halbedelsteinen verziert. Der Privatpalast Daulat Khana bzw. ‚Ort des Glücks‘ mit einer Bibliothek im Erdgeschoss und das ‚Haus der Träume‘, Khwabgah, dass des Kaisers Schlafzimmer war. Das Pachasi Spielfeld inmitten des Hofes, ein gepflastertes Spielfeld für eine Art ‚Mensch ärgere Dich nicht‘, die Spielfiguren waren Sklaven. Die Freitagsmoschee Jama Masjid mit dem Grab von Scheich Salim Chishti ist der höchste Punkt in Fatehpur Sikri und zählt zu den größten und schönsten im Land. Akbar ließ diese aus rotem Sandstein errichten, sein Sohn Jahangir ersetzte ihn dann durch Marmor. An diesem Ort erhielt der Großmogul die Vorhersage, dass er einen Sohn als seinen Nachfolger bekommen wird, weshalb besonders kinderlose Frauen hierherkommen und beten, in der Hoffnung einen Sohn zu empfangen. (ca. 24 Km) In Agra angekommen besichtigen wir zunächst das Taj Mahal, das bekannteste Symbol Indiens, von Großmogul Shah Jahan nach dem Tod seiner Lieblingsfrau als Symbol unsterblicher Liebe erbaut. Es ist ein auf einer Marmorplattform märchenhaft erbautes Mausoleum mit 22 Kuppeln und 4 über 40m hohen Minaretten. Ein großer Garten mit Zypressen, Teichen und einem Wasserbecken reflektiert bei entsprechendem Licht das ganze Grabmal. Persische Architektur mit indischen Elementen verschmelzen es zu einem harmonischen Meisterwerk. 28 verschiedene Arten von Edel- und Halbedelsteinen in den Marmor eingefügt lassen das Taj Mahal je nach Tageszeit und Lichtverhältnisse in den unterschiedlichsten Farbnuancen erstrahlen. Unter der Innenkuppel befindet sich der Zentralraum mit den Grabmälern von Mumtaz Mahal und Shah Jahan. Die beiden Grabmäler sind umgeben von einer Jali-Schranke, deren neuzeitlichen Wände aus filigran durchbrochenem Marmor bestehen. Die hier befindlichen Gräber sind Scheingräber. Die eigentlichen, schlichten Gräber befinden sich in der darunterliegenden Krypta. Das von Mumtaz Mahal befindet sich genau in der Mitte, im völligen Einklang mit der Symmetrie des Raumes, das nur wenig größere Grabmal Shah Jahans erst nachträglich hinzugefügt, steht asymmetrisch daneben. Es fällt schwer sich von diesem Anblick zu lösen, aber es geht weiter zum ca. 2,5 Km entfernten Roten Fort, welches wir durch das Lahore Tor betreten. Im Innern befinden sich repräsentative Palastbauten aus der Zeit Shah Jahans. Die von ihm erbauten Palastbauten im Inneren des Forts sind ganz mit weißem Marmor verkleidet. Nach der Machtergreifung seines Sohnes Aurangzeb stellte der seinen Vater Shah Jahan im Roten Fort von Agra unter Hausarrest, wo dieser nach 8 Jahren auch starb. Ein kleiner Teil des Forts im Norden wird militärisch genutzt und bleibt für die Öffentlichkeit verschlossen. Nach zwei Stunden verlassen wir das Fort und treffen am Bus mit der Gruppe zusammen. Es geht zum Hotel für die heutige Nacht.

Tag 9 – Orcha & Khajuraho Nach dem Frühstück Transfer zum Bahnhof und Fahrt mit dem Shatabdi Expresszug (ca. 3 Std.) nach Jhansi. Wir werden von der dortigen Reiseleiterin empfangen und fahren mit einem Bus weiter zu den beeindruckenden Tempelanlagen von Khajuraho. Unterwegs besuchen wir die einstige Residenzstadt Orchha. Wir sehen das Prachtexemplar und architektonisches Wunderwerk Raja Mahal, gegenüber liegt der Chaturbhuj-Tempel die Hauptattraktion der Stadt und den Ram Raja Tempel, im ganzen Land wegen seiner hohen Türme und Palast-Struktur bekannt. Er ist der einzige Ort, an dem Gott Rama wie ein König verehrt wird. Nach den vielen Fotomotiven geht es weiter nach Khajuraho zum Hotel. (ca. 175 Km)

Tag 10 – Tempel von Khajuraho Heute besichtigen wir ausführlich die Tempelstadt der Chandela Könige. Hier gibt es mehr als 20 gut erhaltene Hindu Tempel und die größte Ansammlung erotischer Skulpturen von Tänzerinnen und Liebespaaren in vielerlei Umarmungen und Vereinigungen von den in Architekturelemente eingebundenen und eher unbewegt und statisch erscheinenden Reliefdarstellungen der Frühzeit bis hin zu den beinahe freiplastisch gearbeiteten und durch ihre Posen Vielfalt nahezu lebendig wirkenden Figuren. Der Kandariya-Mahadeva-Tempel ist das flächenmäßig größte und höchste Bauwerk im Tempelbezirk und dem Gott Shiva geweiht. Die erotischen Szenen von Khajuraho illustrieren die Inszenierung des Geschlechtsakts, sie stellen ein Zeremoniell dar, das die Handlungen der Liebespaare sakralisiert. Am gesamten Tempel haben wir keinerlei Darstellungen von Dämonen gefunden. Die Vielzahl und die dichte Anordnung von lebensbejahenden, harmonischen und auch erotischen Darstellungen lassen keinen Platz für die Entfaltung negativer und dämonischer Kräfte. Der Tempelbezirk ist mit Affen bevölkert, wovon manche auch aggressiv reagieren. Das im Ortskern gelegene Archäologische Museum Rani Durgavati beherbergt einige sehr schöne Skulpturen, die bei Ausgrabungs- und Restaurierungsarbeiten gefunden wurden und keinem der Tempelbauten zuzuordnen sind.

Tag 11 – Varanasi & Ganga Aarti Am Vormittag Transfer zum Flughafen und Flug in die Stadt Shivas nach Varanasi, die Heilige Stadt am Ganges und die heiligste Stadt für Hindus. Der Alltag in den Straßen wird vom Tod bestimmt, denn jeder Gläubige, der etwas auf sich hält, kommt hierher, um auf ihn zu warten, denn als Lohn winkt nämlich die Unsterblichkeit. Nach Empfang durch die Reiseleiterin fahren wir zum Hotel. Der Nachmittag ist frei von Aktivität und so lassen wir uns im Menschengewühl durch die Straßen treiben. Nach dem Dinner unternehmen wir eine Fahrt auf einer Fahrrad Rikscha durch die engen Gassen von Varanasi. Sie endet am Dashashwamedha Ghat, die Stufen, die zum Ganges führen. Jetzt bei Dunkelheit sind die Ghats und Tempel mit unzähligen Öllampen und Kerzen erleuchtet. Das Abendgebet, Aarti, das an diesem Ghat täglich durchgeführt wird, ist ein Riesenspektakel. Bei diesem Abendgebet richten die Priester ihre Gebete an den Herrn des Feuers. Wir lassen diese Szenen lange auf uns einwirken und kehren dann ins Hotel zurück.

Tag 12 – Sonnenaufgang am Ganges & Kathmandu Sehr frühes Wecken und Bustransfer zum heiligen Fluss Ganges und Fahrt auf kleinen Ruderbooten zu Beginn des Sonnenaufganges entlang der Häuser- und Palastfront, den unzähligen Ghats und Verbrennungsstätten. Vom Boot aus beobachten wir die Hindus bei ihrem rituellen Bad im Ganges und können von weitem beiwohnen, wenn sie ihre Toten auf Bambusstangen tragend im Ganges eintauchen, von Sünden reinigen und dann auf Scheiterhaufen verbrennen. Nach der Bootsfahrt gehen wir durch enge Gassen zum Shri Kashi Vishwanath oder Goldenen Tempel. Er ist Shiva gewidmet und eine der 12 Jyotirlinga Stätten. Als auffälligste Aspekte dieses Tempels sehen wir seine reine Goldkuppel und den 5,5 Meter hohen Goldturm. Jeden Tag wird der Tempel von etwa dreitausend Anhängern besucht, die zu besonderen festlichen Anlässen zu einem Lakh oder mehr hinaufgehen. Wir haben Glück eintreten zu können, denn eigentlich ist er für Fremde nicht zugänglich. Nach diesem Besuch geht es zurück zum Hotel und zum Frühstück. Jetzt heißt es Koffer fertig machen, Check-Out, Transfer zum Flughafen und Weiterflug nach Kathmandu in Nepal. Wir werden nach der Einreise vom dortigen Reiseleiter empfangen und zum Hotel gebracht. Den Rest des Tages haben wir Zeit sie eigenständig zu erkunden. Wir beschließen den Asan Tole aufzusuchen. Es ist der belebteste Platz der Stadt und ein faszinierender Ort zum Verweilen, wenn man die Massen aushalten kann. Er ist mit Gemüse- und Gewürzverkäufern übersät, die alles von Yakschwänzen bis hin zu getrocknetem Fisch verkaufen. Am Taumadhi Platz halten wir im Café Nyatapola Einkehr. Im Zentrum von Kathmandu liegt eine beeindruckende Hinterlassenschaft der Rana Periode Nepals: Keshar Mahal – der ‚Garten der sechs Jahreszeiten‘, auch Garten der Träume genannt. Er ist uns eine willkommene Oase der Ruhe im hektischen Treiben der Hauptstadt. Dann irgendwann machen wir uns auf den Weg zum Hotel, um Zeitgerecht beim Dinner zu sein.

Tag 13 – Kathmandu & Bhaktapur Wir unternehmen heute Vormittag eine ausführliche Besichtigung der ‚City of Glory‘. Zunächst kommen wir zum Lasku Dhwakha (Durbar Platz) mit seinen vielen Tempeln, Schreinen und dem alten Königlichen Palast. Wir sehen den Taleju-Tempel, Manju Deval, Jagannatha Tempel und Kumari Bahal den Tempel der lebenden Göttin. In ihm lebt die Kindgöttin Kumari als Reinkarnation der Göttin Taleju. Mädchen im Alter von 3-5 Jahren werden in einem komplizierten Verfahren für diese Ehre ausgewählt und leben dort bis zu ihrer ersten Menstruation. Verlässt sie ihr Gemach für traditionelle Feste und Feierlichkeiten, wird sie in einem Wagen durch die Menge gefahren, dabei dürfen ihre Füße den unheiligen Boden außerhalb des Palastes nicht berühren. Wir haben großes Glück und können sie an einem der Fenster erblicken. Weiter geht es an den Stadtrand zur Swayambhunath Stupa. Die Tempelanlage ist von zahlreichen Gebetsmühlen umgeben und mit einer Vielzahl von Gebetsfahnen verziert. Dank ihrer Lage ist sie ein höchst spiritueller Ort abseits des chaotischen Trubels auf den Straßen. Hier gibt es einen fantastischen Ausblick auf das gesamte Kathmandu Tal. Die Aussicht auf ein kleines Häusermeer, das von einer grünen Hügelkette eingeschlossen, ist unbeschreiblich. Es ist ein klarer Tag und so lassen sich im Hintergrund die weißen Gipfel des Himalayas in weiter Ferne gut erkennen. Nach einer Mittagsrast fahren wir zum Pashupatinath Tempel dem ältesten Hindu-Tempel in Kathmandu. (ca. 5 Km) Weiter zu dem Stupa von Bodnath. Dieser Stupa gehört mit ihren 36m Höhe weltweit zu einen der größten Bauwerke seiner Art. (ca. 4 Km) Bhadgaon auch Bhaktapur ist das letzte Ziel, bevor es zum Hotel zurückgeht. Der Palast von Bhaktapur mit dem Goldenen Tor (Lu Dhawka) ist der älteste Palast im Kathmandutal. Es besteht aus vergoldetem Kupfer und stellt ein wichtiges Beispiel nepalesischer Handwerkskunst dar. Der 30m hohe Nyatapola Tempel, der höchste Tempel des Kathmandutals, befindet sich auf dem Taumadi Platz und ist der Gottheit Lakshmi geweiht. Nun geht es zum Hotel zurück. Nach dem Dinner nützen wir noch den Pool und gehen dann aufs Zimmer.

Tag 14 – Rückflug nach Delhi Wir haben gefrühstückt und die Gruppe wird zur Königsstadt Patan gefahren. Uns bringt man zum Flughafen. Wir haben einen Rundflug zum Himalaya gebucht. Es ist eine Zweimotorige Propellermaschine mit 18 Sitzplätzen, für jeden Passagier ein Fensterplatz. Wir harren 1,5 Std. im startbereiten Flugzeug aus, bevor wir es wieder verlassen, weil der Flug wegen Schlechtwetters abgesagt wird. Man bringt uns zum Hotel zurück und wir nützen die Zeit, um die Koffer fertig zu packen. Dann am Nachmittag wieder Transfer zum Flughafen und Flug nach Delhi. Die Reiseleitung holt uns am Flugplatz ab und wir fahren zum Dinner in ein Restaurant in Flugplatznähe. Anschließend geht es zurück zum Flughafen.

Tag 15 – Heimreise In den frühen Morgenstunden, um 01:50 Uhr Ortszeit, treten wir unseren Rückflug nach Wien an, wo wir um 06:00 Uhr sicher landen. Nur wenige Tage später erfahren wir von einem Flugzeugunglück in der Himalaya-Region – ausgerechnet an dem Tag, an dem unser Rundflug geplant war. In diesem Moment durchströmt uns tiefe Dankbarkeit, Demut und Mitgefühl für all jene, deren Wege ein anderes Schicksal nahmen.

Indien hinterlässt Eindrücke, die lange nachwirken. Die Reise verändert Perspektiven, relativiert Gewohntes und konfrontiert mit Themen wie Spiritualität, Armut und Lebensfreude auf intensive Weise.
                                                                                  INDIEN

Indien gehört zu den am schnellsten wachsenden Volkswirtschaften der Welt und belegt derzeit den fünften Platz. Prognosen zufolge könnte das Land in Zukunft beim Bruttoinlandsprodukt hinter China und den USA den dritten Platz einnehmen. Trotz dieses wirtschaftlichen Aufstiegs lebt ein Großteil der Bevölkerung weiterhin auf dem Land und ist vor allem in der Landwirtschaft tätig.

Die Geschichte Indiens reicht bis ins dritte Jahrtausend v. Chr. zurück. Bereits im 6. Jahrhundert v. Chr. entstanden bedeutende Religionen wie Hinduismus, Buddhismus und Jainismus. Zusammen mit der Entstehung der Sanskritliteratur und der frühen Wissenschaften bildeten sie das Fundament der indischen Kultur. Während der Mogulherrschaft, die sowohl von religiösen Spannungen als auch von beeindruckenden Bauwerken wie dem Taj Mahal geprägt war, entstanden zahlreiche kulturelle und architektonische Zeugnisse. Spätere Versuche der Afghanen und der Britischen Ostindiengesellschaft, ein Großreich zu errichten, scheiterten, und der Sepoyaufstand von 1857 markierte den Beginn einer langen Phase des Widerstands gegen die Kolonialherrschaft. In den 1920er Jahren führte Mahatma Gandhis gewaltfreier Unabhängigkeitskampf schließlich zum Ende der britischen Herrschaft. Die komplexe Übergangsphase nach der Unabhängigkeit war von der schmerzhaften Teilung des Landes in einen hinduistischen und einen muslimischen Staat – mit der Gründung Pakistans – begleitet. Gandhis Engagement für Frieden und Gleichberechtigung fand große Zustimmung, sein gewaltsamer Tod 1948 durch einen fanatischen Hinduisten verdeutlichte jedoch die anhaltenden Spannungen.

Indien ist der siebtgrößte Staat der Erde und zeichnet sich durch eine außergewöhnliche landschaftliche Vielfalt aus: vom Hochgebirge des Himalaya mit dem Kangchendzönga (8.598 m) bis zu den tropischen Regenwäldern im Süden. Das Land erstreckt sich etwa 3.000 Kilometer von West nach Ost und grenzt an sechs Nachbarstaaten – Pakistan, China, Nepal, Bhutan, Myanmar und Bangladesch – sowie an drei vorgelagerte Inselgruppen. Der Ganges, der wichtigste Fluss Indiens, entspringt im Himalaya und hat immense religiöse Bedeutung. Klimatisch lässt sich Indien in kontinental-subtropische und maritim-tropische Zonen unterteilen. Die Monsunzeit von Juni bis September bringt warme und feuchte Bedingungen, während die Monate Mai und Juni Temperaturen von bis zu 45 °C erreichen können. Darüber hinaus gibt es stark bewaldete, feuchte Regionen im Nordosten und arktisähnliche Verhältnisse in den Hochgebirgsregionen des Nordens.

Indien vereint eine lange und vielfältige Geschichte, bedeutende kulturelle und architektonische Errungenschaften sowie enorme landschaftliche Reichtümer und ist damit sowohl eine wirtschaftliche als auch eine kulturelle Großmacht.

NEPAL

Nepal ist ein faszinierender Staat in Südasien, der im Norden an Tibet und im Süden an Indien grenzt. Im Norden dominiert der majestätische Himalaya: Hier liegt der Mount Everest mit 8.848 m über dem Meeresspiegel – der höchste Punkt der Erde – sowie sieben der zehn höchsten Gipfel der Welt. Im Süden liegt Nepals tiefster Punkt bei Kencha Kalan mit nur 70 m über dem Meeresspiegel. Trotz dieser extremen Höhenunterschiede besitzt Nepal die weltweit höchste durchschnittliche Lage: Über 40 % seiner Fläche liegen oberhalb von 3.000 m.

Das Klima Nepals wird stark von der Monsunzeit geprägt. Von Mai bis September fallen etwa 90 % des jährlichen Niederschlags von rund 2.000 mm, wobei die Niederschlagsmenge von Osten nach Westen abnimmt. Die Schneefallgrenze liegt bei etwa 5.000 m, während in der Hauptstadt Kathmandu im Januar durchschnittlich etwa 10 °C und im Juli etwa 24 °C gemessen werden.

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ÖSTERREICH (1010 Wien)

Welcome to Austria Song Contest 12.-16.05.2026, Vienna – Austria

WIEN I. Gemeindebezirk-Innere Stadt Vienna I. District-Inner City

EINBLICKE – Insights

                                      Wien Innere Stadt – Der 1. Bezirk im Herzen Wiens

Die Innere Stadt (1. Bezirk) liegt im historischen und kulturellen Zentrum von Wien. Sie ist nicht nur der älteste Stadtteil, sondern bis heute das politische, wirtschaftliche und geistliche Herz der österreichischen Hauptstadt.

Historische Viertel der Inneren Stadt
Ursprünglich war der 1. Bezirk in vier Viertel gegliedert, die nach bedeutenden Stadttoren benannt waren:
Stubenviertel (Nordosten)
Kärntner Viertel (Südosten)
Widmerviertel (Südwesten)
Schottenviertel (Nordwesten)
Diese Struktur prägt das Stadtbild bis heute.

Von Vindobona zur mittelalterlichen Metropole
Die Geschichte der Inneren Stadt reicht zurück bis zu einer keltischen Siedlung und dem römischen Legionslager Vindobona. Das Lager (Castrum) bildete den Kern der späteren Stadtentwicklung und war von natürlichen Wasserläufen wie dem heutigen Tiefen Graben, dem Graben und der Rotenturmstraße umgeben.
Im frühen Mittelalter schrumpfte das Siedlungsgebiet zunächst, dehnte sich jedoch ab dem 12. Jahrhundert wieder über das gesamte ehemalige Lagergebiet aus. Die Nutzung der römischen Lagermauern ermöglichte dieses Wachstum.

Politisches Zentrum Wiens
Mit der Übersiedlung des österreichischen Herzogs aus Klosterneuburg im Jahr 1155 wurde Wien zur Residenzstadt. Am Hof entwickelte sich zur Babenberger Pfalz und zum politischen Mittelpunkt des mittelalterlichen Wiens.
Die Hofburg, zunächst als Verteidigungsanlage errichtet, wurde im 16. Jahrhundert unter Kaiser Ferdinand zum kaiserlichen Herrschaftssitz. Die Neue Burg stellt eine moderne Erweiterung des historischen Komplexes dar.

Stadtmauer, Ringstraße und Stadterweiterung
Bis 1850 war die Innere Stadt identisch mit der Stadt Wien. Die mittelalterliche Wiener Stadtmauer, die bis 1858 bestand, schützte das Stadtgebiet. Nach ihrem Abriss entstand die berühmte Ringstraße mit ihren prachtvollen Bauten, die das Stadtbild bis heute prägen.

Sehenswürdigkeiten und Museen im 1. Bezirk
Die Innere Stadt Wiens beherbergt einige der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Österreichs:
Stephansdom – Kathedrale der Erzdiözese Wien
Hofburg – Kaiserappartements, Sisi-Museum und Silberkammer
Albertina – eines der bedeutendsten Kunstmuseen der Welt
Kunsthistorisches Museum & Naturhistorisches Museum
Die Albertina ist nach Schloss Schönbrunn das meistbesuchte Museum Wiens und verfügt über eine der größten grafischen Sammlungen weltweit.

Parks und Grünanlagen
Entlang der Ringstraße befinden sich die wichtigsten Parkanlagen des Bezirks:
Wiener Stadtpark (seit 1862) mit dem berühmten Johann-Strauß-Denkmal
Volksgarten mit Denkmälern für Kaiserin Elisabeth und Franz Grillparzer
Burggarten, ehemals kaiserlicher Privatgarten, seit 1919 öffentlich zugänglich

Bevölkerung der Inneren Stadt
Im Jahr 1869 lebten rund 68.000 Menschen im 1. Bezirk. Seit dem Höchststand von etwa 73.000 Einwohnern im Jahr 1880 ist die Bevölkerungszahl kontinuierlich gesunken.
Mit rund 16.000 Einwohnern (2011) ist die Innere Stadt heute der bevölkerungsärmste Bezirk Wiens.

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MALEDIVEN/V.A.E

Von Male auf Ellaidhoo/Chaaya Reef (Nord Ari Atoll), in die V.A.E. nach Dubai, Sharjah, zur Ostküste nach Fujaira, Abu Dhabi und in ein Beduinenlager in der Wüste

Song Contest 12.-16.05.2026, Vienna – Austria Maruhabaa gai mulhi dhivehi raajje (1 € = 16,69216 MVR)
مرحباً بكم في دولة الإمارات العربية المتحدة (1 € = AED 3,967)
Wechselkurs (Exchange rat) am 24.05.2025

Komm mit auf eine Reise in Wort, Bild und Film-Come on a journey in words, pictures+films

Ein etwas anderes Reisetagebuch – Reisetagebuch und Länderinfo am Beitragsende

FOTOS:

VIDEOS: 

Auf Ellaidhoo/Chaaya Reef-Nord Ari Atoll
Dubai-Jumeirah
Bastakiya Viertel mit Al Fahidi Fort/Dubai
Mit dem Abra über den Khor Dubai nach Deira
Abu Dhabi
Atlantis, The Palm-Palm Jumeirah
Dubai Aquarium-Al Barsha
Auf den Burj Khalifa-Downtown Dubai
                           Malediven & V.A.E.: 18-Tage-Reisejournal mit Tipps & Highlights

Tag 1: Abflug von Wien nach Dubai
15:10 Uhr – Wir starten von Wien mit Emirates auf einer Boeing 777. Die Sitze sind bequem, die Bordunterhaltung vielfältig und die Aussicht beim Start ein echter Hingucker.
22:45 Uhr – Landung in Dubai. Die Einreise geht schnell, wir haben Zeit, noch einen Kaffee im Flughafen zu genießen, bevor wir unseren Weiterflug nach Malé vorbereiten. Ein Zwischenstopp von ca. 3 Stunden 45 Minuten erlaubt uns einen ersten Eindruck von Dubai, während wir auf das nächste Boarding warten.

Tag 2-8: Malediven – Ellaidhoo Island (Chaaya Reef)
Ankunft in Malé & Transfer
07:45 Uhr – Mit den ersten Sonnenstrahlen landen wir in Malé. Das Flughafentreiben dauert etwas, aber wir lassen uns Zeit. Koffer gecheckt, Passkontrolle erledigt, und dann geht es Richtung Bootsanleger.
Speedboot-Transfer:
70 Minuten Fahrt, teils holprig, aber der Anblick der smaragdgrünen Lagune entschädigt
Kleine Inseln blitzen zwischen den Wellen auf – erste Fotos entstehen schon während der Fahrt

Resort & Unterkunft
Ellaidhoo Maldives by Cinnamon:
Strandbungalow nur 5 Meter vom Wasser entfernt, mit privatem Sonnenbereich
Heller, offener Bungalow
Kein Verkehr – Barfußinsel, perfekte Ruhe (KURZVIDEO)

Infrastruktur:
Fitnesscenter: gut ausgestattet, inkl. Billardtischen
Sportanlagen: Squash, Tennis, Badminton, Fußballplatz
Spa & Yoga: tägliche Kurse, Meditationsangebote
Abendunterhaltung: Musik, Alleinunterhalter, Disco, Strandpartys, Themenabende
Tipp: Nutze die frühen Morgenstunden für Strandspaziergänge – die Insel ist dann fast menschenleer.

Unterwasserwelt & Aktivitäten
Schnorcheln & Tauchen: Schwärme bunter Fische, Muränen, Riffhaie, große Titan-Drückerfische
Manta-Rochen & Walhaie – mit etwas Glück
Schnorchel- und Tauchtouren täglich möglich, teils direkt vom Strand aus
Persönliche Anekdote:
Bei unserem ersten Schnorchel Ausflug entdecken wir einen riesigen Schwarm Feuerfische, die in allen Regenbogenfarben glitzern. Ein unglaubliches Erlebnis, das wir noch lange im Gedächtnis behalten.

Kulinarische Highlights
2 Buffet-Restaurants mit international-mediterraner Küche
À-la-carte Optionen – z. B. frischer Fisch, Pasta, lokale Spezialitäten
Getränke inklusive, oft frische Fruchtsäfte oder tropische Cocktails
Frühstücken mit Blick aufs Meer – ein Highlight jeder Morgenroutine

Tagesablauf auf der Insel
Morgen: Schnorcheln, Yoga oder Strandspaziergang
Mittag: Buffet oder leichte Snacks an einem der Pools
Nachmittag: Sonnenbaden, Lesen, Fotoshooting
Abend: Themen-Dinner oder romantisches Strandessen, Musik oder Disco
Tipp: Pack wasserdichte Taschen für Kamera & Handy ein – viele Fotos gelingen direkt am Strand oder beim Schnorcheln.

Tag 9: Rückflug nach Dubai & erste Eindrücke
Morgens: Letztes Frühstück auf Ellaidhoo, Check-out und Speedboot zurück nach Malé.
11:00 Uhr: Abflug nach Dubai – nach ca. 3 Stunden Flug landen wir in der glitzernden Metropole.
Am Flughafen: Spontane Buchung einer Wüstensafari, inklusive Dünenfahrt, Sonnenuntergang und BBQ.
Abend: Erste Erkundung der Dubai Mall – riesige Auswahl an Shops, Restaurants und Unterhaltungsmöglichkeiten.

Tag 10: Historisches Dubai
Morgens: Stadtrundfahrt mit kleinem Reiseleiter-Team. (KURZVIDEO)
Burj Al Arab – spektakuläre Architektur wie ein Segel
Majlis Al Ghorfat – Sommerresidenz des Scheichs
Jumeirah Moschee – nur Außenbesichtigung möglich, Fotostopps
Nachmittags:
Al Fahidi Fort & Bastakiya Viertel – traditionelles Dubai (KURZVIDEO)
Abra-Fahrt über den Dubai Creek – kurzer, aber authentischer Einblick in den Handel am Wasser (KURZVIDEO)
Deira – Gewürz Souk & Gold Souk
Gewürze: Curry, Kardamom, Weihrauch. Der Markt ist ein sinnliches und olfaktorisches Abenteuer
Gold Souk: 18–21 Karat Schmuck, Handeln ist das oberste Gebot und mit ~25% unter dem genannten Verkaufspreis liegt man „goldrichtig“.
Abend: Dinner am Creek – orientalisches Ambiente & Live-Musik
Insider-Tipp: Der Gewürz Souk eignet sich perfekt für kleine Mitbringsel und authentische Gewürze für Zuhause.

Tag 11: Sharjah
König Faisal Moschee – prachtvolle islamische Architektur
Spaziergang entlang der Corniche mit Blick auf den Persischen Golf
Fischmarkt & Museum of Islamic Civilization
Blue Souk & Souk Al Arsah – traditionelles Einkaufen
Nachmittags: Rückkehr zum Hotel, Entspannung am Pool.

Tag 12: Fujairah & Ostküste
Fahrt durch die Wüstenlandschaft zur Oase Al-Dhaid
Überquerung des Hajar-Gebirges
Mittagessen am Strand im Sandy Beach Hotel, Möglichkeit zum Schwimmen im Indischen Ozean
Besuch der ältesten Moschee der V.A.E. in Bidiya
Stadtführung in Fujairah: Sheikh Zayed Moschee, Fort
Tipp: Wasser, Sonnenhut und Sonnencreme nicht vergessen – die Sonne ist intensiv.

Tag 13: Al Ain – Oasenstadt & Geschichte
Ausgrabungsstätten Hili
Al Ain National Museum – Geschichte und Kultur
Spaziergang durch die Oase mit historischem Falaj-Bewässerungssystem
Mittagspause & Besuch Jahili Fort
Kamelfarm: Verkostung von Kamelmilch & Schokolade
Persönliche Beobachtung: Der Geschmack der Kamelmilch ist überraschend mild und süß, ideal mit Schokolade kombiniert.

Tag 14: Abu Dhabi – Kultur & Moderne
Yas Marina Circuit – Formel 1, längste Gerade der Grand Prix-Strecken (KURZVIDEO)
Emirates Palace, Qasr Al Watan & Corniche
Heritage Village – traditionelle Lebensweise
Sheikh Zayed Moschee – 15 Marmorarten, Blattgold, Swarovski-Lüster
Hinweis: Strenge Kleiderordnung beachten (lange Ärmel/Hosen, Kopftuch für Frauen).

Tag 15: The Palm & Wüstensafari
Hop On – Hop Off entlang von The Palm Jumeirah
Besuch von Atlantis, The Palm: Aquarium mit 65.000 Arten (KURZVIDEO)
Abend: Wüstensafari mit Dünenfahrt, Greifvogelshow, Barbecue, Bauchtanz, Shisha
Sternenhimmel – beeindruckend klar und funkelnd
Tipp: Kamera auf Nachtmodus einstellen für beeindruckende Fotos.

Tag 16: Dhow-Fahrt auf dem Dubai Creek
2-stündige Bootsfahrt auf traditionellem Holz-Dhow-Boot
Buffet: arabische & internationale Küche
Live-Unterhaltung: Tanoura-Show
Blick auf die beleuchtete Skyline von Deira & Bur Dubai

Tag 17: Dubai Mall & Burj Khalifa
Dubai Mall: 1200 Shops, 120 Gastronomiebetriebe, Aquarium mit Guinness-Weltrekord (KURZVIDEO)
Mittagessen mit Blick auf Burj Khalifa & Fontänen-Show
Auffahrt zur 124. und 148. Etage: Sonnenuntergang, Sektempfang & Ausblick über die Stadt (KURZVIDEO)
Abend: Rückkehr zum Hotel, Reflektion über die Erlebnisse
Tipp: Tickets frühzeitig buchen, um den Sonnenuntergang optimal zu erwischen.

Tag 18: Heimreise
Letztes Frühstück, Check-out, Bummel um das Hotel. Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Wien.

Ein unvergessliches Abenteuer voller Inselträume, Wüstenabenteuer und moderner Architektur geht zu Ende.

Malediven
Die Malediven liegen im Indischen Ozean, südwestlich von Indien, und bestehen aus 19 Inselgruppen, die sich über 26 Atolle erstrecken. Die Atolle sind von farbenfrohen Korallenriffen umgeben und beherbergen insgesamt 1196 Inseln, von denen lediglich 220 dauerhaft bewohnt sind. Die meisten Inseln liegen nur etwa einen Meter über dem Meeresspiegel, der höchste Punkt erreicht 2,4 Meter im Addu-Atoll.
Die Inseln sind von üppiger tropischer Vegetation geprägt, dominiert von Palmen und Brotfruchtbäumen, die sich an die weißen Sandstrände und kristallklaren Lagunen schmiegen. Diese unverwechselbare Landschaft macht die Malediven zu einem der traumhaftesten tropischen Reiseziele der Welt.
Gleichzeitig sind die Malediven extrem anfällig für den Klimawandel: Mit mehr als 90 % Wasserflächen ist der Inselstaat durch den Anstieg des Meeresspiegels existenziell bedroht. Mangels ausgeprägter Umweltmaßnahmen ist der Schutz dieses Paradieses eine der größten Herausforderungen des Landes.

Vereinigte Arabische Emirate (V.A.E.)
Die Vereinigten Arabischen Emirate (V.A.E.) sind ein Bund aus sieben Emiraten auf der östlichen Arabischen Halbinsel in Südwestasien. Das Staatsgebiet erstreckt sich entlang der Küste des Persischen Golfs und besitzt zusätzlich einen Zugang zum Golf von Oman, sodass die V.A.E. an Saudi-Arabien und Oman grenzen.
Zu den Emiraten gehören: Abu Dhabi, Dubai, Schardscha, Adschman, Umm al-Qaiwain, Fudschaira und Ra’s al-Chaima (seit 1972). Abu Dhabi ist die Hauptstadt und zusammen mit Städten wie Dubai oder Al-Ain das politische, wirtschaftliche und kulturelle Zentrum des Landes.
Historisch waren die V.A.E. bis zur Unabhängigkeit 1971 als britische Protektorate bekannt. Seit der Einführung der Verfassung 1971 bilden diese Grundlagen das politische System. Arabisch ist Amtssprache und der Islam offizielle Religion.
Wirtschaftlich profitieren die V.A.E. von umfangreichen Ölvorkommen, die zu den siebtgrößten weltweit zählen. Gleichzeitig verfügt das Land über eine hochentwickelte Volkswirtschaft: Mit einem Pro-Kopf-BIP von rund 67.871 US-Dollar gehört es zu den wohlhabendsten Ländern der Welt.
International gelten die V.A.E. als „high income developing economy“. Im Human Development Index 2023 belegten sie Platz 17. Das Land ist Gründungs- und aktives Mitglied in internationalen Organisationen wie dem Golf-Kooperationsrat, der Arabischen Liga, den Vereinten Nationen, der Organisation für Islamische Zusammenarbeit, der OPEC und der Welthandelsorganisation.
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SÜDPOL

Von Buenos Aires nach Ushuaia auf Feuerland und weiter in die größte Wüste der Welt, DEN ANTARKTISCHEN KONTINENT

Song Contest 12.-16.05.2026, Vienna – Austria

Bienvenido a Argentina (1 € = 1338,14 ARS) (Bordwährung: € & USD)
Wechselkurs (Exchange rat) am 24.04.2025

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Ein etwas anderes Reisetagebuch – Reisetagebuch und Länderinfo am Beitragsende

IAATO Voraussetzungen:

FOTOS:

VIDEO:

Buenos Aires/Mausoleum Evita Peron-Recoleta
Buenos Aires/La Boca
Rio de la Plata/Tigre Delta-Buenos Aires
Feuerland/Tierra del Fuego
Unterrichtung
Drake Passage
Half Moon/South Shetlands
Port Lockroy
Antarktische Impressionen
Antarktisches Morgenerwachen
Unterwegs im Zodiac
Wal- und Orca Sichtung
Baily Head and Whales Bay/Deception Island
Presidio Ushuaia-Tierra del Fuego
Buenos Aires/Aufzeichnung aus dem Tango Porteno-San Nicolás
                                            ANTARKTIS – Expedition ans Ende der Welt 
Eine Reise zwischen Luxus, Eis und unberührter Natur

Tag 1 – Abflug ins Abenteuer
Von Wien geht es zunächst nach London und von dort weiter nach Buenos Aires. Rund zwölf Stunden Flug liegen vor uns – genug Zeit, um zu realisieren, dass wir uns auf eine Reise begeben, die für die meisten ein Lebenstraum bleibt.

Tag 2 – Buenos Aires: Das Paris Südamerikas
Am Morgen landen wir pünktlich in Buenos Aires. Die Einreise verläuft erstaunlich unkompliziert, kurz darauf werden wir bereits von der örtlichen Agentur empfangen. Mit dem Bus geht es ins zentral gelegene Hotel Meliá Buenos Aires, wo ein Hospitality Desk bereits alle weiteren Abläufe organisiert.
Nach einer kurzen Erfrischung starten wir zur Stadtführung. Buenos Aires begeistert mit sinnlicher Eleganz:
Plaza de Mayo und Casa Rosada, die Catedral Metropolitana (einst Wirkungsstätte von Papst Franziskus), Teatro Colón, Friedhof La Recoleta mit Evita Peróns Mausoleum (KURZVIDEO), Avenida 9 de Julio mit dem Obelisken, San Telmo, La Boca (KURZVIDEO), Puerto Madero, Café Tortoni, El Ateneo Grand Splendid und die beeindruckende Floralis Genérica.
Das Abendessen wird für die gesamte Gruppe serviert. Später spazieren wir noch durch die Stadt, bevor wir müde ins Bett fallen.

Tag 3 – Tigre-Delta & Tango
Nach einem ausgezeichneten Frühstück geht es ins Tigre-Delta (KURZVIDEO), wo wir eine Bootsfahrt durch das riesige Mündungsgebiet des Río de la Plata unternehmen. Am Nachmittag bleibt Zeit für eigene Entdeckungen: eine Führung im Teatro Colón, Kaffee und Kuchen im Café Tortoni und ein abendliches Gourmet-Menü im Hotel.
Spät in der Nacht besuchen wir noch eine Milonga – Tango gehört einfach zu Buenos Aires. Spannend zu erfahren: In seinen Ursprüngen war Tango ein Tanz zwischen Männern.

Tag 4 – Ushuaia: Fin del Mundo
Noch vor Sonnenaufgang fahren wir zum Flughafen. Ein Charterflug bringt uns nach Ushuaia, der südlichsten Stadt der Welt. Nach kurzer Stadtbesichtigung und Mittagessen besuchen wir den Tierra del Fuego Nationalpark (KURZVIDEO) mit seinen Gletschern, Seen und subantarktischen Wäldern.
Am Hafen liegt bereits unser Schiff: eine luxuriöse Expeditionsyacht einer französischen Reederei mit nur 200 Passagieren – jede Kabine mit persönlichem Butler. Der Kontrast könnte kaum größer sein: drinnen Champagner und Gourmetküche, draußen Eisberge und Sturm.
Nach Sicherheitsübung und erster Einführung genießen wir das Ablegen im Beagle-Kanal.

Tag 5 – Drake Passage & Polarfront
Die Drake Passage zeigt sich von ihrer raueren Seite (KURZVIDEO): Wind bis 60 km/h und Wellen bis zu 10 Meter. Wir überqueren die antarktische Konvergenz – die Grenze zwischen warmen und kalten Meeresströmungen.
Briefings (KURZVIDEO), Parka-Anprobe, Zodiac-Schulungen und das verpflichtende IAATO-Briefing bestimmen den Tag. Abends werden wir beim Captain’s Welcome Cocktail und Gala Dinner verwöhnt – formell, elegant und mit Blick auf tosende See.

Tag 6 – Erste Eisberge & Antarktis erreicht
Der erste Eisberg wird gesichtet – und er ist gewaltig. Kurz darauf entdecken wir Wale. Nach der Dekontamination unserer Kleidung erreichen wir die South Shetland Islands (KURZVIDEO).
Unsere erste Anlandung erfolgt in Half Moon Bay: Zügelpinguine mit Jungtieren, Wedellrobben und eine argentinische Forschungsstation. Ein Wetterumschwung zwingt uns allerdings rasch zurück zum Schiff. Später beobachten wir Orcas direkt vom Balkon unserer Kabine aus.

Tag 7 – Port Lockroy & Paradise Bay
Durch den spektakulären Neumayer-Kanal erreichen wir Port Lockroy (KURZVIDEO), eine ehemalige britische Forschungsstation und heutiges Museum mit Postamt. Tausende Gentoo-Pinguine bevölkern die kleine Insel.
Am Nachmittag geht es weiter in die Paradise Bay. Mit dem Zodiac fahren wir an Robben, Eisbergen und Gletschern vorbei und setzen erstmals Fuß auf den antarktischen Kontinent bei der Brown Station – ein bewegender Moment.

Tag 8 – Cuverville Island & Neko Harbor
Cuverville Island empfängt uns mit riesigen Gentoo-Kolonien und neugeborenen Küken. Skuas kreisen über der Insel auf der Suche nach Beute. Das Schiff gleitet so lautlos durch das Wasser, dass man die vorbeitreibenden Eisschollen knistern hört (KURZVIDEO).
Nachmittags erreichen wir Neko Harbor. Der Blick über die Andvord Bay ist spektakulär, der Schnee sulzig, die Sonne intensiv – fast 10 °C in der Antarktis!

Tag 9 – Wale, Wracks & Wilhelmina Bay
Eine Zodiacfahrt (KURZVIDEO) führt uns zu historischen Wracks und Robbenkolonien. In der Wilhelmina Bay erleben wir intensives Whale Watching: Buckelwale (KURZVIDEO), Minkwale und unvergessliche Begegnungen aus nächster Nähe. Zwischen Eisbergen versteckt erblicken wir einen vor Anker liegenden Dreimaster, die Bark Europa, Baujahr 1911, (KURZVIDEO) Heimathafen Zaandam (NL).

Tag 10 – Weddell Sea & Adéliepinguine
In der westlichen Weddell Sea besuchen wir Devil Island und Paulet Island. Hunderttausende Adéliepinguine, historische Hütten und gewaltige Tafeleisberge prägen diesen Tag. Besonders beeindruckend: Eisberg C19C – so groß wie Belgien.

Tag 11 – Deception Island & letzter Landgang
Sehr früh starten wir zur anspruchsvollen Anlandung bei Baily Head auf Deception Island. Schwarzer Lavastrand, starke Brandung und riesige Zügelpinguin-Kolonien (KURZVIDEO).
Später fahren wir in die Caldera von Deception Bay und beenden den Tag mit unserer letzten Zodiacfahrt bei Hannah Point – Seeelefanten, Pelzrobben und Pinguine verabschieden uns.

Tag 12 – Sturm in der Drake Passage
Windstärke 11 zwingt uns zurück in den offenen Ozean. Fenster werden gesichert, das Bordprogramm übernimmt. Vorträge, Tanz, Musik und das letzte Recap stimmen langsam auf den Abschied ein.

Tag 13 – Zurück nach Ushuaia
Farewell Cocktail, Gala Dinner und die Vorstellung der Crew bilden den emotionalen Abschluss der Seereise. Während des Abendessens erreichen wir Ushuaia.

Tag 14 – Abschied vom Ende der Welt
Nach der Ausschiffung bleibt Zeit für Ushuaia: Stadtbummel, Museo del Fin del Mundo und Besuch des ehemaligen Gefängnisses (KURZVIDEO). Am Nachmittag fliegen wir zurück nach Buenos Aires und genießen am Abend eine beeindruckende Tangoshow im Tango Porteño (VIDEOAUFZEICHNUNG).

Tag 15 & 16 – Heimreise
Über Buenos Aires und London geht es zurück nach Wien. Müde, aber erfüllt von Eindrücken einer Reise, die man nicht vergisst.

Fazit
Diese Antarktis-Expedition war eine Reise der Extreme:
Luxus und Eis, Stille und Sturm, Zivilisation und absolute Wildnis.

Ein Ort, der Demut lehrt – und für immer im Herzen bleibt.
                                                 Die größte Wüste der Erde

Die Antarktis, oft als die „letzte Wildnis der Erde“ bezeichnet, ist eine lebensfeindliche und rekordverdächtige Region. Der riesige Eisschild dominiert die Landschaft, wobei nur ein winziger Bruchteil eisfrei ist. Mit einer Eisdicke von bis zu 5.000 Metern und eisigen Temperaturen von bis zu minus 89,2 °C (im Juli 1983 an der russischen Station Vostok gemessen) zählt die Antarktis zu den kältesten Orten der Erde.

Katabatische Winde peitschen mit bis zu 300 km/h über das Land. Trotz dieser extremen Bedingungen gilt die Antarktis als größte Wüste der Erde, da sie extrem trockene Klimaverhältnisse aufweist.

Doch die Natur hat sich angepasst: Erstaunliches Leben findet sich in den Gewässern und Küstenregionen – perfekt zugeschnitten auf diese unwirtliche Umgebung. Diese Kontraste machen die Antarktis so einzigartig und faszinierend.

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Hervorgehoben

USA

Von New York westwärts, über Washington, Chicago, quer durch das Land, den bekanntesten     Nationalparks bis hin zu den Metropolen im Westen, ~8000 KM Coast to Coast

New York D.C./New Jersey/Maryland/Pennsylvania/New York/Niagara Falls (USA&Canada)   Ohio/Indiana/Illinois/Iowa/South Dakota/Wyoming/Utah/Arizona/Nevada/California

Song Contest 12.-16.05.2026, Vienna – Austria

Welcome to America (1 € = 1,0797 USD) Welcome to Canada (1 € = 1,57782 CAD)
Wechselkurs (Exchange rat) am 24.04.2025

    Komm mit auf eine Reise in Wort, Bild und Film-Come on a journey in words, pictures+films

Ein etwas anderes Reisetagebuch – Reisetagebuch und Länderinfo am Beitragsende

FOTOS:

VIDEOS

New York/Bootsfahrt über den Hudson River-New York State
Washington/Arlington National Cemetery-District of Columbia
Canada/Niagara Falls-Ontario
Chicago/Bootsfahrt am Chicago River zum Lake Michigan-Illinois
Badlands National Park/South Dakota
Yellowstone Nationalpark mit Lower Falls und Old Faithfull/Wyoming
Bryce Canyon/Utha
Grand Canyon/North Rim-Arizona
Grand Canyon/Arizona
Grand Canyon Heli Flight/Arizona
Sequoia National Forrest/Kalifornien
San Francisco/Bootsfahrt in der Bucht von San Francisco-Kalifornien
San Francisco/Fahrt mit dem Cable Car-Kalifornien

20 Tage USA-Rundreise: Von New York bis San Francisco

Erlebe die Vielfalt der USA – von den Metropolen an der Ostküste über beeindruckende Nationalparks bis hin zu den Traumstränden Kaliforniens. In 20 Tagen durchquerten wir die Vereinigten Staaten von New York City bis San Francisco, vorbei an Naturwundern, Kulturstätten und pulsierenden Städten.

Tag 1 - New York
Nach 9,50h Std. Flug von Wien (Direktflug) in New York oder Big Apple – die Stadt die niemals schläft, am späten Abend angekommen. Zeitlich mühsame Einreise. Danach Hotelbezug und noch durch Manhattan gestreift.

Tag 2 - New York erkunden
Es gibt erwartungsgemäß einiges zu entdecken, so zum Beispiel Fifth Avenue, Times Square, Finanzviertel, Central Park, Empire State Building, 9/11 Memorial und Ground Zero – vieles mehr. Eine Bootsfahrt (KUZVIDEO) mit oder ohne Besuch der Lady Liberty sollte aber auf keinen Fall fehlen ebenso ein Besuch in einer der zahlreichen Location. Bei so vielen Eindrücken wird der Tag zu kurz.

Tag 3 - Von New York nach Philadelphia und Washington D. C.
Von NY weiter nach Philadelphia, der Wiege der Nation. Ein Halt, um die Liberty Bell, Independence Hall und einiges mehr zu sehen. Schlussendlich wurde hier die Unabhängigkeit erklärt. Danach weiter nach Washington D.C... Abends lohnt sich ein Bummel durch die Stadt. (ca. 380km)

Tag 4 - Die Hauptstadt erkunden und weiter zu den Niagarafällen
Am morgen früh losstarten, in der Pennsylvania Avenue National Historic Site, das Weiße Haus, dann das Capitol, vieles an weiteren Denkmalen, den Friedhof von Arlington (KURZVIDEO), Arlington House, Kennedy Gravesites), die Staatsbibliothek und die fantastischen Museen sind zu sehen. Heute geht es von der Hauptstadt der USA quer durch den Bundesstaat Pennsylvania zum Gebiet der Großen Seen. Das Ziel wird Niagara Falls (Canada) (KURZVIDEO) mit seinem ‚Weltwunder‘ sein. Eines der besten Fotomotive ist bei Einreise nach Canada von der Rainbow Bridge vor dem Zoll. Am Abend ist ein Besuch der in den Regenbogenfarben wechselnden Wasserfälle ein begehrtes Ziel. Wie mit dem Euro in Ungarn wird auch hier bei Barauslagen der Dollar akzeptiert. (ca.770km)

Tag 5 - Niagara Falls und weiter nach Toledo
Am Morgen ist es von Vorteil die Bootsfahrt frühzeitig zu den Fällen zu machen (im Preis eingeschlossen der Nässeschutz). Alternativ gibt es auch Hubschrauberflüge. Diese müssen aber spätestens am Vortag gebucht werden! Dann zurück in die USA, entlang des Eriesee, Ohio bis nach Toledo auch Glass City genannt. (ca. 530km)

Tag 6 - Chicago am Michigansee
Nach dem Frühstück führt die Reise weiter nach Chicago am Michigansee, das zweitwichtigste Finanz- und Handelszentrum des Landes. Fotofreunde sollten es nicht verabsäumen die Waterfront vom Ufer des Michigansees abzulichten, bevor man noch in die Stadt kommt. Hat man sein Quartier erreicht empfiehlt sich der Besuch des Hancock Towers mit seinem herrlichen Blick über Stadt und See. Eine Bootsfahrt (KURZVIDEO) auf dem Chicago River und ein Bummel durch die Stadt empfehlen sich ebenso. Aufmerksame können dabei auch die nostalgische Tafel ‘Route 66‘ entdecken. (ca. 400km)

Tag 7 - Durch die Kornkammer der USA nach Sioux Falls
Von Chicago zum heutigen Etappenziel gilt es die längste Strecke unserer Reise zu bewältigen. Sie führt uns durch die weiten Ebenen des mittleren Westens – der Kornkammer der USA. Am Abend erreichten wir Sioux Falls in South Dakota, wo wir nächtigen. (ca. 920km)

Tag 8 - Badlands und Mount Rushmore
Heute durchqueren wir South Dakota und halten im Badlands Nationalpark (KURZVIDEO). Die Badlands Wall türmt sich vor uns auf und besticht durch seine Kalksteinformationen. Hinweistafeln machen uns auf die Gefahr von Klapperschlangen aufmerksam. Die Chance Bisons oder Bighorn Schafe zu sehen ist wohl gegeben, aber doch sehr gering. Lediglich einige Bisons bekommen wir zu Gesicht. Umso mehr entschädigt und besticht uns später in den Black Hills die Kulisse von Mount Rushmore mit den im Felsen verewigten Köpfen der Präsidenten Washington, Jefferson, Lincoln und Roosevelt. In Rapid City endet die Fahrt für heute. (ca. 630km)

Tag 9 - Auf nach Cody
Über die Gebirgskette der Bighorn Mountains fahren wir heute weiter nach Cody der Heimat des legendären Buffalo Bill. Cody liegt in unmittelbarer Nähe zum östlichen Eingang in den Yellowstone Nationalpark. (ca. 670km)

Tag 10 - Yellowstone Nationalpark
Ein weiterer Höhepunkt liegt heute vor uns. Der Yellowstone Nationalpark (KURZVIDEO). Als absoluter Höhepunkt des Tages sehen wir die Wasserfälle des Yellowstone River – Lower Falls – am südlichen Ende des ‘Grand Canyon of the Yellowstone‘. Mit 94 m sollen sie knapp doppelt so hoch wie die Niagarafälle sein. Beim Durchqueren sehen wir mehr von Flora, Fauna und geologischer Beschaffenheit der Region. Durch Hinweise auf markante Punkte haben wir das Glück eine kleine Gruppe Wapitis, hier beheimatete Tiere zu sehen. Das Tagesziel ist Jackson am Eingang zum Grand Teton Nationalpark gelegen. Abends nehmen wir die Chance wahr und besuchen ein heute Regional stattfindendes Rodeo. (ca. 370km)

Tag 11 - Grand Teton NP und Salt Lake City
Wir starten frühzeitig, um zunächst den Grand Teton Nationalpark mit seinen klaren Gebirgsseen und schroffen Gipfeln zu besuchen. Danach führt uns die Fahrt über den in Wyoming gelegenen Wintersportort Jackson Hole bis in die Hauptstadt des Mormonenstaates Utah, Salt Lake City. Wir sehen uns nach dem Check-in die Innenstadt, das Capitol und den Mormonentempel, die Kirche ‚Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage‘, den größten Mormonentempel weltweit an. Die hier anwesenden Gläubigen zeigen jene Verhaltensweise wie vormals die Zeugen Jehovas hierzulande. Im Gegensatz zu diesen sind die Mormonen nicht als christliche Glaubensgemeinschaft anerkannt. (ca. 640km)

Tag 12 - Bryce Canyon Nationalpark
Quer durch Utah fahren wir heute in die Welt der Canyons. Zunächst besticht uns der Bryce Canyon Nationalpark (KURZVIDEO) mit seinen bizarren Felsformationen. Wir steigen auf Pfaden hinab in die Tiefe des Canyons und können uns dabei am ständig wechselnden Farbenspiel nicht sattsehen. Beim Aufstieg merken wir wie tief der Canyon ist. Ehe wir zu unserer Lodge fahren, genießen wir das prächtige Farbenspiel in der untergehenden Sonne. Es gibt unzählige Gelegenheiten für schöne Fotos! (ca. 440km)

Tag 13 - Grand Canyon
Wir verlassen heute Utah und wechseln nach Arizona, wo wir den Stausee Lake Powell erreichen. Bald darauf stehen wir vor einem der Weltwunder dieser Erde: am North Rim des Grand Canyon (KURZVIDEO). Es ist schon beeindruckend diese gigantischen Ausmaße der Schlucht zu erfassen. Im Visitors Center (KURZVIDEO) gibt es einen Film darüber zu sehen. Wir haben uns entschieden mit dem Heli die ganze Schönheit des Nationalparks zu erleben. Das war tief beeindruckend. Dazu ist anzumerken, dass man einen Flug (KURZVIDEO) über den Canyon so zeitig wie möglich aber nur am Tag des Fluges bucht da sich das Wetter hier ganz schnell verändert! (ca. 360km)

Tag 14 - Las Vegas
Nachdem wir die Schönheit der Landschaften von Utah und Arizona gesehen haben wenden wir uns heute einer ganz anderen Attraktion zu – Las Vegas. Auf der Fahrt dorthin halten wir beim Planes of Fame Air Museum, ein riesiges Open Air Museum für Flugzeuge und jene die sich dafür begeistern. Nach einem weiteren Stopp an Delgadillo’s Route 66 Gift Shop, sollte man gesehen haben, geht es jetzt direkt nach Las Vegas. Wir fahren am späten Nachmittag über das südliche Ende in die Stadt und halten da am „Welcome to Fabulous Las Vegas“ Schild. Weiter zu unserem Hotel – das liegt direkt am Fremont Street Experience, der größten Videoshow der Welt. Nach einem erfrischenden Bad im Pool starten wir am Abend zum Las Vegas Strip, wo wir uns zu Beginn den Mirage Volcano ansehen, dann entlang des Canale Grande im Hotel Venetian bummeln, uns die Bellagio Fountains – die angeblich schönste Attraktion in Las Vegas – ansehen, um zum Abschluss des Tages noch durch eine lautstarke Fremont Street zu ziehen und dann in unserem Hotelzimmer enden. (ca. 440km)

Tag 15 - Las Vegas bei Tageslicht
Bei Tageslicht ist es eine andere Stadt. Das Leben findet in den großen Hotels statt wo sich eine Menge an Menschen hindurch bewegt um diesen unglaublichen und dennoch schönen Aufwand/Luxus zu erleben. Dabei ist leicht zu übersehen, dass hier, ständig, rund um die Uhr in den Casinos gespielt wird. Wir sind überrascht egal wo und welches Casino es sind vorwiegend Frauen, die dieser Leidenschaft frönen. Wir überlegen eine Fahrt zum Death Valley nehmen, aber ob der hohen Temperaturen davon Abstand und lassen diesen Tag am Pool ausklingen.

Tag 16 - Los Angeles
Wir verlassen die Spielerstadt, fahren quer durch die Mojave Wüste und kommen in das Zentrum von Film und Fernsehen, Los Angeles - Hollywood Glamour und Surferatmosphäre. Wir erleben Hollywood, abseits der Schönen&Reichen, die Nobelgegend Beverly Hills und sehen uns in Downtown Los Angeles um. Zum Sonnenuntergang sind wir am Strand der Santa Monica Pier (Ende der Route 66) und genießen das Versinken der roten Sonnenscheibe am Horizont des Pazifiks. (ca. 640km)

Tag 17 - San Joaquin Tal und Visalia
Fort von LA, fahren wir nach Santa Barbara und weiter nach El Paso de Robles, ein kleines Städtchen mit Großteils Native Americans. Obwohl hier fremd ladet uns der anwesende Pfarrer ein an einer eben stattfindenden Taufe teilzunehmen. Wir sehen noch einen Stammestanz in ihrer Indigenen Tracht bevor wir weiter durch das San Joaquin Tal welches zu den wichtigsten, produktivsten, landwirtschaftlichen Gebieten von Amerika zählt nach Visalia fahren. (ca. 350km)

Tag 18 - Sequoia NP und Carmel-by-the-Sea
Visalia verlassen wir am frühen Morgen, um bald darauf den im zentralen Teil der Sierra Nevada gelegenen Sequoia Nationalpark (KURZVIDEO) zu erreichen. Er hat sehr viel zu bieten: Gebirgsseen, Felsen, Wälder und seine Baumgiganten, die Riesenmammutbäume welche mehr als 80 m hoch und einen Durchmesser von über 11 m erreichen können! Der bekannteste davon ist der General Grant Tree. Wir lösen uns dann von dieser Gigantomanie und fahren nochmals zurück an die Pazifikküste nach Carmel-by-the -Sea, ein Künstlerstädtchen. Von dort ist es nicht allzu weit nach Monterey und weiter zu unserem letzten Ziel, San Francisco. Dahin halten wir noch an der Casa de Fruta, ein großer Laden, von Natives geführt um von deren Sortiment an Früchten, Nüssen, und vielem mehr (BIO) zu kosten. Nicht versäumen! (ca. 410km)

Tag 19 - San Francisco
San Francisco – Wir beginnen den Tag mit Blick auf die City Hall vom Memorial Court aus. Dann schauen wir zum Corona Heights Park hoch, um den Blick über die Stadt zu genießen bevor wir weiter zum Alamo Square mit den Painted Ladies den bekannten viktorianischen Häuser San Franciscos kommen. Besuchen noch den Golden Gate Park, ehe wir beim weltweit bekannten Wahrzeichen der im Art Déco gebauten Golden Gate Bridge ankommen. Eine Fahrt über oder auch ein Gang auf die Brücke lohnt sich wegen der Sicht auf die Bucht und die ehemalige Gefängnisinsel Alcatraz auf jeden Fall. Über die Lombard Street (krummste Straße der Welt) und Ghiradelli Square geht’s weiter zur Fishermans Wharf dem ehemaligen Fischerhafen, heute das meistbesuchte Ausflugsziel. Die Ohrenrobben auf Pier 39 sind hier die Touristenattraktion. Unbedingt soll eine Harbor Cruise (KURZVIDEO) und eine Fahrt mit der Cable Car (KURZVIDEO) nicht ausgelassen werden. An der Kreuzung Market Street/Powell Street ist die Drehscheibe für die Linie Powell&Hyde und Powell&Mason. Tipp: Einen kurzen Spaziergang von Fishermans Wharf entfernt, in der Nähe von Pier 39 endet die von der Powell Street kommende Cable Car, mit weniger an Wartezeit für eine Fahrt. Wir lassen den letzten Abend am amerikanischen Kontinent bei einem Dinner mit Blick auf Bucht, Alcatraz, Golden Gate Bridge, nach mehr als 8000km Fahrt und einer Menge neu gewonnener Eindrücke ausklingen.

Tag 20 - Rückreise
Für die Rückreise nach Europa sollte trotz der vielen Zubringer zum Airport genügend Zeit und eine bestätigte Fahrt dorthin gewährleistet sein. Ein mehr an Zeit muss man auch für den Check-In und Zoll miteinrechnen. United Airlines bringt uns nach Zürich und unsere AUA

Und wer jetzt das Gefühl verspürt, dorthin zu reisen kann sich vielleicht die eine oder andere Anregung mitnehmen.

                        Die Vereinigten Staaten von Amerika – Ein Land voller Vielfalt

Die USA präsentieren sich als schillernder Schmelztiegel unterschiedlicher Herkunft. Während die Ureinwohner – die Indianer – heute nur noch etwa 1 % der Bevölkerung ausmachen, dominieren Menschen europäischer Abstammung mit rund 72 %. Hinzu kommen etwa 13 % Afroamerikaner, 5 % Asiaten und 3 % Personen mit mehreren ethnischen Hintergründen. Diese vielfältige Bevölkerungsstruktur prägt die sozialen Schichten und Dynamiken des Landes.

Naturwunder und Nationalparks
Die Naturlandschaften der USA sind beeindruckend: 63 Nationalparks und hunderte weitere Schutzgebiete bieten Lebensraum für eine enorme Artenvielfalt. Dort leben etwa 400 Säugetierarten, 750 Vogelarten, 500 Arten von Reptilien und Amphibien sowie über 90.000 Insektenarten. Besonders hervorzuheben ist der Yellowstone-Nationalpark, das weltweit erste Großschutzgebiet, das einen Meilenstein im Umweltschutz setzt.

Historische und soziale Meilensteine
Ein bedeutender Einschnitt in der amerikanischen Geschichte war die Präsidentschaftswahl von 1920, bei der zum ersten Mal Frauen das Wahlrecht nutzten. Auf sozialer Ebene bietet die Social Security als bundesweite Rentenversicherung die wichtigste Absicherung im Alter. Gleichzeitig übernehmen die USA durch die Unterzeichnung internationaler Konventionen auch Pflichten, etwa die Überprüfung der Menschenrechtssituation durch den UNO-Menschenrechtsrat.

Wirtschaft und Infrastruktur
Die USA verfügen über die weltweit größte Volkswirtschaft (Stand 2023, gemessen am Bruttoinlandsprodukt) und ein beeindruckendes Straßennetz von über 6,5 Millionen Kilometern – das längste der Erde. Diese Infrastruktur ermöglicht Roadtrips wie unseren, bei denen man in kurzer Zeit eine unglaubliche Vielfalt erleben kann.

Kultur, Politik und Gesellschaft
Anders als in vielen anderen Ländern gibt es in den USA kein zentrales Kulturministerium, was zu einer dezentralen, vielfältigen Kulturförderung führt. In der Literatur stehen politische und soziale Themen, aber auch ökologische Herausforderungen, Armut, Gewalt, technisierte Entfremdung und spirituelle Fragestellungen im Mittelpunkt. Kritisch betrachtet wurde zudem der 45. Präsident, der durch wiederholte Versuche, Medien vom Weißen Haus fernzuhalten, starke Reaktionen im Pressesektor auslöste.

Feiertage und Patriotismus
Die nationalen Feiertage spiegeln die besondere Struktur des Landes wider. Neben religiös geprägten Festen wie Weihnachten und Neujahr stehen vor allem patriotische Ereignisse im Mittelpunkt – ein Ausdruck der strikten Trennung von Staat und Kirche.

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ÄGYPTEN

                                (Im Land der Pharaonen) – Ein etwas anderer Rückblick                                  Song Contest 12.-16.05.2026, Vienna – Austria

1 € = 54,62319 EGP                      مرحبا بكم فى مصر   

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Bilder:              

Kom Ombo/Assuan
                                        Ägypten – Eine Reise durch Zeit, Kultur und Natur

Ägypten ist ein Land, das seit Jahrtausenden fasziniert. Als Wiege einer der ältesten Hochkulturen der Welt verbindet es monumentale Geschichte mit lebendiger Gegenwart. Zwischen geheimnisvollen Pyramiden, fruchtbaren Nil Oasen und traumhaften Küsten am Roten Meer erwartet Besucher ein Reiseziel voller Kontraste, Farben und unvergesslicher Eindrücke.

Faszinierende Geschichte zum Anfassen
Bereits um 3000 v. Chr. entstand entlang des Nils eine Hochkultur, deren Spuren bis heute sichtbar sind. Gewaltige Tempelanlagen, kunstvoll verzierte Gräber und legendäre Bauwerke wie die Pyramiden von Gizeh oder die Sphinx zeugen von der Macht und dem Wissen der Pharaonen. Historische Städte wie Luxor und Alexandria lassen die Antike lebendig werden und machen Ägypten zu einem einzigartigen Freilichtmuseum.

Der Nil – Lebensader und Erlebnisroute
Der Nil prägt Ägypten wie kein anderer Fluss. Er durchzieht das Land von Süden nach Norden und bildet seit Jahrtausenden die Grundlage für Leben und Kultur. Eine Nilkreuzfahrt zählt zu den eindrucksvollsten Reiseerlebnissen: Vorbei an Tempeln, Palmenhainen und kleinen Dörfern gleitet man durch eine Landschaft, die sich seit der Antike kaum verändert hat. Beliebte Routen führen von Luxor über Assuan bis zu den imposanten Tempeln von Abu Simbel.

Traumhafte Küsten und Wüstenlandschaften
Neben seiner reichen Geschichte bietet Ägypten auch beeindruckende Naturlandschaften. Die Küsten des Roten Meeres locken mit ganzjährig warmem Klima, feinen Sandstränden und spektakulären Korallenriffen – ein Paradies für Badeurlauber, Taucher und Schnorchler. Gleichzeitig eröffnen die Weiten der Wüste eine ganz andere Seite des Landes: Stille Oasen, goldene Dünen und klare Sternennächte sorgen für unvergessliche Momente.

Lebendige Städte und orientalische Atmosphäre
In den Städten Ägyptens trifft Tradition auf Moderne. Kairo begeistert mit einer einzigartigen Mischung aus Geschichte und pulsierendem Leben – von der Zitadelle über prächtige Moscheen bis hin zum berühmten Basar Khan El-Khalili, wo Düfte, Farben und Stimmen ein authentisches Orient-Erlebnis schaffen. Auch Alexandria mit seiner mediterranen Atmosphäre und maritimen Geschichte lädt zum Entdecken ein.

Kultur, Feste und Gastfreundschaft
Ägypten lebt nicht nur von seiner Vergangenheit, sondern auch von seinen Traditionen. Religiöse und kulturelle Feste wie der feierlich begangene Ramadan oder das fröhliche Frühlingsfest Sham el-Nisim geben Reisenden einen tiefen Einblick in das Alltagsleben. Die herzliche Gastfreundschaft der Menschen macht jede Reise besonders und sorgt dafür, dass Besucher sich willkommen fühlen.

Ägypten ist mehr als ein Reiseziel – es ist eine Reise durch die Geschichte der Menschheit, kombiniert mit Sonne, Natur und orientalischem Flair.

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ÖSTERREICH (1100 Wien)

Welcome to Austria Song Contest 12.-16.05.2026, Vienna – Austria

WIEN 10. Gemeindebezirk-Favoriten Vienna 10. District-Favoriten

EINBLICKE – Insights

                                        Wien Favoriten – Der 10. Bezirk im Süden Wiens

Favoriten ist der südlichste und zugleich bevölkerungsreichste Bezirk Wiens. Rund 200.000 Menschen leben hier – das entspricht etwa 10 % der Wiener Bevölkerung. Der 10. Bezirk zeichnet sich durch eine große Vielfalt aus: von historischen Arbeiterquartieren über moderne Stadtentwicklungsprojekte bis hin zu weitläufigen Grün- und Erholungsgebieten.

Historische Entwicklung und Katastralgemeinden
Der nördliche Teil Favoritens umfasst das historische Favoriten, das sich ab den 1860er-Jahren als Fabrik- und Arbeiterviertel entwickelte. Typisch für diesen Bereich ist das rasterförmige Straßennetz mit über 100 Jahre alten Wohnhäusern und ehemaligen Industrieanlagen.
Favoriten entstand als eigener Bezirk durch die Abtrennung von Teilen des 4. und 5. Bezirks – umgangssprachlich auch als der „10. Hieb“ bezeichnet. Mehrfache Eingemeindungen, Grenzverschiebungen sowie Umstrukturierungen während der NS-Zeit und nach dem Zweiten Weltkrieg prägten das heutige Erscheinungsbild des Bezirks.

Architektur zwischen Tradition und Moderne
Im westlichen Teil Favoritens treffen architektonische Gegensätze aufeinander:
der Georg-Washington-Hof, ein markanter Gemeindebau aus der Zwischenkriegszeit
moderne Büro- und Hochhausbauten wie der Business Park Vienna mit dem Vienna Twin Tower
Diese Mischung spiegelt den Übergang von klassischer Moderne zu zeitgenössischer Stadtarchitektur wider.

Neue Stadtquartiere rund um den Hauptbahnhof
Der Wiener Hauptbahnhof, der ab 2012 schrittweise in Betrieb ging und 2015 fertiggestellt wurde, bildet heute einen zentralen Knotenpunkt des Bezirks. Auf dem ehemaligen Bahngelände entstanden die neuen Stadtteile:
Quartier Belvedere
Sonnwendviertel
Diese Gebiete stehen für moderne Stadtentwicklung, nachhaltiges Wohnen und neue Arbeitsräume.

Soziale Vielfalt und Wandel im Süden
Südlich davon, östlich der Absberggasse, liegt das Kretaviertel – ein traditionell sozial geprägtes Wohngebiet. Durch kulturelle Initiativen und die Umnutzung der ehemaligen Ankerbrotfabrik sind hier erste Zeichen von Gentrifizierung sichtbar.

Grünflächen und Erholungsgebiete in Favoriten
An die dicht bebauten Stadtteile schließt ein teilweise unterbrochener Grüngürtel an, der vielfältige Freizeit- und Erholungsmöglichkeiten bietet:
Erholungsgebiet Wienerberg
Sommerbad am Laaer Berg
Laaer Wald (Naturschutzgebiet)
Golfanlage Wienerberg
Besonders bekannt ist der Böhmische Prater, der 1882 als kleines Vergnügungszentrum entstand und bis heute ein beliebtes Ausflugsziel ist.
Im Osten Favoritens treffen der Kurpark Oberlaa, die Therme Wien, landwirtschaftlich genutzte Flächen sowie der Zentralverschiebebahnhof Wien-Kledering aufeinander – ein weiteres Beispiel für die außergewöhnliche Vielfalt des Bezirks.

Herkunft des Namens Favoriten
Der Name Favoriten leitet sich von der barocken Favorita, einem ehemaligen kaiserlichen Jagdschloss, ab. Die Überreste dieses Bauwerks befinden sich heute im 4. Bezirk Wieden.

Fazit: Ein Bezirk mit vielen Gesichtern
Wien Favoriten präsentiert sich als facettenreicher Stadtbezirk, in dem historische Industrie- und Arbeiterquartiere, moderne Architektur sowie großzügige Grün- und Erholungsflächen ein vielschichtiges urbanes Mosaik bilden.

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INDONESIEN (Bali)

(Memories of Bali) Ein etwas anderer Rückblick Song Contest 12.-16.05.2026, Vienna – Austria

Selamat datang di Indonesia di Bali (1 €=17909,52 IDR)
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                                             Bali – Meine Reise auf die Insel der Götter

Schon beim ersten Atemzug auf Bali wird mir klar: Diese Insel ist anders. Die Luft ist tropisch warm, feucht und trägt einen Hauch von Salz und Blüten – ein Duft, der sofort die Sinne belebt. Ich stehe in Denpasar, dem pulsierenden Herz Balis, und spüre das Leben dieser Insel schon beim ersten Schritt aus dem Flughafen.

Zwischen Vulkanen und Himmel
Auf meiner Fahrt durch die Insel werde ich von der imposanten Landschaft überwältigt. Bali ist vulkanisch geprägt – drei Viertel der Insel bestehen aus Bergen und Hügeln, die majestätisch in den Himmel ragen. Besonders der Gunung Agung fasziniert mich: Mit 3.142 Metern thront er wie ein Wächter über der Insel. Die Balinesen erzählen mir, dass hier die Götter wohnen. Ich kann förmlich spüren, warum dieser Vulkan so verehrt wird – er strahlt Ruhe und Kraft zugleich aus.

Die Magie der Tausend Tempel
Was mich auf Bali sofort fesselt, ist die allgegenwärtige Spiritualität. Überall stoße ich auf kunstvoll gestaltete Tempel – kleine Schreine am Straßenrand, große Anlagen inmitten von Reisfeldern. Überall liegen Opfergaben aus Blüten, Reis und Räucherstäbchen. Bali wird nicht umsonst die „Insel der Tausend Tempel“ genannt.
Ich erinnere mich an einen Moment, als ich an einem kleinen Dorf-Tempel vorbeikam: Eine ältere Frau arrangierte geduldig kleine Opfergaben, während Kinder um sie herum spielten. Es war ein kleiner, scheinbar unscheinbarer Moment – und doch habe ich noch nie etwas so Berührendes gesehen. Bali lebt seine Rituale jeden Tag, und man wird automatisch Teil davon.

Mythen, Ahnenkult und Schamanen
Die Geschichten Balis sind ebenso faszinierend wie seine Landschaft. Das Meer gilt als Unterwelt, die Vulkane sind Wohnorte der Götter, Ahnen sind allgegenwärtig. Ich treffe Heilpraktiker und Schamanen, die mir von alten Ritualen erzählen, die noch heute praktiziert werden. Es ist eine Welt, in der Glaube und Alltag untrennbar miteinander verbunden sind. Ich fühle mich wie ein stiller Beobachter eines alten, lebendigen Netzwerks aus Traditionen und Spiritualität.

Geschichte, die man spürt
Balis Geschichte ist lang und bewegend: Erste Siedler kamen vermutlich um 1500 v. Chr. aus Südindien, später prägten hinduistische Könige die Kultur, gefolgt von niederländischer Kolonialisierung und einer kurzen japanischen Besatzung. Heute ist Bali Teil des unabhängigen Indonesiens, und dennoch spüre ich die Jahrhunderte alten Einflüsse an jeder Ecke – in Tempeln, Tänzen, Musik und in der Lebensart der Menschen.

Zwischen Touristenströmen und Tradition
Natürlich ist Bali auch ein touristischer Hotspot. Kuta, Legian und Seminyak wirken modern und westlich, doch nur wenige Kilometer weiter entdecke ich die ursprüngliche Insel: Reisfelder, traditionelle Zeremonien, Tänze und das hypnotische Gamelan. Ich setze mich auf eine kleine Terrasse zwischen grüne Reisterrassen, höre das Wasser plätschern und die Tempelglocken im Wind – und plötzlich fühle ich, dass Bali mehr ist als ein Reiseziel.

Bali – Mehr als ein Urlaub
Am Ende meiner Reise wird mir klar: Bali lässt sich nicht einfach besuchen – man muss es fühlen. Die imposante Natur, die tief verwurzelten Traditionen und die spirituelle Kraft der Insel verschmelzen zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Bali ist ein Ort, der einen verzaubert, verändert und noch lange in Erinnerung bleibt.

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Reisen ist Sehnsucht nach dem Unbekannten

“Reisen ist Sehnsucht nach dem Unbekannten” ist ein Zitat von Kurt Tucholsky, welches die Faszination des Reisens auf den Punkt bringt.

Warum Reisen unser Leben bereichert
Reisen bedeutet mehr als nur Ortswechsel. Es ist eine Bereicherung für Körper, Geist und Seele:
neue Eindrücke und Perspektiven
persönliche Weiterentwicklung
Inspiration durch andere Kulturen
unvergessliche Erlebnisse und Begegnungen
Jede Reise hinterlässt Spuren – in Form von Erinnerungen, Geschichten und Emotionen, die ein Leben lang bleiben.

Die Vorfreude auf das Reisen
Schon die Planung einer Reise kann glücklich machen. Das Zusammenstellen von Packlisten, das Lesen von Reiseführern, das Betrachten von Bildern des Reiseziels oder das Planen von Aktivitäten steigert die Vorfreude und wirkt oft sogar stressreduzierend.
Studien zeigen, dass allein die Aussicht auf eine bevorstehende Reise das allgemeine Wohlbefinden erhöhen kann – ein schöner Beweis dafür, wie stark Reisen unsere Emotionen beeinflusst.

Erinnerungen, die bleiben
Ferne Länder locken mit Abenteuern, einmaligen Augenblicken und unvergesslichen Glücksmomenten. Wer reist, sammelt Geschichten und Eindrücke, die ein Teil der eigenen Identität werden.
Denn:
Wer reist, hat etwas zu erzählen – und kehrt meist mit einem imaginären Rucksack voller Erfahrungen aus anderen Ländern und Kulturen zurück.

Fazit: Reisen als Quelle der Inspiration
Reisen ist mehr als Urlaub. Es ist Neugier, Sehnsucht, Entwicklung und Lebensfreude zugleich. Die Sehnsucht nach dem Unbekannten treibt uns an, die Welt zu entdecken – und dabei auch uns selbst ein Stück näherzukommen.

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HONGKONG mit Lantau/THAILAND

(Memories of Hong Kong, Lantau and Thailand) – Ein etwas anderer Rückblick

Song Contest 12.-16.05.2026, Vienna – Austria

1€ = 9,18 HKD 歡迎來到香港 1€ = 8,6538 MOP  歡迎來到澳門  1 € = 36,664 THB ยินดีต้อนรับสู่ประเทศไทย
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                     Hong Kong – Zwischen Wolkenkratzern, Wohnungsnot und grünen Oasen

Hongkong gilt als eine der faszinierendsten Städte Asiens – modern, dicht bebaut und gleichzeitig überraschend grün. Rund 7,5 Millionen Menschen leben hier auf engem Raum. Englisch und Chinesisch sind Amtssprachen, und viele Einwohner wechseln mühelos zwischen beiden Welten.

Doch hinter der glänzenden Skyline verbirgt sich eine harte Realität. Die Wohnkosten zählen zu den höchsten weltweit. Viele Menschen leben in extrem kleinen Apartments oder warten jahrelang auf eine Sozialwohnung. Die geografische Lage zwischen Meer und Bergen lässt kaum Platz für neue Bebauung, weshalb Hochhäuser das Stadtbild dominieren.

Trotzdem besitzt Hongkong eine andere, ruhigere Seite. Dort, wo keine Wolkenkratzer stehen, erstrecken sich immergrüne Wälder, Parks und Wanderwege. Diese grünen Rückzugsorte sind essenziell für das Leben in der Megacity – und machen Hongkong zu einer Stadt voller Kontraste.

Lantau Island – Natur, Big Buddha und die stille Seite Hongkongs

Nur eine kurze Fahrt von der Innenstadt entfernt liegt Lantau Island – die größte Insel Hongkongs und ihr grünes Herz. Schon die Fahrt mit der Ngong-Ping-360-Seilbahn ist ein Erlebnis: Unter dir ziehen dichte Wälder, Berge und kleine Dörfer vorbei. Das spirituelle Zentrum der Insel ist das Po-Lin-Kloster mit dem berühmten Tian-Tan-Buddha, besser bekannt als „Big Buddha“. Die 34 Meter hohe Bronzestatue zieht Pilger und Besucher aus aller Welt an und strahlt eine beeindruckende Ruhe aus.

Lantau Island ist nicht nur landschaftlich beeindruckend, sondern auch historisch bedeutsam. Bereits in der Jungsteinzeit lebten Menschen auf der Insel. Später entwickelte sie sich während der Han- und Tang-Dynastie zu einem Zentrum der Salzproduktion – ein wertvolles Gut unter kaiserlicher Kontrolle.

Im 13. Jahrhundert fand der Hof der Südlichen Song-Dynastie zeitweise Zuflucht auf Lantau. Währenddessen machten Piraten die Küsten unsicher. Besonders der legendäre Cheung Po Tsai kontrollierte zeitweise große Teile des Südchinesischen Meeres.

Thailand verstehen – Geschichte, Monarchie und kulturelle Vielfalt

Thailand, früher Siam genannt, liegt im Herzen Südostasiens und fasziniert durch seine Gegensätze. Die Hauptstadt Bangkok steht sinnbildlich für diesen Mix aus Tradition und Moderne – Tempel treffen auf Wolkenkratzer, Streetfood auf Luxusmalls.

Das Land ist eine konstitutionelle Monarchie. König Bhumibol Adulyadej prägte Thailand über Jahrzehnte hinweg. Seit 2016 ist sein Sohn Maha Vajiralongkorn König. Trotz politischer Instabilität gilt die Monarchie für viele Thailänder als identitätsstiftender Faktor.

Kulturell ist Thailand von indischen, kambodschanischen und chinesischen Einflüssen geprägt. Respekt gegenüber Älteren, flexible Feiertage nach dem lunisolaren Kalender und regionale Sprachen prägen den Alltag. Diese Vielfalt macht Thailand zu einem Land, das Reisende immer wieder neu überrascht.

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CUBA

(Memories of Cuba) Ein etwas anderer Rückblick

Bienvenido a Cuba (1€ = 1,2142 CUP) Song Contest 12.-16.05.2026, Vienna – Austria

Wechselkurs (Exchange rat) vom 24.04.2025

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Bilder:

                                      Kuba – Rhythmus, Lebensfreude und karibische Seele

Kuba ist mehr als ein Reiseziel – es ist ein Lebensgefühl. Der größte Inselstaat der Karibik liegt in den Großen Antillen und begeistert mit einer einzigartigen Mischung aus kolonialem Erbe, tropischer Natur und unvergleichlicher Lebensfreude. Neben der Hauptinsel gehören die Isla de la Juventud und über 4.000 kleinere Inseln und Korallenriffe zum kubanischen Archipel.

Städte voller Geschichte und Charakter
Die pulsierende Hauptstadt Havanna ist das kulturelle Herz des Landes. Zwischen pastellfarbenen Kolonialbauten, Oldtimern und lebendigen Plätzen scheint die Zeit stillzustehen – und gleichzeitig zu tanzen. Weitere Städte wie Santiago de Cuba, Camagüey oder Holguín spiegeln regionale Vielfalt, Musiktraditionen und historische Tiefe wider.

Ein Land mit eigener Identität
Kuba geht seinen eigenen Weg. Das politische System prägt den Alltag ebenso wie das starke Gemeinschaftsgefühl der Menschen. Trotz wirtschaftlicher Herausforderungen legt der Staat großen Wert auf Bildung und Gesundheitsversorgung, die in der Karibik als vorbildlich gelten. Internationale medizinische Hilfsprogramme unterstreichen Kubas humanitäches Engagement weit über die eigenen Grenzen hinaus.

Karibische Natur und tropische Vielfalt
Kuba ist ein Paradies für Naturliebhaber: weiße Sandstrände, türkisfarbenes Meer, Tabakfelder, Zuckerrohrplantagen und üppige Regenwälder prägen das Landschaftsbild. Rund 15 Nationalparks und sechs Biosphärenreservate schützen die außergewöhnliche Artenvielfalt. Besonders bekannt ist der Parque Nacional Alejandro de Humboldt, einer der artenreichsten Naturparks der Karibik.

Musik, Tanz und kulinarische Genüsse
Kaum ein Land ist so eng mit Musik verbunden wie Kuba. Son, Salsa, Rumba, Mambo, Cha-Cha-Cha – viele weltberühmte Rhythmen haben hier ihren Ursprung. Musik erklingt in Bars, auf Straßen und in Hinterhöfen und ist fester Bestandteil des Alltags.
Auch die Küche erzählt Geschichten: Spanische, afrikanische und karibische Einflüsse vereinen sich zu aromatischen Gerichten mit Reis, Bohnen, Kochbananen, Fisch und würzigen Saucen.
Oldtimer, Lebenskunst und Authentizität
Ein besonderes Markenzeichen Kubas sind die liebevoll gepflegten klassischen US-Autos der 1950er-Jahre, die das Straßenbild prägen. Sie sind Symbol für Einfallsreichtum, Nostalgie und kubanische Kreativität – ebenso wie die Gelassenheit und Herzlichkeit der Menschen.

Warum Kuba bereisen?
Kuba fasziniert durch seine Authentizität, seine kulturelle Tiefe und seine starke Identität. Es ist ein Land der Kontraste, der Improvisation und der Lebensfreude – ein Ort, an dem Geschichte spürbar ist und jeder Tag von Musik begleitet wird.

Kuba ist kein perfektes Paradies – aber ein unvergessliches.

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JAPAN

(Memories of Japan) Ein etwas anderer Rückblick Song Contest 12.-16.05.2026, Vienna – Austria

日本へようこそ (1 EUR = 162,64 JPY)
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Bilder:

                                              Japan – Wo Tradition auf Zukunft trifft

Japan verzaubert. Als „Land der aufgehenden Sonne“ ist der Inselstaat ein Ort faszinierender Gegensätze: stille Zen-Gärten neben pulsierenden Metropolen, jahrhundertealte Tempel im Schatten futuristischer Wolkenkratzer und tief verwurzelte Traditionen, die harmonisch mit modernster Technologie verschmelzen. Ein Land dessen Herz Altes mit Anmut bewahrt und Neues mit visionärem Geist umarmt.

Ein Land der Vielfalt und Kontraste
Japan erstreckt sich über mehrere tausend Kilometer und vereint beeindruckende Klimazonen unter einem Himmel. Im Norden begeistert Hokkaidō mit schneereichen Wintern, erstklassigen Skigebieten und unberührter Natur, während im Süden Okinawa mit subtropischem Klima, türkisblauem Meer und palmengesäumten Stränden lockt.
Die Jahreszeiten sind ein Erlebnis für sich: Kirschblüten im Frühling, monsunartige Regenfälle im Frühsommer, farbenprächtige Herbstlandschaften und winterliche Schneeszenarien prägen den Rhythmus des Landes.

Naturwunder zwischen Bergen und Meer
Über 70 % Japans Fläche sind von Bergen und dichten Wäldern bedeckt – ein Paradies für Naturliebhaber. Die einzigartige Insellage hat eine eigenständige Tier- und Pflanzenwelt hervorgebracht. Mit etwas Glück lassen sich Japanmakaken, Sikahirsche oder seltene Wildtiere wie der japanische Serau entdecken.
Auch Vogelfreunde und Taucher kommen auf ihre Kosten: Mehr als 500 Vogelarten und fischreiche Küstengewässer machen Japan zu einem Hotspot der Biodiversität.

Kultur, Gesellschaft und Lebenskunst
Japan ist bekannt für seine kulturelle Geschlossenheit, seine Höflichkeit und seinen ausgeprägten Sinn für Gemeinschaft. Gleichzeitig gilt das Land als eines der sichersten und lebenswertesten der Welt. Die hohe Lebenserwartung, eine ausgezeichnete medizinische Versorgung und ein starkes Bildungssystem spiegeln die hohe Lebensqualität wider.
Reisende erleben hier eine Kultur, die Respekt, Achtsamkeit und Ästhetik in den Alltag integriert – sei es bei einer Teezeremonie, in der japanischen Küche oder im harmonischen Stadtbild.

Ein modernes Land mit Geschichte
Trotz seiner Innovationskraft steht Japan vor Herausforderungen wie dem demografischen Wandel und gesellschaftlichen Veränderungen. Doch gerade dieser Spannungsbogen macht das Land so spannend: Ein Staat, der aus seiner Geschichte gelernt hat und sich seit Jahrzehnten den Werten von Frieden, Demokratie und internationaler Offenheit verpflichtet fühlt.

Warum Japan bereisen?
Ob du durch neonleuchtende Straßen Tokios schlenderst, in einem traditionellen Ryokan übernachtest, heiße Quellen genießt oder die Ruhe eines Shintō-Schreins erlebst – Japan berührt auf vielfältige Weise.

Japan ist kein Reiseziel, das man nur besucht. Es ist ein Land, das man fühlt.

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PILGERZIELE EUROPAS

Song Contest 12.-16.05.2026, Vienna – Austria AVIGNON, LOURDES, SAN SEBASTIAN, LEON, SANTIAGO DE COMPOSTELA, PORTO, FATIMA, ALBUFEIRA, SEVILLA, GRANADA, VALENCIA, MONTSERRAT, BARCELONA, LE PUY EN VELAY, BEAUNE, MEERSBURG

Grüezi in der Schweiz / Bienvenue en France / Bienvenido a España / Bem vindo a Portugal Willkommen in Deutschland

1 € = 0,9525 CHF Wechselkurs (Exchange rate) vom 24.04.2025

Komm mit auf eine Reise in Wort, Bild und Film-Come on a journey in words, pictures+films

Ein etwas anderes Reisetagebuch – Reisetagebuch und Länderinfo am Beitragsende Inklusive Ratatouille-Rezept vom französischen Jakobsweg, aus den Midi-Pyrenäen

FOTOS:

VIDEOS:

Avignon-Vaucluse



Lourdes-Hautes Pyrénées
Santiago de Compostela-A Coruna
Fatima-Santarém
Montserrat-Barcelona

Reisetagebuch – The travel diary

Tag 1

Los geht es nachts im Schlafwagen nach Innsbruck, wo wir frühmorgens eintreffen. Kurz darauf der Pick Up in den kommenden Reisebus mit Reisegruppe und geistlicher Reiseleitung. Nach einem gegenseitigen Kennenlernen starten wir los Richtung Schweiz. Über Zürich und mit einigen Stopps kommen wir am frühen Abend in Avignon, der Stadt der Päpste, am Rhone Ufer liegend, an. Nach dem Abendessen beeilen wir uns zum Papstpalast zu kommen. Hier gibt es im Innenhof abends eine grandiose Lichtshow die ´Luminessences d´Avignon´, welche die Geschichte des Palastes mit viel Farbe und Sound erzählt. Die Ausführungen gibt es auf Englisch oder Französisch. Danach schlendern wir durch die Stadt in unser Quartier zurück. (935 Km)

Tag 2

Am Morgen nach dem Frühstück, bevor wir in das Zentrum eintauchen halten wir für ein Foto an der Pont Saint-Bénézet. Dann geht’s weiter in die Altstadt, vorbei an der Oper zum Palais des Papes, der Kathedrale Notre-Dame-des-Doms, dem Petit Palais und hinan auf das Rocher des Doms von dessen Anhöhe sich eine wunderbare Sicht über die Rhone Ebene ergibt (Kurzvideo). Wir gehen zurück, vorbei an prächtigen, mittelalterlichen Häusern bis zum Boulevard de la Ligne, wo der Bus auf uns wartet. Zu Beginn der Abfahrt gibt es das sich täglich wiederholende Ritual eines Gebetes. Wir setzen die Reise fort zum ersten Höhepunkt der Reise, Lourdes, wo wir zeitgerecht vor Beginn der Marianischen Prozession eintreffen. Nach deren Ende geht es zum Hotel. Unterwegs erstehen wir Kerzen für die täglich um 21:00h stattfindende Lichterprozession. Nach dem Dinner gehen wir den kurzen Weg durch die Stadt, um rechtzeitig vor Beginn bei der Grotte von Massabielle zu sein. Nachdem sich die Prozession in Bewegung gesetzt, vornweg trägt man die Statue Mariens, führt sie über die Esplanade bis zur Rosenkranzbasilika. Wie alle Wallfahrer in der Prozession entzünden auch wir die mitgebrachten Kerzen als Erinnerung an unsere Taufe. Gebetet wird der Rosenkranz bis zum Ende, wo dann der Segen gespendet wird. Nur langsam löst sich die Menge auf. Wir gehen in den Kreisen der vielen Pilger aus aller Welt zurück zum Hotel. (500 Km)

Tag 3

Noch vor dem Frühstück beginnen wir den Tag mit einem feierlichen Gottesdienst an der Erscheinungsgrotte, wo die „weiße Dame“ dem kleinen Mädchen Bernadette erschien (Der Glassarg der Hl. Bernadette befindet sich in Nevers, Kirche St. Gildard), gehen noch einmal zu den drei übereinander liegenden Kirchen (Basilika der Unbefleckten Empfängnis, Krypta, die erste Kirche in Lourdes und die farbenprächtige Rosenkranzbasilika). Dann steigen wir hinab in die Papst Pius X. geweihte größte (12.000m²/25.000 Pilger) unterirdische Basilika der Welt (Kurzvideo). Kehren danach für das Frühstück ins Hotel zurück, steigen im Anschluss daran in den schon wartenden Bus mit dem Ziel San Sebastian. Hier angekommen steigen wir am Ufer des Rio Urumea vom Bus auf einen Bummelzug zur Stadtrundfahrt um. Dann bleibt noch Zeit für einen Besuch in der von den Einheimischen liebevoll La Parte Vieja genannten Altstadt. Wir sehen unter anderem den Plaza de la Constitución und ein wahres Labyrinth an kleinen Straßen, die von Pintxo-Bars (Baskische Version der Tapas) und Geschäften gesäumt werden. In einer dieser Pintxo-Bars nehmen wir einen Imbiss zu uns, um dann zum Ausgangspunkt zurückzukehren. Wir fahren weiter und stoppen in Burgos wo wir die Catedrale de Burgos in ihrer großartigen Architektur und ihrer einzigartigen Sammlung von Kunstwerken, darunter Gemälde, Chorstände, Reredos, Gräber und Buntglasfenster, dem Grab von El Cid und seiner Frau Doña Jimena auf einem Rundgang besuchen. Dann setzen wir die Fahrt fort zum heutigen Tagesziel Leon, wo wir am frühen Abend eintreffen. Es heißt sich für den Abend vorbereiten da nach dem Abendessen ein geführter Rundgang durch das historische Zentrum ansteht. Zur Catedrale Santa Maria de Leon, über die Plaza de Regla, durch die mit Leben erfüllten Gässchen und einer Besichtigung der Basilica de San Isidora, wo sie endet. Da es spät geworden löst sich die Gruppe rasch auf und so lassen wir uns mit einigen wenigen zu einem Glas Wein im Gastgarten einer Bodega noch für ein Weilchen nieder um über das erlebte zu plaudern. (390 Km)

Tag 4

Heute fahren wir auf der Autovia del Noroeste Richtung Westen, vorbei an Ponferrada, mit der von den Tempelrittern gegründeten Festung zum Schutz der Pilger auf dem Weg nach Santiago de Compostela. Nach Ankunft in der Hauptstadt Galiciens spazieren wir durch die Arcaden in der Rua do Vilar zur Catedral Santiago de Compostela, um gemeinsam eine Messe zu feiern. Hier vor der Kathedrale, dem Endpunkt des Jakobsweges finden sich auch alle Pilger für eine Abschluss Messe zusammen (Kurzvideo⇩). Ein anschließender Rundgang, das romanischen Juwel Pórtico de la Gloria, Krypta des Hl. Jakobus und das Museum runden den Besuch ab. Eine Fahrt durch die Altstadt mit dem vor der Kathedrale haltenden Bummelzug ist die ideale Ergänzung. Bis zum Dinner nutzen wir die Gelegenheit die historische Altstadt noch ausreichend zu erkunden. (345 Km)

Tag 5

Fort vom Ende des Camino Frances führt die heutige Fahrt zunächst nach Porto. Den Bus verlassen wir bei Ankunft vor der Igreja de Santo Antonio dos Congregados. Vorbei am Bahnhof Sao Bento mit den noch erhaltenen blau-weißen Azulejos (Wandkacheln) in der Vorhalle zur Sé Catedral do Porto mit noch einigen Elementen ihres ursprünglichen Stiles als Burgkirche. Am Pelourinho stehend haben wir eine schöne Sicht auf die Stadt. Der Bus nimmt uns wieder auf, um uns in den Hafen zu bringen. Es folgt eine Bootsfahrt am Rio Douro (~45 Minuten) von der aus der Sicht auf das Wahrzeichen der Stadt, die Ponte Louis I, wunderbar ist. Danach essen wir eine Kleinigkeit und fahren von hier mit der Teleferico de Gaia hoch zum Mosteiro da Serra do Pilar. Hier eröffnet sich uns ein traumhafter Blick auf Porto mit der zu unseren Füßen liegenden Ponte Luiz I bis hin zur Terreiro da Se. Nach der Besichtigung geht es zurück hinunter und die Reise setzt sich fort nach Fatima. Vom Hotel begibt sich die Gruppe zum Heiligtum des Wallfahrtortes, zur Capela das Aparicoes, dem Erscheinungsort. Anders als etwa im französischen Wallfahrtsort Lourdes, steht in Fatima die Sühne noch vor der Krankenheilung. Wir verweilen hier, überqueren dann den Platz und treten ein in die Santiario de Fatima mit den Grabstellen der Hirtenkinder. Es wird eine Messe gefeiert und im Anschluss daran besuchen wir noch die gegenüber befindliche Igreja da Santissima Trinidade, die 4. größte Basilika der Welt. Zurück im Hotel bereiten wir uns für die auf das Nachtmahl folgende Lichterprozession vor (Kurzvideo). Diese empfinden wir, ob deren Ähnlichkeit mit Lourdes, doch in einer anderen Stimmung. Wir gehen im Gespräch vertieft zurück zum Hotel. (425 Km)

Tag 6

Die heutige Fahrt bringt uns nach Granada, wo wir am späten Nachmittag ankommen. Obwohl es genügend Zeit bis zur Dämmerung gibt bleiben wir heute bei unserer Unterkunft, die etwas außerhalb des Zentrums sich befindet. Einfach ein gemeinschaftlicher Abend. (695 Km)

Tag 7

Im Anschluss an das Frühstück kommen wir zu einem weiteren Highlight: die Alhambra. Wir verlassen den Bus bei der Parroquia de Santa Maria de la Encarnation und treten durch das Puerta del Vino in die Burganlage ein. Wir kommen zum Palacios Nazaries, Patio de Comares, Patio de los Leones, Sala de las dos Hemanas, Palacio de Carlos V, in den Jardines Nuevos und dem Torre de las Damas. Viel an einstürmenden Erlebnissen für Auge, Ohr und Seele. Es ist weit nach Mittag als wir die Palastanlage verlassen und zum Tagesziel Valencia aufbrechen. Hier starten wir sofort nach der Ankunft mit einer Stadtführung beim Palace Marques dos Aguas mit seiner fantastischen Fassade. Catedral de la Valencia und Plaza de la Virgen, die Lonja de la Seda, Palau de la Generalitat, Plaza del Ayuntamiento und Plaza de la Reina. Es ist Nacht als wir zum Hotel zurückkehren. (250 Km)

Tag 8

Die heutige Fahrt führt uns entlang der Küste. Wir kommen vorbei am Castillo de Alcalá de Chivert und dem Ebro Delta, ehe wir in das Landesinnere abzweigen in den Parc Natural de la Muntanya de Montserrat, wo die Straße ihr Ende findet. Wir verlassen den Bus an der Seilbahnstation und blicken empor zu der auf 721m Höhe liegenden Benediktinerabtei Santa Maria de Montserrat (Kurzvideo). Hier wird die aus dem 12. Jahrhundert stammende Mariendarstellung Mare de Déu de Montserrat, im Volksmund La Moreneta (Die Braune), verehrt. Die Seilbahn welche 1930 von einer Leipziger Firma gebaut wurde bringt uns zum Kloster hinauf. Eine Alternative wäre auch die Fahrt mit der wiedereröffneten Zahnradbahn Cremallera de Montserrat. Oben angekommen, am Souvenirladen vorbei stärken wir uns zunächst in der Cafeteria um dann in der Klosterkirche das täglich um 13:00h erklingende Marienlied Virolai das von der Escolania de Montserrat gesungen wird, einem Knabenchor, der zu dem ältesten Europa zählt. Die Leute zerstreuen sich danach und wir feiern noch eine Messe. Danach besuchen wir das anschließende Museum um uns an Werken von Archäologie, liturgischen Gegenständen aber vor allem an den Gemälden von Caravaggio, Tiepolo, Monet, Degas, El Greco, Picasso und Dali oder Giordano zu erfreuen. Dann geht es zum Treffpunkt mit der Gruppe und weiter zum heutigen Endziel Barcelona. Nach einer Erfrischung am Zimmer starten wir los in dem innerstädtischen Flair im Barri Gotic, weiter zur Cathedrale de la Santa Creu i Santa Eulalia, Eglesia de Sant Sever, Casa del Canonges, Pont del Bisbe, Placa de Saint Jaume und von da auf die La Rambla der 1,2 Kilometer langen Promenade im Zentrum, die den Plaça de Catalunya mit dem Alten Hafen verbindet.  Vom Placa Reial kommen wir ins Hotel zurück. (420 Km)

Tag 9

Den Tag beginnen wir mit einer Stadtrundfahrt um sich einen Überblick zu verschaffen. Diese endet, an der Kolumbussäule vorbei auf der La Rambla in der Nähe des traditionsreichen Gran Teatre del Liceu. Nach der Trennung von der Gruppe beginnen wir den Nachmittag gleich hier mit einer Führung. Weiter die La Rambla entlang biegen wir ab zur Basilica de Santa Maria del Pi. Wieder zurück und weiter, vorbei an von Gaudi entworfenen Gebäuden betreten wir für eine Aufmunterung das emblematische Restaurant Navarra del Passeo de Gracia. Gestärkt verlassen wir dieses wieder und steuern auf das Wahrzeichen Barcelonas die Sagrada Familia oder auf Katalanisch Basilica i Temple Expiatori de la Sagrada Familia zu. Dieser Kirchenbau, dessen Grundsteinlegung 1882 erfolgte wurde von Antoni Gaudi ab 1883 fortgesetzt und ist bis heute unvollendet. 2010 nach Fertigstellung des Innenraums erhob der Papst die Kirche in den Rang einer päpstlichen Basilica minor. Über die Passionsfassade betreten wir den Innenraum und staunen über die Veränderungen seit unserem letzten Besuch. Für ein kurzes Gebet halten wir inne und verlassen die Basilica durch die Geburtsfassade. Jetzt stoppen wir ein vorbeikommendes Taxi und lassen uns zum Park Güell bringen der den Eindruck absoluter Natürlichkeit vermittelt. Den Park betreten und verlassen wir bei den Pförtnerhäuschen unterhalb der Halle der 100 Säulen. Mit einem Taxi zurück in den Trubel auf der La Rambla und später zum Hotel.

Tag 10

Von Barcelona aus reisen wir in das französische Le Puy en Velay, am Jakobsweg liegend und einer der schönsten Orte im Land. Die Fahrt führt uns entlang der Küste, wo wir bei Le Perthus die Grenze nach Frankreich passieren. Montpellier durchfahren wir, um in Nîmes in das Landesinnere abzuzweigen. Wir durchqueren den Parc national des Cevennes und nähern uns dem Tagesziel, von dem man schon die Statue Notre Dame de France im Licht der Sonne erkennen kann. Nach dem Zimmerbezug trennen wir uns von der Gruppe und gehen die engen Gassen der Altstadt den Mont Anis empor Richtung Basilica minor. Unterwegs statten wir der Gite welche mich am Jakobsweg beherbergt einen Besuch ab, bei dem ich meine Herbergseltern wiedersehe. Noch ein letztes Stück bevor wir die Basilica durch das Nordportal betreten. Wir sehen den, „Fieberstein“ in der kleinen Seitenkapelle dicht neben dem marianischen Chor und als eines der ältesten marianischen Heiligtümer Europas die hier befindliche Schwarze Madonna. Das Heiligtum ist auch Ausgangspunkt des meistbegangenen aller Jakobswege, der Via Podiensis. Nach einem kurzen Gebet machen wir uns auf den Rückweg. Beim Hotel setzen wir uns noch zum Plaudern in den Gastgarten bevor wir nach oben ins Zimmer gehen. (790 Km)

Tag 11

Vom Frühstück weg geht es zur Basilica hinauf. Am Weg dahin lassen wir uns von dem Weg säumenden Kunstläden begeistern (Kurzvideo). Diesmal betreten wir das Kirchenschiff über die zum Hauptportal führende Treppe mit 134 Stufen. Nach der für die Gruppe ausgerichteten Messe sehen wir uns noch einmal im Kirchenschiff um und hinterlassen eine Kerze bei der Schwarzen Madonna und dem Hl. Jakob. Das erinnert mich an die einst am Jakobsweg mitgeführten Bibelauszüge: 

Wenn Du traurig bist, lese * Johannes 14.
Wenn Menschen gegen Dich sprechen, lese * Psalm 27.
Wenn Du wütend bist, lese * Psalm 51.
Wenn Du dir Sorgen machst, lese * Matthäus 6, 19-24.
Wenn Du in Gefahr bist, lese * Psalm 91.
Wenn Gott weit weg zu sein scheint, lese * Psalm 63
Wenn Dein Glaube gestärkt werden muss, lese * Hebräer 11.
Wenn Du einsam und ängstlich bist, lese * Psalm 22.
Wenn Du hart und kritisch bist, lese * 1 Korinther 13.
Um das Geheimnis des Glücks zu kennen, lese * Kolosser 3,12-17
Wenn Du dich traurig und einsam fühlst, lese * Römer 8,31-39
Wenn Du dir Frieden und Ruhe wünschst, lese * Matthäus 11, 25-30
Wenn Dir die Welt größer erscheint als Gott, lese * Psalm 90.g
 

Danach gehen wir das Stück Weg weiter zur Statue Notre Dame de France. Im Inneren steigen wir bis zur Krone empor und genießen den 360° Rundumblick. Dann müssen wir auch schon wieder zurück denn die Reise geht weiter. Sie bring uns über Lyon, wo wir am Musee de Confluences vorbeikommen, nach Beaune. Da angekommen halten wir an einer Weinkellerei, die wir bei einer Führung besuchen und im Anschluss daran auch noch verschiedene Weine verkosten. Nach dem Check Inn im Hotel streifen wir durch das als Zentrum des Weinbaugebietes bekannte kleine Städtchen. Dabei sehen wir das Hotel Dieu, gehen in die Collegiale Notre Dame, besuchen ein altes Winzerhaus und ergattern einen Platz im Gastgarten eines Restaurant gegenüber dem Porte Marie de Bourgogne. Gerade zur richtigen Zeit, um beim Abendessen die Lichtershow auf dieses Gebäude zu sehen. Ein krönender Abschluss der Reise. (285 Km)

Tag 12

Der letzte Tag der Reise ist angebrochen. Von Beaune über Mühlhausen, durch den Schwarzwald nach Meersburg am Bodensee. Mittagsrast und der letzte Halt auf der Fahrt. Wie nehmen eine Kleinigkeit zu uns, spazieren über die Strandpromenade und durch die Fußgängerzone zurück zum Bus. Nun über Bregenz, durch den Arlberg das Inntal entlang kommen wir zum Ausgangspunkt der Reise. Nach Verabschiedung beeilen wir uns zum Hauptbahnhof, um unseren Zug nach Wien zu erreichen, wo wir mitten in der Nacht zurück sind. (660 Km)

FRANKREICH

Frankreich präsentiert sich als ein moderner, demokratischer Einheitsstaat mit einem interkontinentalen Charakter. Neben seinem Kernland in Europa besteht es aus fünf Überseegebieten, die an verschiedenen Kontinenten liegen. Als einzige Atommacht der Europäischen Union und permanentes Mitglied im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen übt es erheblichen globalen Einfluss aus. Die französische Staatsform basiert auf einer starken Präsidentschaft, die direkt vom Volk gewählt wird, und einem Zweikammersystem, wobei der Verfassungsrat als Hüter der Verfassung fungiert.

Auf internationaler Ebene ist Frankreich ein Gründungsmitglied zentraler Organisationen wie der EU, der UNO, der NATO, der OECD und weiteren Gremien, was seinen festen Platz in der globalen Politik unterstreicht. Der Euro, als gemeinschaftliche Währung innerhalb der Eurozone, spiegelt auch die enge ökonomische Verknüpfung Frankreichs mit seinen europäischen Nachbarn wider. Der majestätische Mont Blanc, der mit 4810 Metern oft als höchster Berg Europas gilt, symbolisiert zudem das beeindruckende Naturerbe des Landes.

Kulturell spielt Frankreich eine zentrale Rolle: Das Land setzt sich nachdrücklich für den Schutz der kulturellen Vielfalt ein und betont, dass Kultur kein frei handelbares Gut ist. Eine der weltweit einflussreichsten Küchen, die französische Cuisine, prägt seit der frühen Neuzeit die kulinarische Landschaft Europas. Ebenso markiert die erste kommerzielle Filmvorführung im Jahr 1895 in Paris den Auftakt einer langen Tradition kultureller Innovationen. Auch moderne Kommunikationsformen wie soziale Medien sowie ein ausgeprägtes Bibliothekswesen, in dem viele Erwachsene regelmäßig Bücher ausleihen, unterstreichen den facettenreichen, intellektuellen Lebensstil der Franzosen.

Diese differenzierte Mischung aus politischer Stärke, kultureller Exzellenz und historischer Tiefe macht Frankreich zu einem faszinierenden globalen Akteur, dessen Einfluss weit über seine geografischen Grenzen hinausreicht.

SPANIEN

Spanien ist ein Staat mit den Balearischen Inseln im Mittelmeer, den Kanarischen Inseln im Atlantik und zwei Exklaven in Nordafrika. Staatsform ist eine parlamentarische Erbmonarchie. Die Hauptstadt und größte Metropole ist Madrid, weitere Ballungszentren sind Barcelona, Valencia, Sevilla, Bilbao, Zaragoza und Málaga. Spanien ist Mitglied der UNO, der EU, der OECD und der NATO. Außerdem gehören die im Mittelmeer gelegenen Balearen und die Kanaren im Atlantik sowie die an der nordafrikanischen Küste gelegenen Städte Ceuta und Meilla zum Staatsgebiet. In Frankreich besitzt Spanien die Exklave Llívia. Weiter gehören Spanien mehrere unmittelbar vor der marokkanischen Küste gelegene Inseln: Islas Chafarinas, Peñón de Alhucemas, Isla del Perejil, dazu die Halbinsel Peñón de Vélez de la Gomera. Die Isla de Alborán liegt 50 Kilometer nördlich der marokkanischen Küste. Eine weitere Gruppe kleiner Inseln und Felsen, die Islas Columbretes, liegt etwa 55 Kilometer östlich von Castellón de la Plana, auf demselben Breitengrad wie Mallorca. Gebirgssysteme im Norden sind die Pyrenäen (bis 3404 Meter), die die Begrenzung zum restlichen festländischen Europa bilden. In Spanien liegt der wichtige Wallfahrtsort Santiago de Compostela, das Ziel zahlreicher Pilger auf dem Jakobsweg. Es ist für Spaniens Katholiken nicht ohne weiteres möglich, sich von der Kirche offiziell loszusagen, da das spanische Recht den Akt des Kirchenaustritts nicht kennt und Spaniens katholische Kirche höchstrichterlich von der Pflicht entbunden wurde, die Daten ihrer Mitglieder auf deren Wunsch aus den Kirchenbüchern zu löschen. Mit der Entdeckung Amerikas durch Christoph Kolumbus im Jahr 1492 stieg Spanien vorübergehend zu einer christlichen Weltmacht auf. Anfang des 19. Jahrhunderts, brachten den meisten Kolonien die Unabhängigkeit. 1898 besiegelte die Niederlage im Spanisch-Amerikanischen Krieg das Ende des Kolonialreiches. 1931 wurde Spanien zur Republik. Im Juli 1936 putschten Teile des Militärs unter Führung von Generalissimus Francisco Franco. Es folgte der Spanische Bürgerkrieg, in dessen Verlauf die Putschisten wichtige Hilfe durch das faschistische Italien und das nationalsozialistische Deutschland erhielten. 1939 endete der Krieg. 1947 restaurierte Franco die Monarchie und ernannte Juan Carlos I. 1969 als Staatsoberhaupt zu seinem Nachfolger. Dieser leitete nach dem Tod des Diktators am 20. November 1975 einen Demokratisierungsprozess (span. Transición) ein. Durch die Verabschiedung einer Verfassung wurde Spanien 1978 zu einer parlamentarischen Monarchie. Während der 1980er Jahre wurde Spanien Mitglied der NATO und der EU und erlebte einen erneuten wirtschaftlichen Aufschwung. Spanien ist seit 1955 Mitglied der Vereinten Nationen und war 2015–2016 nichtständiges Mitglied im Sicherheitsrat. Spanien ist Mitglied der Europäischen Union (EU) seit dem 1. Januar 1986 sowie der Eurozone. Spanien gehört kontinentalen Organisationen wie der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE), der Westeuropäischen Union (WEU) und der Europäischen Verteidigungsagentur (EVA) an. Gemäß der Verfassung vom 6. Dezember 1978 ist Spanien ein sozialer und demokratischer Rechtsstaat mit der Staatsform einer parlamentarischen Monarchie (Art. 1, Abs. 3 der spanischen Verfassung). Der Königstitel ist erblich. Der König ist Staatsoberhaupt und Oberbefehlshaber der Streitkräfte. Wohnsitz der Königsfamilie ist der Palacio de la Zarzuela in Madrid. Die Rolle der spanischen Krone wird in der Verfassung im Wesentlichen auf repräsentative Funktionen beschränkt. Ein typisch spanisches Spektakel ist der Stierkampf. Nach Meinung seiner Anhänger ist er als eine Kunst anzusehen, in der Eleganz und Ästhetik eine wichtige Rolle spielen. In den Augen vieler Kritiker stellt er eine archaische und brutale Tradition dar, die es aufgrund der mit ihr verbundenen Tierquälerei nicht wert sei, in ihrer heutigen Form fortgeführt zu werden. In Spanien werden für jedes Jahr 14 Feiertage definiert. Einige hiervon sind staatlich, einige werden von der Autonomen Gemeinschaft bestimmt, je ein Feiertag von der Provinz (in der Regel der Schutzpatron der Provinz) und ein Feiertag von der Gemeinde beziehungsweise vom Ort (in der Regel der Schutzpatron der Gemeinde). Die Feiertage werden jährlich für das Folgejahr von jeder Autonomen Gemeinschaft veröffentlicht und können variieren. Fällt ein Feiertag auf einen Sonntag, ist der darauffolgende Montag je nach Branche arbeitsfrei.

Portugal

Portugal ist der westlichste Punkt Kontinentaleuropas. Zum portugiesischen Staatsgebiet gehören die Inseln der Azoren und Madeira (mit Porto Santo). Das im 12. Jahrhundert gegründete Königreich Portugal initiierte im 15. Jahrhundert das Zeitalter der Entdeckungen und stieg zum ersten weltumspannenden Weltreich auf. Das Königreich schuf eines der größten Kolonialreiche mit Besitzungen in Afrika, Asien und Südamerika. 1910 kam es durch einen militärischen Aufstand zum Sturz der portugiesischen Monarchie. Die Erste Portugiesische Republik trat am 5. Oktober 1910 in Kraft und bestand bis zum Militärputsch im Jahre 1926. Portugal ist Gründungsmitglied der NATO (1949) und der OECD (1948) und Mitglied der Vereinten Nationen (seit 1955), des Europarats (seit 1976) und der Schengener Abkommen (seit 1995). Zum 1. Januar 1986 trat Portugal zusammen mit Spanien den Europäischen Gemeinschaften (EG) bei, aus denen später die EU entstand. Portugal galt damals als ärmstes Land der EG. Portugal zählt außerdem zu den Gründungsstaaten der Eurozone. Trotz seiner konservativen, katholizistischen Gesellschaft hat sich das traditionell weltoffene Land heute zu einem sehr liberalen Land entwickelt, was sich beispielsweise in der 2001 eingeführten und international beachteten liberalen Drogenpolitik Portugals oder der vergleichsweise fortschrittlichen Situation der Homosexualität in Portugal zeigt. So wurde die vollumfängliche gleichgeschlechtliche Ehe in Portugal bereits 2010 legalisiert (zum Vergleich: Deutschland 2017, Österreich 2018, Schweiz 2022). 2020 wurde die portugiesische Hauptstadt Lissabon zur Umwelthauptstadt Europas gekürt. Zu Portugal gehören auch die Inselgruppen Madeira (Holzinsel) und die Azoren (Habichtsinseln) im Atlantik. Der höchste Berg Portugals (Ponta do Pico, 2351 m) befindet sich auf der Azoreninsel Pico. Die wichtigsten Flüsse Portugals sind der Tejo, welcher in Spanien unter dem Namen Tajo entspringt, der Douro (spanisch Duero) und der Mondego, wobei letzterer nur durch Portugal fließt. In Portugal herrscht Religionsfreiheit. Die offizielle Trennung von Staat und Kirche erfolgte mit der republikanischen Revolution von 1910. Heinrich der Seefahrer (1394–1460) initiierte Entdeckungsreisen an der westafrikanischen Küste, die am Beginn der Errichtung des portugiesischen Kolonialreiches zuerst in Afrika, später in Südamerika (Brasilien) sowie Asien (Portogiesisch-Indien, Ceylon, Malakka, Macau u. a.) und der europäischen Expansion standen. Das Land wurde zu einer Großmacht und aufgrund der Einkünfte vor allem aus dem Indienhandel eine der reichsten Nationen Europas.  Am 7. September 1822 erlangte Brasilien unter Kaiser Pedro I. seine Unabhängigkeit. Am 3. Oktober 1910 wurde der republikanische Abgeordnete Miguel Bombarda unter ungeklärten Umständen ermordet. In der Nacht kam es daraufhin in Lissabon zu Aufständen. Eine schnell gebildete provisorische Regierung rief am 5. Oktober 1910 die Republik aus. Portugal ist Gründungsmitglied der 1949 geschaffenen NATO. Nach dem Militärputsch von 1974 wurde am 14. Mai 1974 ein neues Wahlgesetz beschlossen. Zum ersten Mal in der portugiesischen Geschichte war damit das allgemeine Wahlrecht anerkannt und wurde im folgenden Jahr ausgeübt: Im April 1975 wurden die Mitglieder der Konstituierenden Versammlung gewählt, die die Verfassung von 1976 konzipierte. Die neuen Machthaber entließen die portugiesischen Kolonien in die Unabhängigkeit (1974/1975), Macau folgte 1999. Eanes und der Vorsitzende der Sozialistischen Partei Mário Soares (Regierungschef von 1976 bis 1978 und 1983 bis 1985, Staatspräsident von 1986 bis 1996) führten das Land schließlich 1986 in die Europäische Gemeinschaft. Im Juli 2004 wurde Barroso vom Europäischen Rat zum Nachfolger von Romano Prodi als Präsident der Kommission der Europäischen Union nominiert. Sein Nachfolger als Ministerpräsident wurde Pedro Santana Lopes. Portugal beteiligte sich mit Truppen an der Friedenssicherung auf dem Balkan. Im Jahre 1998 hat sich Portugal für den Beitritt zur Europäischen Währungsunion qualifiziert und führte wie elf andere Staaten am 1. Januar 2002 den Euro als Zahlungsmittel ein. Portugal gehört zu den weltführenden Nationen in der Wolframproduktion. Im Juni finden in ganz Portugal Feste zu Ehren der drei Volksheiligen (Santos Populares) statt. Diese drei Heiligen sind Antonius, Johannes und Petrus. Gefeiert wird mit Wein, água-pé (Most), traditionellem Brot mit Sardinen, Straßenumzügen und -tänzen, Hochzeiten, Feuer und Feuerwerk sowie viel guter Laune. Santo António wird in der Nacht vom 12. auf den 13. Juni gefeiert, vor allem in Lissabon (wo dieser Heilige geboren wurde und lebte), wo eine Art Straßenkarneval (Marchas Populares) stattfindet. Zu diesen Tagen gibt es Hochzeiten, die Casamentos de Santo António. Der populärste Heilige ist São João (hl. Johannes), für den am Johannistag vor allem in Porto und Braga gefeiert wird, wobei es Sardinen und Caldo Verde (eine traditionelle Suppe) gibt. Zu Ehren von São Pedro wird am 28. und 29. Juni gefeiert, besonders in Póvoa de Varzim und Barcelos, wobei diese Feste dem Meer gewidmet sind. Dabei gibt es Feuer (fogeiras) und einen Straßenkarneval.

Deutschland

Deutschland, wie es heute bekannt ist, entstand als jüngste Form eines langen historischen Wandels, der bis ins 10. Jahrhundert zurückreicht. Lange Zeit war das europäische Kernland in einem Flickenteppich aus Fürstentümern und Herrschaftsgebieten organisiert – Ausdruck des römisch-deutschen Reichs und später des Deutschen Bundes. Mit der Gründung des Deutschen Reichs im Jahr 1871 begann ein entscheidender Schritt in Richtung eines geeinten Nationalstaats.

Die turbulenten Ereignisse des 20. Jahrhunderts prägten diesen Staat nachhaltig. Nach der Abschaffung der Monarchie und der Etablierung der demokratischen Weimarer Republik geriet die politische Ordnung in der NS-Zeit radikal unter Kontrolle einer totalitären Ideologie, was schließlich zum Zweiten Weltkrieg führte. Die darauffolgende Niederlage und Besatzungszeit mündeten 1949 in die Gründung zweier getrennter deutscher Staaten: der demokratischen Bundesrepublik Deutschland im Westen und der sozialistischen DDR im Osten. Mit der friedlichen Revolution und der Wiedervereinigung 1990 trat das Land wieder als einheitlicher, voll souveräner Staat in die Welt ein.

Heute steht Deutschland als politisch und wirtschaftlich einflussreiche Nation im Herzen Europas. Berlin ist als Bundeshauptstadt und Sitz der Regierung der zentrale politische Anker, während Frankfurt am Main weltweit als bedeutendes Finanzzentrum wahrgenommen wird. Deutschland ist Gründungsmitglied der Europäischen Union und weiterer internationaler Institutionen wie der NATO und der G20, was seine Rolle als wichtiger Gestalter in globalen Prozessen unterstreicht. Das durch das Grundgesetz verankerte staatsbürgerliche Selbstverständnis garantiert dabei eine stabil funktionierende, föderal organisierte parlamentarische Demokratie.

Auch kulturell und sprachlich präsentiert sich Deutschland als Land der Vielfalt. Neben der deutschen Sprache, die für die Mehrheit als Muttersprache gilt, existieren eine Reihe von Regional- und Minderheitensprachen. Geographisch erstreckt sich das Land von der Nordseeküste – geprägt durch die Friesischen Inseln und das Wattenmeer – bis zu den Ostseebädern und den pulsierenden Metropolen, die Tradition und Moderne gleichermaßen vereinen.

In diesem Zusammenspiel aus historischer Tiefe, politischer Innovation und kultureller Diversität bietet Deutschland ein faszinierendes Beispiel für einen stetigen Wandel, der Traditionsbewusstsein mit zukunftsweisenden Entwicklungen vereint.

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Hervorgehoben

ÖSTERREICH (1120 Wien)

Welcome to Austria Song Contest 12.-16.05.2026, Vienna – Austria

Wien 12. Gemeindebezirk-Meidling Vienna 12. District-Meidling

EINBLICKE – Insights

                                  Wien Meidling – Leben und Geschichte im 12. Bezirk

Meidling, der 12. Bezirk Wiens, liegt im Südwesten der Stadt und befindet sich rund 5 bis 10 Kilometer von der Inneren Stadt entfernt. Das Bezirksgebiet erstreckt sich vom Wiental südlich des Wienflusses bis in die Ebene zwischen Wienerberg und Grünem Berg, dem Schlosshügel von Schönbrunn.

Stadtbild zwischen Urbanität und ländlichen Übergängen
Meidling ist geprägt von dicht bebauten Arbeitervierteln in innenstadtnahen Lagen, während sich an den Bezirksrändern noch dörfliche Strukturen und landwirtschaftliche Übergangsbereiche erhalten haben. Diese Mischung macht den 12. Bezirk zu einem besonders vielfältigen Stadtteil Wiens.

Historische Entwicklung von Meidling
Die Geschichte Meidlings reicht weit zurück: Bereits 1104 wurde der Ort unter dem Namen Murlingen erstmals urkundlich erwähnt. Ursprünglich landwirtschaftlich geprägt, gewann das Gebiet ab 1755 an Bedeutung, als eine schwefelhaltige Quelle entdeckt wurde, die Meidling zu einem beliebten Ausflugsziel machte.
Mit der zunehmenden Industrialisierung im 18. und 19. Jahrhundert veränderte sich der Bezirk nachhaltig. 1806 kam es zur Teilung in Obermeidling und Untermeidling, während sich weitere Ortsteile wie Gaudenzdorf, Hetzendorf und Altmannsdorf herausbildeten.

Entstehung des 12. Bezirks
Im Jahr 1892 wurden die zuvor eigenständigen Gemeinden zusammengeführt und bildeten den heutigen 12. Gemeindebezirk Meidling. 1907 kam mit Neumargareten ein weiterer Stadtteil hinzu, wodurch die Bezirksgrenzen ihre heutige Form erhielten.

Verkehr und Infrastruktur
Die Entwicklung Meidlings wurde maßgeblich durch seine verkehrstechnische Anbindung beeinflusst. Bereits 1898 erhielt der Bezirk Anschluss an das Wiener Bahnnetz. Diese Verbindung besteht heute unter anderem in Form der U-Bahn-Linie U4.
Zusätzlich trugen die Regulierung des Wienflusses sowie der Abbau historischer Befestigungsanlagen – etwa des Linienwalls im Bereich des heutigen Gürtels – zur Neugestaltung des urbanen Raums bei. In diesem Zuge entstanden auch zahlreiche Gemeindebauten der 1920er-Jahre, die das Stadtbild bis heute prägen.

Grünflächen und wichtige Einrichtungen
Trotz dichter Bebauung verfügt Meidling über mehrere bedeutende Grünanlagen:
Park des Schlosses Hetzendorf (öffentlich zugänglich)
Haydnpark
Darüber hinaus ist der Bezirk Standort wichtiger Gesundheitseinrichtungen, darunter das Unfallkrankenhaus Meidling sowie ein spezialisiertes Rehabilitationszentrum, die überregionale Versorgungsfunktionen erfüllen.

Fazit: Meidling im Überblick
Wien Meidling präsentiert sich als vielschichtiger Bezirk, in dem historische Wurzeln, industrielle Vergangenheit und moderne Stadtentwicklung nahtlos ineinander übergehen – ein lebendiger Stadtteil mit hoher Wohn- und Lebensqualität.

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